Zweites Todesopfer nach Pkw-Absturz ins Hafenbecken Frankfurt-Ostend

(Symbolbild)

Frankfurt-Ostend – Nach dem Absturz eines Pkw ins Hafenbecken des Osthafens am 24. April gibt es nun ein zweites Todesopfer: Eine 17-Jährige ist am Dienstagabend im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Bereits unmittelbar nach dem Unfall war ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Das Fahrzeug war mit fünf Insassen besetzt.

Nach aktuellem Ermittlungsstand durchbrach das betroffene Fahrzeug frontal das Schutzgitter an der Kaimauer und stürzte anschließend in das Hafenbecken. Hinweise auf weitere beteiligte Fahrzeuge gibt es nicht. Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Frankfurt gehen weiterhin von einem Unfallgeschehen aus.

Noch ausstehende Zeugenvernehmungen sowie die Ergebnisse eines hinzugezogenen Gutachters sollen weitere Erkenntnisse zum genauen Unfallhergang liefern. Weder Hinweise auf einen technischen Defekt noch auf eine Beeinträchtigung des Fahrers durch Alkohol oder Betäubungsmittel liegen bislang vor. Noch in der Unfallnacht war dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen worden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

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