München startet in einen trüben Herbstsonntag: Die Temperaturen liegen zwischen 9 und 13 Grad, und die dichte Bewölkung von durchschnittlich 91 Prozent lässt kaum Lücken — nur rund 2,5 Stunden Sonne sind drin. Regen fällt keiner, die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 22 Prozent niedrig und die gemessene Regenmenge bei 0 mm. Ungemütlich wird es dennoch: Böen erreichen bis zu 35 km/h bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 17 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 88 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1015 hPa. Ein klassischer grauer Oktobertag also — trocken, aber rau.
Montag bringt mehr Sonne und Windstille
Am Montag dreht das Wetter spürbar zum Besseren: Die Temperaturen reichen von 7 Grad in der Früh bis zu 14 Grad am Nachmittag — damit wird es tagsüber wärmer als heute, auch wenn der Morgen kühler startet. Entscheidender Unterschied: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 63 Prozent zurück, und die Sonne scheint gut 5,6 Stunden — mehr als doppelt so lang wie am Sonntag. Der Wind beruhigt sich deutlich auf maximal 9 km/h, die Böen schwächen sich auf 19 km/h ab. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 10 Prozent kein Thema, die Niederschlagsmenge bleibt bei 0 mm. Der Luftdruck steigt auf 1023 hPa, was die Beruhigung der Wetterlage bestätigt.
Hochdruck festigt sich bis Mittwoch
Dienstag und Mittwoch zeigen zwei unterschiedliche Gesichter desselben stabilen Hochdrucksystems. Am Dienstag kühlt es in der Nacht auf 4 Grad ab — der bisher kälteste Morgen der Woche — während das Thermometer tagsüber auf 15 Grad klettert, die höchste Tagestemperatur der gesamten Vorschau. Mit 6,8 Sonnenstunden und einer mittleren Bewölkung von 60 Prozent wird es der sonnigste Tag. Der Luftdruck steigt weiter auf 1028 hPa, die Sichtweite sinkt auf 34 km, was auf leichten Dunst durch Inversionseffekte hindeutet. Mittwoch präsentiert sich dann komplett bedeckt — 98 Prozent Bewölkung, null Sonnenstunden — doch bleibt es weiterhin trocken bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 10 Prozent. Der Luftdruck erreicht mit 1030 hPa seinen Wochenhöchstwert, die Temperaturen stagnieren ganztägig bei 12 Grad, der Wind flaut auf Böen von lediglich 13 km/h ab.
Lagen und Zwiebelschichten sind Pflicht
Wer heute raus muss, sollte angesichts der böigen 35 km/h und der hohen Luftfeuchtigkeit von 88 Prozent auf eine winddichte Jacke setzen — ein Regenschirm ist hingegen nicht nötig. Für Montag und Dienstag lohnt sich das Zwiebelprinzip: Die Morgenstunden mit 7 beziehungsweise 4 Grad verlangen eine warme Schicht, die sich bei bis zu 15 Grad mittags problemlos verstauen lässt. Aktive, die einen Ausflug in die Umgebung planen, sind am Dienstag mit fast sieben Sonnenstunden am besten bedient. Mittwoch eignet sich trotz Trockenheit eher für Innenaktivitäten — grauer geht es kaum.
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