Bayern startet den Donnerstag unter einem stabilen Hochdruckgürtel mit einem Luftdruck von 1031 hPa — und das Wetter zeigt sich von seiner ruhigen Seite. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 2 Grad auf angenehme 11 Grad am Nachmittag, Regen fällt keiner: Die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal einem Prozent. Der Wind weht mit bis zu 7 km/h ausgesprochen zahm, einzelne Böen erreichen höchstens 17 km/h. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei rund 60 Prozent, trotzdem kommt die Sonne auf 4,3 Stunden — ein ordentliches Herbstquantum. Etwas auffällig ist die Luftfeuchtigkeit: Sie liegt im Schnitt bei 99 Prozent, der Taupunkt bei 4,4 Grad — kaum Abstand zur Lufttemperatur. Das bedeutet vor allem in Tallagen und an Flussufern zähe Nebelfelder am Morgen und eine gedämpfte Sichtweite von durchschnittlich 7 Kilometern.
Freitag bringt klarere Luft und mehr Sonne
Der Freitag schließt nahtlos ans Hochdruckwetter an: Der Luftdruck hält sich stabil bei 1031 hPa, Regen bleibt mit 0 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal einem Prozent weiterhin kein Thema. Die Temperaturen liegen mit 1 bis 10 Grad eine Spur kühler als heute, doch die gefühlte Qualität des Tages verbessert sich merklich. Die mittlere Bewölkung sinkt auf 56 Prozent, die Sonne scheint 4,8 Stunden — der sonnigste Tag im gesamten Vorhersagezeitraum. Der Wind dreht etwas auf und erreicht bis zu 9 km/h, Böen sind mit bis zu 20 km/h noch immer moderat. Entscheidender Unterschied zu heute: Der Taupunkt fällt auf 3 Grad, die durchschnittliche Sichtweite verdoppelt sich auf 14 Kilometer — die Luft ist trockener und klarer, Nebelprobleme dürften sich auf ein Minimum beschränken.
Wochenende wird bewölkter und grauer
Samstag und Sonntag hält das Hoch mit einem Luftdruck um 1030 bis 1031 hPa zwar noch stand, doch der Charakter des Wetters wandelt sich spürbar. Am Samstag steigt die mittlere Bewölkung auf 82 Prozent, die Sonne schafft nur noch magere 2,1 Stunden; die Temperaturen erreichen höchstens 8 Grad bei einem Tiefstwert von 2 Grad. Böen bis 19 km/h sorgen für einen frischen Herbsttag. Der Sonntag — Allerheiligen — präsentiert sich dann ausgesprochen trüb: Die Bewölkung liegt bei 85 Prozent, Sonnenschein ist mit 0 Stunden nicht zu erwarten. Dazu bleibt es mit konstant 4 Grad den ganzen Tag über ungewöhnlich kalt — Minimum und Maximum fallen praktisch zusammen. Wind und Böen lassen mit bis zu 4 beziehungsweise 11 km/h merklich nach, Regen fällt auch an beiden Tagen keiner, die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt bei höchstens 5 Prozent am Samstag und 3 Prozent am Sonntag.
Warm anziehen — Nebel und Kälte lauern
Die kommenden Tage verlangen nach Lagen-Kleidung: Morgendliche 1 bis 2 Grad bedeuten, dass eine gefütterte Jacke, Mütze und Handschuhe beim Start in den Tag Pflicht sind. Wer früh unterwegs ist, sollte gerade am Donnerstag mit Nebelfeldern rechnen und entsprechend mehr Zeit einplanen — die Sichtweite von im Schnitt 7 Kilometern kann lokal deutlich unterschritten werden. Für Freitag lohnt sich ein Ausflug ins Freie: Bei bis zu 4,8 Sonnenstunden und klarer Luft sind Wanderungen oder ein Herbstspaziergang ideal — die Böen mit maximal 20 km/h stören dabei kaum. Am Wochenende empfiehlt sich dagegen eher ein gemütliches Programm drinnen; der trübe Sonntag mit seinem Einheitswert von 4 Grad ist kein Tag für lange Aufenthalte im Freien. Einen Regenschirm braucht in den nächsten vier Tagen niemand.
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