Der Mittwoch präsentiert sich in Bayern von seiner trüben Novemberseite: Dichte Wolken bedecken den Himmel zu durchschnittlich 83 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl schafft es bis zum Boden — die Sonnenscheindauer liegt bei null Stunden. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und 8 Grad, bleiben damit für die Jahreszeit aber im normalen Rahmen. Zumindest bleibt es trocken, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 0 Prozent, kein Millimeter Niederschlag ist zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 25 km/h, in Böen sind bis zu 39 km/h möglich — spürbar, aber nicht gefährlich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 72 Prozent, der Luftdruck ist mit 1028 hPa stabil und zeigt eine kräftige Hochdrucklage an. Die Sichtweite von durchschnittlich 31 Kilometern ist trotz der Bewölkung gut, der Taupunkt von 1,2 Grad deutet auf trockene Luftmassen hin.
Donnerstag bringt Auflockerungen und Sonne
Am Donnerstag ändert sich das Bild spürbar: Die Wolkendecke lockert auf einen mittleren Bedeckungsgrad von 54 Prozent auf, und immerhin 4,3 Stunden Sonnenschein sind möglich — ein deutlicher Gewinn gegenüber dem heutigen Grautag. Die Temperaturen fallen mit 2 bis 8 Grad etwas kühler aus, vor allem in der Nacht und am Morgen wird es frischer. Niederschlag ist weiterhin kein Thema, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt bei maximal 1 Prozent, 0 mm Regen werden erwartet. Der Wind beruhigt sich erheblich auf bis zu 9 km/h, Böen erreichen höchstens 20 km/h — nach dem heutigen böigen Tag also eine deutliche Windabnahme. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 hPa, die Sichtweite liegt bei 29 Kilometern, der Taupunkt bei 1,4 Grad.
Hochdruck hält, Nebel dämpft die Sicht
Freitag und Samstag setzt sich die stabile, trockene Hochdrucklage fort — Niederschlag ist an beiden Tagen mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils maximal 1 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Am Freitag liegen die Temperaturen zwischen 1 und 6 Grad, es scheint rund 3,2 Stunden die Sonne bei einer mittleren Bewölkung von 61 Prozent. Auffällig ist die Sichtweite: Sie sinkt auf 12 Kilometer, was auf aufziehenden Dunst oder flachen Nebel hindeutet — typisch für Herbst-Hochdrucklagen mit wenig Wind (Böen bis 15 km/h). Am Samstag zieht es sich wieder zu, die Bewölkung steigt auf 78 Prozent, die Sonne zeigt sich gar nicht mehr, und die Sichtweite verschlechtert sich weiter auf nur noch 8 Kilometer — Nebel ist dann wahrscheinlich. Die Temperaturen verharren den ganzen Tag bei 3 Grad, der Wind flaut auf harmlose 4 km/h ab, der Luftdruck liegt bei 1026 hPa.
Warm anziehen, Nebel einplanen
Bei Tiefstwerten von teilweise nur 1 bis 2 Grad empfiehlt sich in Bayern in diesen Tagen warme Kleidung mit Mütze und Handschuhen — besonders in den Morgen- und Abendstunden kann es empfindlich kalt werden. Wer heute mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte die Böen von bis zu 39 km/h im Blick behalten und eine windfeste Jacke tragen. Ein Regenschirm ist dagegen diese Woche nicht nötig. Ab Freitag, spätestens Samstag, lohnt es sich, mehr Zeit für Autofahrten einzuplanen: Die sinkende Sichtweite auf bis zu 8 Kilometer weist auf Nebelfelder hin, die gerade morgens für eingeschränkte Sicht auf den Straßen sorgen können. Wer die raren Sonnenstunden am Donnerstag für einen Ausflug nutzen möchte, wählt damit den besten Tag der Woche.
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