Zwei Brände in Dresden: Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen gerettet

© Roland Halkasch Feuerwehrmann in einer Brandwohnung

In Dresden haben Feuerwehr und Rettungsdienst in den vergangenen 24 Stunden zwei größere Brände bekämpft. Der Rettungsdienst wurde in dieser Zeit insgesamt 278-mal alarmiert, 78-mal war ein Notarzt erforderlich. Der Rettungshubschrauber kam sechsmal zum Einsatz.

Die Feuerwehr Dresden verzeichnete 36 Einsätze insgesamt: zwölf Brandeinsätze, drei Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 21 Hilfeleistungseinsätze.

Wohnungsbrand im 13. Stock

Am 13. August um 21:22 Uhr brach in der Rosenbergstraße im Stadtteil Gruna ein Feuer in einer Wohnung im 13. Obergeschoss eines Wohnhochhauses aus. Ursache war bislang ungeklärt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen und Rauch aus den Fenstern.

Die Feuerwehr ging unter Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen und Menschen zu retten. In der Brandwohnung fanden sie einen Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Ein Notarzt versorgte ihn vor Ort, danach wurde er ins Krankenhaus transportiert.

Nach etwa 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Allerdings dauerten die Nachlöscharbeiten und Kontrollen an. Die Einsatzkräfte überprüften alle Bereiche, die Brandrauch ausgesetzt waren, und prüften, ob Bewohner in der Nähe Rauchgase eingeatmet hatten. Das war nicht der Fall.

Der Einsatz zog sich bis in die Nacht hinein. Die Brandwohnung und die darunter liegende Wohnung sind derzeit nicht bewohnbar. Eine weibliche Person wurde untergebracht, alle anderen Bewohner konnten zurück in ihre Wohnungen. Etwa 70 Einsatzkräfte von allen Feuer- und Rettungswachen sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei übernahm die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache.

Balkonbrand in der Radeberger Vorstadt

Am 14. August um 05:46 Uhr brach in der Radeberger Straße in der Radeberger Vorstadt ein weiteres Feuer aus. Im sechsten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand das Mobiliar eines Balkons in Vollbrand und hatte bereits auf den angrenzenden Wohnbereich übergegriffen.

Drei Trupps gingen unter Atemschutz vor und brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt, konnte vor Ort behandelt werden und seinen Dienst fortsetzen. Alle Bewohner blieben unverletzt.

Auch hier mussten die vom Brandrauch betroffenen Bereiche belüftet und kontrolliert werden. Danach wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. 42 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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