Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben, der einen gleichaltrigen Jungen auf dem Willy-Brandt-Platz mit einem Messer angegriffen haben soll. Der Vorwurf lautet versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung.
Nach Ermittlungen versetzte der Tatverdächtige dem anderen Jungen einen Stich in den Bauch — ein Stich, der tödlich hätte enden können. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angreifer das Tötungsdelikt nicht abbgebrochen hat, weil sofort Passanten und ein Begleiter des Opfers zur Stelle waren und der Täter die Flucht ergriff. Die Überwachungskameras des Rathausvorplatzes hielten die Tat fest.
Die beiden Jungen kannten sich flüchtig. Etwa zwei Jahre vor der Tat hatten sie einen Streit gehabt. Am Tag des Angriffs sprach der Tatverdächtige das damalige Konfikt kurz an, dann stach er zu. Die Staatsanwaltschaft konnte nicht klären, warum. Der Beschuldigte macht von seinem Recht zu schweigen Gebrauch. Das Landgericht Kaiserslautern entscheidet nun, ob es zur Hauptverhandlung kommt. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Quelle: Staatsanwaltschaft Kaiserslautern
Quelle: Pressemitteilung Justiz Rheinland-Pfalz
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