Der Tag der Deutschen Einheit zeigt sich in Bayern von seiner ruhigen Seite: Zum Auftakt des Wochenendes bleibt es durchgehend trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 1 Prozent, kein einziger Millimeter Niederschlag ist zu erwarten. Die Temperaturen starten kühl in den Morgen mit rund 13 Grad und klettern im Tagesverlauf auf angenehme 21 Grad. Der Wind weht mit bis zu 7 km/h ausgesprochen zahm, Böen erreichen maximal 15 km/h. Der Himmel präsentiert sich mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 81 Prozent zwar überwiegend bewölkt, dennoch schafft die Sonne es auf immerhin 3,1 Stunden Scheindauer. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 90 Prozent, was sich vor allem in den Morgenstunden als feuchte, frische Luft bemerkbar macht – der Taupunkt von 12,5 Grad liegt eng an der Tiefsttemperatur, Bodennebel in Tallagen ist daher möglich. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1029 hPa, die Sichtweite beträgt im Schnitt 33 Kilometer.
Sonntag bringt deutlich kältere Nacht
Am Sonntag, dem 4. Oktober, setzt sich das stabile, trockene Wetter fort – doch der Tag zeigt eine deutlich größere Temperaturspreizung als heute. Die Tiefstwerte sacken auf frische 9 Grad ab, ein merklicher Rückgang gegenüber den heutigen 13 Grad morgens. Das Tageshoch bleibt mit 21 Grad nahezu identisch. Die Bewölkung nimmt mit einem Mittelwert von 84 Prozent sogar leicht zu, die Sonne bringt es dennoch auf 3,2 Stunden. Der Wind beruhigt sich weiter auf maximal 6 km/h, Böen bis 11 km/h sind kaum spürbar. Niederschlag fällt auch am Sonntag keiner, wenngleich die Regenwahrscheinlichkeit mit bis zu 25 Prozent etwas höher liegt als heute. Der Luftdruck bleibt mit 1029 hPa unverändert hoch, die Sichtweite sinkt im Tagesmittel allerdings auf 17 Kilometer – ein Hinweis auf zunehmende Dunstschichten in der Grundschicht.
Hochdruck hält das Wochenende trocken
Auch zu Beginn der neuen Woche bestimmt Hochdruckeinfluss das Wetter in Bayern. Am Montag, dem 5. Oktober, liegen die Temperaturen zwischen 11 und 20 Grad, also minimal kühler als am Wochenende. Die Bewölkung lockert auf einen Mittelwert von 72 Prozent etwas auf, wodurch die Sonnenscheindauer auf 3,8 Stunden ansteigt – der bisher sonnigste Tag der Wetterlage. Regen ist weiterhin nicht zu erwarten, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 24 Prozent. Der Luftdruck gibt leicht nach auf 1026 hPa, bleibt aber auf hohem Niveau. Am Dienstag, dem 6. Oktober, fällt die Temperaturspreizung dann nahezu vollständig weg: Tief- und Höchstwert liegen beide bei 10 Grad, was auf eine geschlossene Hochnebeldecke hindeutet – die Sonne scheint laut Messdaten gar nicht, die mittlere Bewölkung beträgt 51 Prozent. Die Sichtweite sinkt auf 12 Kilometer, der Wind kommt mit maximal 4 km/h und Böen bis 6 km/h kaum vom Fleck. Regen bleibt auch dann aus.
Lagen jacke einpacken, Ausflug lohnt sich
Das Feiertagswochenende lädt trotz der überwiegend bewölkten Bedingungen zu Ausflügen ins Freie ein – wer den Nationalfeiertag oder den Sonntag für eine Wanderung oder einen Radausflug nutzen möchte, liegt goldrichtig. Da kein Regen fällt und die Böen maximal 15 km/h erreichen, ist ein Schirm überflüssig. Allerdings sollte man der hohen Luftfeuchtigkeit und den kühlen Morgenstunden Rechnung tragen: Eine Jacke im Rucksack ist Pflicht, denn morgens fühlen sich die 9 bis 13 Grad bei 90 Prozent Luftfeuchte spürbar frisch an. Zum Wochenbeginn empfiehlt sich angesichts des neblig-trüben Dienstags mit konstant 10 Grad zusätzlich eine warme Schicht. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte die eingeschränkte Sichtweite – besonders am Dienstag mit nur 12 Kilometern – im Blick behalten und in Tallagen mit Nebelfeldern rechnen.
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