An der deutsch-tschechischen Grenze bei Reitzenhain hat die Bundespolizeiinspektion Chemnitz innerhalb von zwei Tagen zwei gesuchte Personen gestellt. Beide waren bei Einreisekontrollen in das Bundesgebiet festgestellt worden.
Am Samstag, 5. September 2026, kam ein 24-jähriger serbischer Staatsangehöriger zur Grenzkontrolle. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung seines serbischen Reisepasses stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorlag. Grund war das Erschleichen von Leistungen. Statt die angeordnete 15-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen, zahlte der 24-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 328,79 Euro und konnte seine Reise fortsetzen.
Am Sonntag, 6. September 2026, wurde ein 35-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ebenfalls bei der Einreise am Grenzübergang in Reitzenhain kontrolliert. Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl aus Frankreich vor. Der Mann hatte im Jahr 2025 versucht, 114 Kilogramm Cannabisblüten von Spanien nach Frankreich in seinem Lastkraftwagen zu transportieren. Ein französisches Gericht verurteilte ihn daraufhin zu drei Jahren Haft — eine Strafe, die er nicht angetreten hatte. Die Bundespolizei nahm ihn fest und führte ihn dem Amtsgericht Chemnitz vor. Das Gericht ordnete seine Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt an.
Die wieder eingeführten Grenzkontrollen am Übergang Reitzenhain ermöglichten beide Fahndungserfolge.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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