München zeigt sich am Mittwoch von seiner trüben Novemberseite: Die Temperaturen kommen nicht über 5 Grad hinaus und starten in den Morgenstunden bei frischen 3 Grad. Der Himmel ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 93 Prozent nahezu vollständig bedeckt, sodass die Sonne es nur auf magere 0,2 Stunden Schein bringt. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema, dafür weht ein mäßiger Wind mit Spitzen bis 19 km/h und vereinzelten Böen, die auf bis zu 38 km/h ansteigen können. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 82 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1027 hPa. Der Taupunkt von 1,6 Grad liegt nah an den Temperaturen — in Bodennähe kann es daher stellenweise neblig-trüb wirken, auch wenn die Sichtweite im Tagesmittel bei guten 20 Kilometern liegt.
Donnerstag bringt etwas mehr Sonne
Am Donnerstag ändert sich am grundsätzlichen Muster wenig: Die Temperaturen bewegen sich mit 3 bis 6 Grad auf ähnlichem Niveau wie heute, das Hoch hält den Luftdruck stabil bei 1027 hPa. Erfreulich ist, dass die Bewölkung auf durchschnittlich 78 Prozent zurückgeht und die Sonne immerhin 2,1 Stunden scheint — ein spürbarer Unterschied zum heutigen Grau. Der Wind schwächt sich deutlich ab und erreicht nur noch 11 km/h, Böen bleiben bei maximal 22 km/h. Regen ist bei einer Wahrscheinlichkeit von 4 Prozent weiterhin nicht zu erwarten. Allerdings fällt die Sichtweite auf durchschnittlich 8 Kilometer, was auf aufziehenden Dunst oder Hochnebel hindeutet — der Taupunkt von 2,1 Grad bestätigt die feuchte Luftmasse.
Freitag und Samstag: Nebel und Stille
Zum Wochenende hin dreht die Entwicklung in eine ungemütlichere Richtung. Am Freitag liegen die Temperaturen erneut zwischen 3 und 5 Grad, die Bewölkung klettert wieder auf 93 Prozent, die Sonne schafft nur 1,5 Stunden, und die Sichtweite sinkt auf im Mittel 4 Kilometer — Hochnebel oder Nebel sind wahrscheinlich. Der Wind kommt mit maximal 7 km/h kaum noch voran, Böen erreichen höchstens 17 km/h, der Luftdruck liegt bei 1025 hPa. Am Samstag spitzt sich die Lage weiter zu: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei 3 Grad, die Bewölkung erreicht 100 Prozent, die Sonne scheint keine Minute, und die Sichtweite sinkt im Tagesmittel auf nur noch 1 Kilometer — dichter Nebel ist dann kaum noch zu vermeiden. Der Wind flaut auf 6 km/h ab, Böen bleiben bei harmlosen 9 km/h, Niederschlag ist mit 1 Prozent Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht zu erwarten.
Warm einpacken, Nebel im Blick behalten
Bei Höchstwerten um 5 Grad und frostnahen Morgenwerten von 3 Grad ist warme Kleidung in diesen Tagen Pflicht: Winterjacke, Mütze und Handschuhe gehören zur Grundausstattung. Einen Regenschirm können Sie dagegen getrost zuhause lassen, denn Niederschlag ist die ganze Woche über kein Thema. Wer am Mittwoch unterwegs ist, sollte die Böen bis 38 km/h im Hinterkopf behalten — auf dem Fahrrad oder zu Fuß kann das bei diesen Temperaturen empfindlich kalt werden. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten spätestens ab Freitag auf die drastisch sinkende Sichtweite achten und am Samstag bei dichtem Nebel unbedingt mit Licht und deutlich reduzierter Geschwindigkeit fahren.
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