In der vergangenen Nacht haben Polizisten zwei mutmaßliche Rollerdiebe im Falkenhagener Feld in Spandau festgenommen. Die Beamten des Abschnitts 23 waren gegen 2:30 Uhr auf zwei dunkel gekleidete Personen aufmerksam geworden, die auf einem Motorroller die Falkenseer Chaussee fuhren. Als die Polizisten das Anhaltesignal gaben, beschleunigte der Fahrer statt zu stoppen.
Was folgte, war eine wilde Flucht durch den Ortsteil: Der Rollerfahrer ignorierte mehrere rote Ampeln, fuhr über eine Grünfläche und benutzte überwiegend den Gehweg als Fahrbahn. Auf Höhe des Bramwaldwegs prallte der Roller auf dem Gehweg der Pionierstraße gegen das Polizeifahrzeug. Beide Insassen stürzten ins Gebüsch, sprangen dann auf und liefen in verschiedene Richtungen davon. Die Einsatzkräfte holten sie beide ein und nahmen sie fest.
Nach ihrer Festnahme beschuldigten sich die beiden Männer im Alter von 17 und 20 Jahren gegenseitig, den Roller gefahren zu sein. Der 17-Jährige soll zudem einen Polizisten beleidigt haben. Der Yamaha-Roller, der bereits als gestohlen gemeldet worden war, konnte der Besitzerin zurückgegeben werden.
Beide erlitten durch den Sturz leichte Verletzungen, lehnten aber ärztliche Behandlung ab. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen beide wieder frei – der Jüngere wurde an seinen Vater übergeben. Die Ermittlungen laufen noch.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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