Bayern startet trüb und schwül in den letzten Tag des Juni: Am Dienstag, 30. Juni, klettern die Temperaturen auf maximal 28 Grad, während das Thermometer nachts kaum unter 18 Grad fällt. Der Himmel zeigt sich mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 85 Prozent größtenteils bedeckt, dennoch kämpft sich die Sonne für immerhin 5,3 Stunden durch die Wolkendecke. Trotz einer rechnerischen Niederschlagsmenge von 20,2 mm liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei lediglich 13 Prozent — die Werte deuten eher auf vereinzelte Regentropfen oder feuchte Luft als auf flächendeckende Schauer hin. Mit einer Luftfeuchte von nahezu 99 Prozent und einem Taupunkt von 18,8 Grad ist die gefühlte Hitze deutlich belastender als das Thermometer vermuten lässt — Schwüle ist das prägende Merkmal dieses Tages. Der Luftdruck liegt stabil bei 1020 Hektopaskal, der Wind weht mit bis zu 11 km/h, wobei einzelne Böen auf bis zu 37 km/h ansteigen können. Die Sichtweite beträgt solide 32 Kilometer.
Der Mittwoch, 1. Juli, bringt eine spürbare Abkühlung und gleichzeitig deutlich mehr Regen. Die Höchstwerte erreichen nur noch 21 Grad, die Tiefstwerte liegen bei 17 Grad — damit ist es merklich kühler als am Dienstag. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 58 Prozent, und mit 12 mm Niederschlag ist fester Regen für weite Teile Bayerns einzuplanen. Die Bewölkung nimmt mit durchschnittlich 95 Prozent noch einmal zu, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 1,9 Stunden. Der Wind bleibt mit maximal 9 km/h und Böen bis 28 km/h eher moderat. Der Luftdruck hält sich bei 1019 Hektopaskal nahezu unverändert, die Sichtweite liegt bei 31 Kilometern, der Taupunkt sinkt auf 17,3 Grad — die drückende Schwüle des Vortages lässt merklich nach.
Der Donnerstag, 2. Juli, läutet eine deutliche Wetterbesserung ein: Bei Tiefstwerten von 14 Grad und Höchstwerten von bis zu 26 Grad zeigt sich Bayern von seiner freundlichen Seite. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 54 Prozent zurück, die Sonne scheint beachtliche 8,8 Stunden, und die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf lediglich 8 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Luftdruck steigt auf 1022 Hektopaskal, die Sichtweite verbessert sich auf hervorragende 48 Kilometer, und der Taupunkt sinkt auf 12,8 Grad — die Luft wird erheblich trockener und angenehmer. Der Freitag, 3. Juli, bleibt mit einer konstanten Temperatur von 18 Grad und 0 mm Niederschlag trocken, zeigt sich aber bei 70 Prozent Bewölkung und null Sonnenstunden wieder bedeckter. Bemerkenswert ist die außergewöhnliche Sichtweite von 90 Kilometern, der Luftdruck hält stabil bei 1022 Hektopaskal. Die Hochdrucklage festigt sich zum Wochenende hin, auch wenn Sonne zunächst Mangelware bleibt.
Für den heutigen Dienstag empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung — die extreme Luftfeuchte von 99 Prozent macht selbst moderate Temperaturen körperlich anstrengend. Wer empfindlich auf Schwüle reagiert, sollte körperlich anstrengende Aktivitäten in die frühen Morgenstunden verlegen. Für den Mittwoch gilt: unbedingt den Regenschirm einpacken, denn bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 58 Prozent und 12 mm Niederschlag ist Nasswerden ohne Schutz vorprogrammiert. Eine leichte Jacke ist angesichts der auf 21 Grad gesunkenen Höchsttemperatur ebenfalls ratsam. Ab Donnerstag lohnen sich Ausflüge ins Freie wieder uneingeschränkt — der ideale Tag für Wanderungen oder Ausflüge in die bayerischen Alpen, bevor der Freitag mit bedecktem Himmel etwas gedämpftere Stimmung bringt.
