Zwei Versammlungen in Bielefeld friedlich beendet – Sitzblockade störte einen Aufzug

(Symbolbild)

In der Bielefelder Innenstadt sind am Sonntag zwei angemeldete Versammlungen weitgehend störungsfrei verlaufen. Die Polizei zog eine positive Bilanz des Tages.

Die Versammlung unter dem Motto „Projekt M1llion Berlin, Einigkeit für Deutschland, Rücktritt der aktuellen Bundesregierung + Friedrich Merz“ begann gegen 13.00 Uhr im Ravensberger Park. Mit einer niedrigen dreistelligen Anzahl von Teilnehmern – deutlich weniger als angemeldet – sowie einzelnen Motto-Fahrzeugen setzte sich der Aufzug gegen 14.00 Uhr in Bewegung. Er erreichte gegen 16.55 Uhr den Kesselbrink. Nach der Abschlusskundgebung endete die Versammlung um 17.44 Uhr.

Die zweite Versammlung unter dem Thema „Gute Zukunft für alle – Bielefeld ist bunt und weltoffen!“ startete wie geplant gegen 13.00 Uhr auf dem Jahnplatz. Der Aufzug setzte sich gegen 13.20 Uhr in Bewegung. Die Teilnehmerzahl wuchs in der Spitze auf etwa das Zehnfache der angezeigten Anzahl an. Eine erste Zwischenkundgebung fand gegen 14.00 Uhr an der Heeper Straße/Teutoburger Straße statt. Der Aufzug erreichte gegen 15.20 Uhr den Kesselbrink, wo ab 16.00 Uhr eine zweite Kundgebung stattfand. Die Versammlung wurde um 17.25 Uhr beendet.

Während des ersten Aufzugs kam es gegen 14.35 Uhr auf der Paulusstraße an der Ecke Kavalleriestraße zu einer Sitzblockade durch 35 Personen des linken Spektrums. Dadurch musste die Versammlung „Projekt M1llion Berlin“ ihren Aufzug stoppen. Die Polizei sah darin einen Anfangsverdacht für eine Straftat nach dem Versammlungsgesetz. Die Polizistinnen und Polizisten trugen die blockierenden Personen weg. Gegen 14.55 Uhr war die Fahrbahn wieder frei, so dass der Aufzug fortgesetzt werden konnte. Bei der Aufklärung wurden Identitäten festgestellt; Festnahmen erfolgten nicht.

Die Polizei ist mit dem weitgehend störungsfreien Verlauf zufrieden. Das Konzept zur Gewährleistung eines friedlichen Versammlungsgeschehens sei aufgegangen, teilte die Behörde mit.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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