Der Montag in München zeigt sich von seiner herbstlich-wechselhaften Seite: Bei Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad bleibt es überwiegend trocken — die Niederschlagsmenge fällt mit lediglich 0,6 mm minimal aus, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt zu keinem Zeitpunkt über 8 Prozent. Der Himmel ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 77 Prozent größtenteils bedeckt, doch die Sonne kämpft sich immerhin 5,1 Stunden durch die Wolkenlücken — für Ende Oktober ein respektabler Wert. Der Wind weht mit bis zu 18 km/h, in Böen sind allerdings bis zu 38 km/h möglich, was sich besonders in exponierten Lagen deutlich bemerkbar macht. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 80 Prozent, der Luftdruck stabil bei 1022 Hektopascal — ein solider Hochdruckeinfluss hält das Wetter zusammen. Die Sichtweite beträgt im Schnitt 50 Kilometer, was auf klare Luftmassen zwischen den Wolken hindeutet.
Dienstag bringt mehr Sonne und Wärme
Der Dienstag überrascht mit einem spürbaren Anstieg der Höchstwerte: Das Thermometer klettert auf bis zu 15 Grad — vier Grad mehr als heute —, während die Tiefstwerte mit 6 Grad konstant bleiben. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 60 Prozent zurück, sodass die Sonne mit 7,1 Stunden Scheinzeit deutlich länger durchkommt als am Montag. Der Wind beruhigt sich erheblich auf maximal 9 km/h, Böen erreichen allenfalls 17 km/h — von den heutigen Sturmböen ist nichts mehr zu spüren. Der Niederschlag ist mit 0,2 mm vernachlässigbar, die Regenwahrscheinlichkeit steigt kurzzeitig auf 14 Prozent, bleibt aber unkritisch. Der Luftdruck hält sich mit 1021 Hektopascal stabil, allerdings sinkt die Sichtweite auf durchschnittlich 29 Kilometer — ein Hinweis auf aufziehende Feuchte aus dem Süden, die sich im leicht erhöhten Taupunkt von 5,3 Grad widerspiegelt.
Mittwoch grau, Donnerstag Nebel und Null-Sonne
Zum Wochenmitte hin dreht das Wetter merklich ins Trübe. Am Mittwoch dominieren dichte Wolken mit einer mittleren Bedeckung von 89 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 0,5 Stunden. Mit einer Niederschlagsmenge von 2,5 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 46 Prozent muss man vereinzelt mit Schauern rechnen. Die Temperaturen bleiben mit 7 bis 11 Grad eng beisammen, der Wind hält sich bei moderaten 11 km/h, Böen bis 22 km/h. Auffällig: Der Luftdruck steigt trotz der trüben Optik auf 1027 Hektopascal, die Sichtweite fällt aber auf 18 Kilometer. Der Donnerstag bringt dann einen dichten Hochdruckdeckel von 1031 Hektopascal — doch anstatt Sonne gibt es Nebel: Die Sichtweite sinkt auf nur noch 9 Kilometer, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch die geschlossene Wolkendecke von 80 Prozent. Temperaturen von konstant 6 Grad und ein Taupunkt von 5,5 Grad bestätigen die klassische herbstliche Inversionslage über dem Münchner Becken.
Jacke, Schichten und Böen im Blick behalten
Für den heutigen Montag empfiehlt sich eine wind- und wetterfeste Jacke — die Böen bis 38 km/h sind kräftig genug, um Schirme umzustülpen und auf dem Rad lästig zu werden. Eine Mütze schadet bei 6 Grad morgens nicht. Für Dienstag darf es dann ein etwas leichteres Outfit sein, die 15 Grad in der Sonne fühlen sich angenehm warm an — dennoch empfiehlt sich eine Zwischenlage für den kühlen Morgen und Abend. Ab Mittwoch sollte der Regenschirm griffbereit sein, auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit von 46 Prozent noch keine Gewissheit ist. Donnerstag-Ausflüge sollten Nebellagen einplanen: Bei 9 Kilometern Sichtweite und null Sonnenstunden bleibt der Tag düster — ideal für Museen oder gemütliche Innenprogramme statt Ausflüge in die Voralpen.
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