Das Wetter in Bayern: Kühl und bewölkt, aber weitgehend trocken – 4 bis 12 Grad

Der Montag zeigt sich in Bayern von seiner herb-herbstlichen Seite: Bei Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad bleibt es zwar weitgehend trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 5 Prozent, und selbst wenn, wären es kaum mehr als 0,9 mm Niederschlag –, doch der Himmel ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 77 Prozent überwiegend grau verhangen. Immerhin kämpft sich die Sonne für rund 4,3 Stunden durch die Wolkenlücken. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h, in Böen sind bis zu 45 km/h möglich – das ist spürbar frisch. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 91 Prozent, der Taupunkt bei 4,7 Grad und damit nahe an der Tiefsttemperatur, was auf teils zähen Morgennebel hindeutet. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa, die Sichtweite beträgt im Mittel 42 km.

Dienstag bringt mildere Luft und mehr Sonne

Der Dienstag wird spürbar angenehmer: Die Temperaturen steigen auf 6 bis 14 Grad, also bis zu zwei Grad mehr als heute. Der Wind beruhigt sich deutlich auf maximal 7 km/h, Böen erreichen nur noch 19 km/h – kein Vergleich zu den heutigen Sturmböen. Die Bewölkung lockert auf im Mittel 68 Prozent auf, und die Sonne scheint mit 5,3 Stunden sogar länger als am Montag. Niederschlag ist mit 0 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 10 Prozent kein Thema. Der Luftdruck steigt leicht auf 1022 hPa, was die stabile Tendenz unterstreicht. Einziger Wermutstropfen: Die Sichtweite sinkt auf 35 km, der Taupunkt liegt bei 5,2 Grad – Nebelfelder in Tälern und Niederungen sind morgens nicht ausgeschlossen.

Hochdruck steigt, Nebel wird zum Thema

Zur Wochenmitte und darüber hinaus festigt sich eine zunehmend stabile Hochdrucklage über Bayern, doch die bringt keineswegs strahlenden Sonnenschein. Am Mittwoch liegen die Temperaturen bei 5 bis 11 Grad, die Bewölkung klettert auf durchschnittlich 83 Prozent, und die Sonnenscheindauer bricht auf lediglich 0,9 Stunden ein. Der Luftdruck steigt auf 1027 hPa, der Taupunkt liegt bei 6,3 Grad – und die mittlere Sichtweite fällt auf nur noch 14 km, ein deutliches Zeichen für aufziehende Hochdrucknebel und Hochnebelfelder. Am Donnerstag setzt sich das fort: Höchsttemperatur und Tiefstwert liegen bei einheitlichen 6 Grad, was auf einen ganztägig dunstigen bis nebeligen Tag hindeutet, an dem die Sonne überhaupt nicht herauskommt. Der Luftdruck erreicht mit 1031 hPa seinen vorläufigen Höhepunkt, die Sichtweite sinkt auf kritische 6 km, der Wind schläft bei maximal 4 km/h praktisch ein. Regen fällt an beiden Tagen praktisch keiner.

Dicke Jacke und Vorsicht im Straßenverkehr

Heute sollten Sie wegen der Böen bis 45 km/h im Freien auf lockere Gegenstände achten und eine winddichte Jacke überstreifen – die gefühlten Temperaturen liegen bei den niedrigen 4 Grad am Morgen deutlich unter dem Messwert. Ab Dienstag reicht zwar eine etwas dünnere Herbstjacke, doch Nebel am Morgen bleibt das beherrschende Thema der gesamten Woche: Besonders auf dem Weg zur Arbeit am Donnerstag, wenn die Sichtweite auf nur noch 6 km fällt, ist im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht geboten – Licht einschalten und Geschwindigkeit anpassen. Einen Regenschirm können Sie getrost zu Hause lassen, die Niederschlagsmengen und -wahrscheinlichkeiten bleiben die ganze Woche über vernachlässigbar.


» Hier erfahren Sie, ob es zu trocken ist in Bayern