Ein tragischer Badeunfall hat am Samstagabend das Leben eines 16-Jährigen gekostet. Der Jugendliche geriet am 20. Juni 2026 gegen 20:27 Uhr beim Schwimmen im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen in Höhe des Amphitheaters plötzlich in Not und versank unter Wasser.
Seine Begleiter alarmierten sofort die Polizei über den Notruf. Feuerwehrtaucher bargen den bewusstlosen Jugendlichen aus dem Wasser und brachten ihn an die Oberfläche. Rettungskräfte begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen und transportierten den 16-Jährigen in ein örtliches Krankenhaus. Dort verstarb er im Laufe der Nacht an den Folgen des Ertrinkungsunfalls.
Die Kriminalpolizei ermittelte im Anschluss und kam zu dem Ergebnis, dass keine fremde Person an dem Unglück beteiligt war.
Die Polizei Gelsenkirchen nutzt den tragischen Vorfall, um erneut auf die erheblichen Gefahren beim Baden in Gewässern und insbesondere in Wasserstraßen hinzuweisen, die dem Schiffsverkehr dienen. Auch das Springen von Brücken ist nicht nur verboten, sondern birgt lebensbedrohliche Risiken. Nach Angaben der Behörde ereignen sich solche tödlichen Badeunfälle jedes Jahr, oft weil Badegästen die Gefahr nicht ausreichend bewusst ist.
Die Polizei appelliert an Eltern, ihre Kinder für diese Gefahren zu sensibilisieren und sie am und im Wasser nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Stattdessen wird dringend empfohlen, zum Baden und Schwimmen sichere Orte wie Badeseen und Schwimmbäder zu nutzen.