Das Wetter in München: Grauer Novembertag mit 4 bis 6 Grad

München zeigt sich am Mittwoch von seiner trübsten Seite: Eine geschlossene Wolkendecke von durchschnittlich 97 Prozent lässt keinen einzigen Sonnenstrahl durch, die Temperaturen klettern lediglich auf 4 bis 6 Grad. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal einem Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema, doch der Wind weht mit Böen von bis zu 42 km/h kräftig aus nordwestlicher Richtung — bei Spitzengeschwindigkeiten von 21 km/h im Mittel. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 76 Prozent, der Luftdruck mit 1027 Hektopascal auf stabilem Hochdruckniveau. Trotz der trockenen Luft liegt der Taupunkt bei etwa 1 Grad — weit genug unter der Lufttemperatur, sodass kein Nebel zu erwarten ist.

Donnerstag bringt etwas Auflockerung

Am Donnerstag ändert sich am grundsätzlichen Muster wenig, doch es gibt eine kleine Verbesserung: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 76 Prozent zurück, und immerhin 2,1 Stunden Sonnenschein sind möglich — ein spürbarer Unterschied zum heutigen Totalgrau. Die Temperaturen liegen mit 3 bis 6 Grad auf ähnlichem Niveau wie heute, das Minimum rutscht dabei um ein Grad tiefer. Der Wind beruhigt sich deutlich: Böen erreichen nur noch 22 km/h, die mittlere Windgeschwindigkeit sinkt auf 11 km/h. Der Luftdruck verharrt stabil bei 1027 Hektopascal, Regen ist mit maximal 4 Prozent Wahrscheinlichkeit weiterhin kein Thema. Die Sichtweite fällt allerdings auf 9 Kilometer — ein Hinweis auf aufziehende Dunstfelder.

Nebel und Kälte zum Wochenende

Freitag und Samstag bringen eine weitere Abkühlung und zunehmend trübe Verhältnisse. Am Freitag sinken die Temperaturen auf 2 bis 4 Grad, die Bewölkung steigt wieder auf 96 Prozent, und die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 0,4 Stunden. Besonders auffällig: Die Sichtweite fällt auf nur noch 4 Kilometer — Nebel oder Hochnebel machen sich bemerkbar, was auch der Taupunkt von 2,2 Grad bei einer Lufttemperatur nahe 2 Grad bestätigt. Der Luftdruck gibt leicht auf 1025 Hektopascal nach. Am Samstag verschärft sich die Lage nochmals: Bei konstant 4 Grad — Minimum und Maximum liegen gleichauf — sinkt die Sichtweite auf nur 1 Kilometer, die Bewölkung erreicht 98 Prozent, und die Sonne bleibt den ganzen Tag verborgen. Der Wind schläft mit Böen von lediglich 9 km/h fast vollständig ein. Regen fällt trotzdem keiner, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt bei maximal 3 Prozent.

Warm anziehen, auf Böen und Nebel gefasst sein

Für den heutigen Mittwoch gilt: Ziehen Sie sich warm an — bei gefühlten Temperaturen deutlich unter 6 Grad und Böen von bis zu 42 km/h ist eine winddichte Jacke Pflicht. Ein Schirm bleibt zuhause, denn Regen ist praktisch ausgeschlossen. Wer zum Wochenende unterwegs ist, sollte besonders beim Autofahren Vorsicht walten lassen: Die Sichtweite sinkt am Samstag auf nur 1 Kilometer, Nebelscheinwerfer und deutlich reduzierte Geschwindigkeit sind dann angebracht. Insgesamt empfiehlt sich für die gesamte Woche wärmende Herbstkleidung in Lagen — Mütze und Handschuhe inklusive.