Zwei weitere Festnahmen nach tödlicher Brandstiftung in Köln

(Symbolbild)

Polizei und Staatsanwaltschaft Köln haben am Dienstagmorgen (12. Mai) zwei weitere Männer im Alter von 31 und 46 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, an der tödlichen Brandstiftung im Severins-Viertel beteiligt gewesen zu sein. Bei dem Brand im Oktober 2018 kamen zwei Menschen ums Leben.

Polizistinnen und Polizisten durchsuchten mehrere Wohnungen in Köln-Mülheim, der Innenstadt und Frechen und nahmen die Männer mit bereits vorliegenden Haftbefehlen fest. Der 46-Jährige soll dem bereits im Oktober 2025 festgenommenen 31-Jährigen vor der Tat Brandbeschleuniger und Hilfsmittel übergeben haben – gegen ihn erging Haftbefehl wegen Beihilfe. Der zweite Mann soll unmittelbar an der Brandstiftung beteiligt gewesen sein und wird unter anderem wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes gesucht.

Die Ermittlungsgruppe „Magda“ hatte bereits im Oktober 2025 einen damals 31-Jährigen festgenommen, dem vorgeworfen wird, den Brand gelegt zu haben. Zu seiner Festnahme kam es, nachdem der Mordfall bei „Aktenzeichen XY…ungelöst“ vorgestellt worden war und sich ein Bekannter mit einem entscheidenden Hinweis gemeldet hatte.

Bei den Durchsuchungen waren aufgrund von Hinweisen, dass Beweismittel vergraben sein könnten, unter anderem ein Datenspeicherspürhund sowie eine technische Einsatzeinheit im Einsatz. Die Ermittler stellten knapp 20 Mobiltelefone sicher, deren Inhalt nun ausgewertet wird. Die durchsuchten Wohnungen werden den beiden Festgenommenen sowie weiteren Zeugen zugeordnet.

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