Zwei Männer nach schwerem Raub in Hamburg-Schnelsen verhaftet

(Symbolbild)

Nach einem schweren Raub in einem Getränkemarkt in Hamburg-Schnelsen hat die Polizei zwei Tatverdächtige verhaftet. Ein 21-Jähriger und sein 16-jähriger Begleiter sollen am 14. Oktober 2026 gegen 18:20 Uhr den 21 Jahre alten Angestellten des Marktes in der Frohmestraße zunächst bedroht und dann geschlagen haben. Anschließend sollen sie rund 2.000 Euro Bargeld gestohlen haben.

Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder der Region Eimsbüttel erkannten den 21-Jährigen, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes vorlag. Als der Mann die Einsatzkräfte bemerkte, versuchte er gemeinsam mit seinem Begleiter zu flüchten. Die Polizisten stellten die beiden jedoch unmittelbar.

Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte bei dem 21-Jährigen eine Schreckschusswaffe sowie rund 2.000 Euro Bargeld. Bei dem 16-Jährigen stellten sie eine weitere Schreckschusswaffe, ein Pfefferspray und ein Messer sicher. Gegen den Jugendlichen lag ebenfalls ein Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes vor.

Der Angestellte des Getränkemarktes erlitt durch den Angriff Verletzungen im Gesicht. Eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort; das zuständige Landeskriminalamt führt die Ermittlungen nun fort. Die Ermittler prüfen insbesondere, ob die beiden auch für weitere ähnliche Taten in Betracht kommen.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Raubdelikte in Hamburg um 8,5 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 2.152 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 48,5 Prozent, bundesweit 62,4 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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