Anlässlich eines Regionalligaspiels zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Erzgebirge Aue war die Polizei Sachsen am Samstag im Großeinsatz. Etwa 600 Beamte sorgten dafür, dass das Spiel sicher ablief und die rivalisierenden Fangruppen nicht aufeinandertrafen.
Im Vorfeld des Spiels versuchten beide Fanlager gezielt, aufeinander loszugehen. Eine Gruppe von etwa 140 Heimfans vermummte sich auf ein Zeichen und bewegte sich zielgerichtet in Richtung der ankommenden Gästefans. Dabei zündeten und warfen sie Pyrotechnik. Die vor Ort befindlichen Polizisten griffen ein und verhinderten ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Gruppen. Die Heimfans lösten sich daraufhin auf. 60 von ihnen wurden später einer Identitätsfeststellung unterzogen und erhielten einen Platzverweis. Der Veranstalter sprach ihnen zudem ein Hausverbot aus. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs. Die Gästefans wurden zurückgedrängt und begaben sich dann zum Gästeeingang.
Während des Spiels herrschte bei beiden Fanlagern eine emotionale Stimmung, verbunden mit dem Abbrennen zahlreicher pyrotechnischer Gegenstände. Ein Ordner erlitt dadurch leichte Verletzungen. Körperliche Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern gab es nicht. Auch die Abreise verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Im Einsatz waren insgesamt rund 600 Beamte aus mehreren Polizeidirektionen, dem Polizeiverwaltungsamt, der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei. Dazu kamen ein Polizeihubschrauber, ein Sensocopter, Kräfte der Polizeireiterstaffel und eine Schutzhundegruppe. In unmittelbarer Umgebung des Stadions standen Wasserwerfer bereit, wurden aber nicht eingesetzt. Zuvor hatte die Polizei entsprechende Sperren auf den Zugangswegen errichtet, um die Fanlager zu trennen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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