Prozess über Spionagetätigkeit für den Iran beginnt

justiz [Justiz]

Das Hanseatische Oberlandesgericht hat die Anklage der Bundesanwaltschaft wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit für den Iran zugelassen. Die Hauptverhandlung beginnt am 26. Juni 2026 um 9:30 Uhr in Saal 237 im Strafjustizgebäude (Sievekingplatz 3) in Hamburg.

Der 8. Strafsenat, ein auf Staatssicherheit spezialisierter Senat, hat insgesamt 19 Verhandlungstermine bis zum 16. Oktober 2026 anberaumt. Der Prozess wird öffentlich verhandelt; die Saalkapazität liegt bei etwa 120 Plätzen. Eine Anonymisierungsanordnung gilt für die Berichterstattung.

Der Sitzungsvertreter der Bundesanwaltschaft, Bundesanwalt Stephan Morweiser, hat Bereitschaft für Stellungnahmen nach dem Auftakt signalisiert.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Gerichtspressestelle Hamburg

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.