Das Wetter in Deutschland: Goldener Herbsttag mit bis zu 26 Grad

Der Montag präsentiert sich in Deutschland von seiner besten Seite: Bei einem stabilen Luftdruck von 1021 Hektopascal und einer kräftigen Hochdrucklage klettern die Temperaturen von morgendlichen 8 Grad auf sommerliche 26 Grad am Nachmittag. Regen ist praktisch ausgeschlossen — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 1 Prozent, kein einziger Millimeter fällt vom Himmel. Dazu weht der Wind mit bis zu 8 Kilometern pro Stunde angenehm schwach, einzelne Böen erreichen maximal 22 Stundenkilometer. Die Bewölkung liegt im Tagesdurchschnitt bei 59 Prozent, dennoch scheint die Sonne stolze 8 Stunden lang — ein echter Herbstbonus. Die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 82 Prozent wirkt morgens etwas drückend, was sich auch im Taupunkt von knapp 10 Grad widerspiegelt und gebietsweise für Morgennebel sorgen kann. Im Tagesverlauf lockert das jedoch rasch auf.

Dienstag bringt mehr Wolken, bleibt trocken

Am Dienstag zeigt sich das Wetter etwas verhangener, bleibt aber stabil und trocken. Die Temperaturen starten mit 10 Grad etwas milder in den Morgen als heute, erreichen tagsüber bis zu 25 Grad — nur knapp unter dem heutigen Spitzenwert. Der Luftdruck steigt leicht auf 1023 Hektopascal und unterstreicht die anhaltende Hochdrucklage. Allerdings wächst die Bewölkung auf durchschnittlich 81 Prozent, was die Sonnenscheindauer auf 6,4 Stunden drückt. Der Wind frischt mit bis zu 11 Kilometern pro Stunde minimal auf, Böen bleiben mit 20 Stundenkilometern harmlos. Auffällig ist die auf 22 Kilometer gesunkene Sichtweite — Hochnebel oder Dunstfelder können stellenweise die Fernsicht trüben. Niederschlag ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 2 Prozent weiterhin kein Thema.

Hochdruckwetter hält bis in den Oktober

Mittwoch und Donnerstag setzen die ruhige Witterung nahtlos fort. Am Mittwoch, dem letzten Septembertag, sinken die Morgentiefstwerte auf 7 Grad, tagsüber sind aber nochmals bis zu 24 Grad möglich. Mit 8,2 Stunden Sonnenschein und einer Bewölkung von 61 Prozent wird es sogar der sonnenreichste Tag der Woche. Der Luftdruck verharrt bei 1022 Hektopascal, Wind und Böen bewegen sich erneut bei harmlosen 11 beziehungsweise 20 Stundenkilometern. Zum Donnerstag, dem 1. Oktober, ändert sich das Bild dann deutlich: Dichte Bewölkung von durchschnittlich 72 Prozent und null Stunden Sonnenschein prägen den Tag, die Temperaturen stagnieren bei konstant 12 Grad — Tief- und Höchstwert sind identisch, was auf eine geschlossene Wolkendecke ohne Tagesgang hindeutet. Immerhin bleibt es auch dann trocken, der Luftdruck hält sich stabil bei 1022 Hektopascal, und der Wind schläft bei maximal 6 Kilometern pro Stunde fast ein.

Leichte Jacke reicht — Nebel früh einplanen

Wer die letzten warmen Herbsttage genießen möchte, sollte heute und morgen die Gelegenheit nutzen: Mit Temperaturen bis 26 Grad sind Ausflüge ins Freie, Radtouren oder ein letztes Picknick im Freien bestens geeignet. Morgens lohnt sich allerdings etwas Geduld — die hohe Luftfeuchtigkeit und der Taupunkt nahe 10 Grad können für Nebel und eingeschränkte Sicht sorgen, weshalb Autofahrer besonders in Tälern und an Gewässern vorsichtig fahren sollten. Eine leichte Jacke für den Morgen und den Abend ist empfehlenswert, tagsüber reicht ein T-Shirt. Einen Regenschirm können Sie getrost zu Hause lassen. Für den Donnerstag empfiehlt sich dann eine wärmere Schicht, da die Temperaturen bei 12 Grad verharren und die Sonne sich nicht blicken lässt.