Zwei queer-feindliche Angriffe in Frankfurt-Sachsenhausen innerhalb von zwei Tagen

(Symbolbild)

An einem Wochenende ereigneten sich in Frankfurt-Sachsenhausen zwei queer-feindliche Angriffe. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen und sucht Zeugen.

Der schwerere Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen (30. Mai 2026) gegen 5:15 Uhr an der Bushaltestelle „Elisabethenstraße“. Eine 19-jährige Person wartete dort auf den Bus, als sie plötzlich von einer Gruppe von etwa acht bis zehn Personen umzingelt wurde. Ein Täter aus der Gruppe schlug die Person und beleidigte sie queer-feindlich. Die Attacke setzte sich während der Fahrt im Bus der Linie 63 fort, bis alle Beteiligten an der Hauptwache ausstiegen. Dort flüchtete die Tätergruppe in unbekannte Richtung, während die 19-Jährige auf einem nahegelegenen Polizeirevier Anzeige erstattete.

Der Haupttäter wird als männlich mit schwarzafrikanischem Phänotyp beschrieben. Er trug eine Bluejeans, ein weißes T-Shirt, schwarze Schuhe und eine Basecap.

Am frühen Sonntagmorgen (31. Mai 2026) ereignete sich gegen 2:40 Uhr der zweite Vorfall in einer Diskothek in der Heiligkreuzgasse. Eine 25-jährige Person hielt sich im Bereich der Bar auf, als ein 22-Jähriger sie im Vorbeigehen queer-feindlich beleidigte. Eine alarmierte Polizeistreife fertigte eine Anzeige und entließ den 22-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Sachverhalten machen können, sich unter der Telefonnummer 069/10400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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