Der Sonntag startet in Deutschland grau und frisch: Die Temperaturen klettern nur auf maximal 13 Grad, während das Thermometer in der Nacht auf 7 Grad zurückfällt. Der Himmel ist zu etwa 71 Prozent bewölkt, und die Sonne kämpft sich im Tagesmittel lediglich 2,4 Stunden durch die Wolkendecke. Regen fällt zwar kaum — die Niederschlagsmenge liegt bei überschaubaren 1,9 mm, und die maximale Regenwahrscheinlichkeit beträgt 40 Prozent —, dennoch bleibt es ein trüber Herbsttag. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h, in Böen sind bis zu 37 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 91 Prozent, was die Kühle spürbar macht; der Luftdruck beträgt 1011 hPa und deutet auf eine noch nicht vollständig stabilisierte Wetterlage hin.
Montag bringt ruhigeres, trockeneres Wetter
Am Montag beruhigt sich das Wetter deutlich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 5 und 13 Grad — das Maximum bleibt auf Vortagsniveau, doch die Nacht wird mit 5 Grad merklich kälter. Entscheidend ist die Windberuhigung: Statt der heutigen Böen bis 37 km/h sind morgen nur noch Böen bis 17 km/h bei Windgeschwindigkeiten von maximal 9 km/h zu erwarten. Regen fällt mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 14 Prozent praktisch gar nicht. Die Bewölkung geht leicht auf rund 69 Prozent zurück, sodass immerhin 3,2 Stunden Sonnenschein drin sind — etwas mehr als heute. Der Luftdruck steigt deutlich auf 1022 hPa, was den Aufbau einer stabileren Hochdrucklage signalisiert. Auffällig: Die Sichtweite sinkt auf 34 Kilometer, was auf aufkommende Dunst- oder Nebelfelder hinweisen kann.
Dienstag sonniger, Mittwoch grau durch Hochdrucknebel
Der Dienstag setzt den stabilen Trend fort: Bei einem weiter gestiegenen Luftdruck von 1026 hPa bleibt es trocken, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 22 Prozent. Die Temperaturen spannen sich von frischen 2 Grad in der Nacht bis auf 14 Grad am Tag — der bislang wärmste Tageshöchstwert der Woche. Mit rund 4 Stunden Sonnenschein ist es auch der sonnigste Tag des Viertageszeitraums, obwohl die Bewölkung bei 66 Prozent verbleibt. Allerdings sinkt die Sichtweite auf nur 14 Kilometer, was typisch für eine Hochdruckinversion mit Dunstschichten in Bodennähe ist. Der Mittwoch zeigt dann die Kehrseite der stabilen Hochdrucklage: Bei gleich bleibendem Luftdruck von 1026 hPa und einem Taupunkt von 8,9 Grad steigt die Bewölkung auf 89 Prozent, die Sonnenscheindauer fällt auf null Stunden, und die Temperaturen verharren ganztägig bei rund 12 Grad — ein klassischer Hochdrucktrübtag mit hartnäckiger Hochnebeldecke.
Lagen warm einpacken, Böen heute beachten
Für den heutigen Sonntag empfiehlt sich eine wetterfeste Jacke, denn die hohe Luftfeuchtigkeit von 91 Prozent lässt die 7 bis 13 Grad kälter anfühlen als sie sind — und die Böen bis 37 km/h verstärken den Windchill zusätzlich. Ein leichter Regenschutz schadet nicht, auch wenn größere Niederschläge unwahrscheinlich bleiben. Zu Wochenbeginn zieht das Herbstwetter dann zum Wandern, Radfahren oder andere Outdoor-Aktivitäten ein: Ruhiger Wind und mehr Sonne laden ab Montag ein, jedoch sollte man angesichts der Morgentiefstwerte von 5 Grad am Montag und sogar 2 Grad am Dienstag stets mit wärmenden Schichten starten. Wer am Dienstag unterwegs ist, sollte bei der eingeschränkten Sichtweite von nur 14 Kilometern im Auto besonders vorsichtig fahren.
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