15 Jahre Haft für geplanten Anschlag auf Taylor-Swift-Konzerte in Wien

via dts Nachrichtenagentur

Ein Wiener Geschworenengericht hat am Donnerstagabend einen der Hauptverdächtigen im Fall des geplanten Terroranschlags auf Taylor-Swift-Konzerte zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Landesgericht Wiener Neustadt sprach den Angeklagten schuldig, Anschläge auf die Konzerte im August 2024 geplant und gemeinsam mit zwei weiteren Personen eine Terrorzelle des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) gebildet zu haben.

Ein Mitangeklagter erhielt wegen Beitrags zum Mordversuch eine Haftstrafe von zwölf Jahren. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass die Männer konkrete Anschlagspläne verfolgten, um bei den Taylor-Swift-Konzerten im Ernst-Happel-Stadion möglichst viele Menschen zu töten.

Die drei geplanten Konzerte der US-Popikone, für die insgesamt 200.000 Besucher erwartet wurden, mussten im August 2024 abgesagt werden, nachdem die österreichischen Behörden die Terrorpläne aufgedeckt hatten. Nach den Ermittlungsergebnissen soll der mutmaßliche Haupttäter geplant haben, mit Messern und Sprengsätzen ein Massaker unter den Konzertbesuchern anzurichten.

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