Im Landkreis Märkisch-Oderland hat die Polizei am 8. August 2026 zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Die Fälle zeigen das Ausmaß einer Diebestour, die bereits zwei Tage zuvor begann.
Alles startete am 6. August mit zwei Autodiebstählen: In Eggersdorf verschwand von einem Parkplatz in der Elbestraße ein weißer Hyundai Ionic im Schätzwert von 20.000 Euro. Zur gleichen Zeit wurde vom Parkplatz des S-Bahnhofes Fredersdorf ein schwarzer Hyundai Tucson gestohlen, dessen Wert auf etwa 15.000 Euro geschätzt wird. Die Polizei fahndete nach beiden Fahrzeugen.
Am Samstag, dem 8. August, kam es zum ersten Erfolg: Ein nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter bemerkte den in Fredersdorf gestohlenen schwarzen Hyundai Tucson auf der B167 Richtung Bad Freienwalde. Er verfolgte das Fahrzeug unauffällig und konnte den 26-jährigen Fahrer zwischen den Ortslagen Wriezen und Bad Freienwalde im Bereich einer Baustelle stoppen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, das Auto sichergestellt.
Wenig später verschärfte sich die Lage für einen zweiten Tatverdächtigen: Ein 25-jähriger Pole war mit dem aus Eggersdorf gestohlenen weißen Hyundai Ionic unterwegs und versuchte, sich über Hohenwutzen auf polnisches Staatsgebiet abzusetzen. Bundespolizisten entdeckten ihn und wollten ihn kontrollieren. Der Mann ignorierte jedoch sämtliche Anhalteaufforderungen und fuhr einfach weiter über die Grenze nach Polen.
Dort endete sein Fluchtversuch. Das Auto verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, es kam zum Unfall. Der 25-Jährige konnte aus dem Wagen aussteigen und versuchte zu Fuß zu entkommen. Doch die polnische Polizei war schneller und nahm ihn fest. Der Mann, der in Deutschland bislang keine polizeilichen Einträge hatte, wurde festgehalten. Das gestohlene Fahrzeug wurde von der polnischen Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei arbeitet die Fälle weiter auf.
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