Das Wetter in München: Grauer Mittwoch mit 7 bis 12 Grad

München startet in einen trüben Mittwoch: Die Temperaturen klettern von 7 auf maximal 12 Grad, doch die Sonne zeigt sich den ganzen Tag nicht — die Bewölkung liegt im Schnitt bei 85 Prozent. Nennenswerte Niederschläge bleiben mit lediglich 0,5 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von höchstens 30 Prozent aus, sodass der Tag weitgehend trocken bleibt. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h und kann in Böen auf 32 km/h anziehen. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 90 Prozent sehr hoch — der Taupunkt liegt bei 7,9 Grad und damit nur knapp unter der Lufttemperatur, was die feuchte, schwüle Herbstatmosphäre erklärt. Der Luftdruck beträgt solide 1026 hPa, die Sichtweite liegt bei guten 40 Kilometern.

Donnerstag bringt erste Sonnenfenster

Zum Donnerstag hin dreht das Wetter spürbar ins Freundlichere: Die Temperaturen gehen auf 4 bis 10 Grad zurück und fallen damit kühler aus als heute, doch die Wolkendecke lichtet sich deutlich auf einen Bedeckungsgrad von 66 Prozent. Immerhin 3,4 Stunden Sonnenschein sind möglich — ein deutlicher Kontrast zum sonnenlosen Mittwoch. Regen fällt praktisch keiner, die Wahrscheinlichkeit liegt bei maximal 5 Prozent, gemessene Niederschlagsmengen sind null. Der Wind lässt nach und erreicht nur noch 11 km/h, Böen bis 22 km/h. Der Luftdruck steigt auf 1030 hPa, was auf zunehmenden Hochdruckeinfluss hindeutet. Die Sichtweite fällt allerdings auf 12 Kilometer — möglicherweise bildet sich in der ruhiger werdenden, feuchten Luft gebietsweise Dunst oder Nebel.

Hochdruck festigt sich, Nebel bleibt Thema

Freitag und Samstag setzt sich die Stabilisierung unter Hochdruckeinfluss fort — der Luftdruck verharrt bei 1030 bis 1031 hPa. Am Freitag sind bei 3 bis 9 Grad und einer Bewölkung von durchschnittlich 57 Prozent rund 3,8 Sonnenstunden drin, Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 2 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Am Samstag bleibt es ebenfalls niederschlagsfrei, der Wind beruhigt sich auf maximal 7 km/h mit Böen bis 15 km/h — doch die Temperaturen stagnieren ganztägig bei 4 Grad, und die Sonnenscheindauer fällt trotz nur 45 Prozent Bewölkung auf null Stunden. Die sinkende Sichtweite von 10 auf 8 Kilometer und Taupunkte nahe dem Gefrierpunkt (3,1 Grad am Freitag, 2,6 Grad am Samstag) deuten auf zunehmende Nebelgefahr in den Niederungen hin — ein klassisches Herbst-Hochdruckmuster über Bayern.

Warm einpacken, auf Glätte achten

Bei Tiefstwerten von 3 bis 4 Grad in der zweiten Wochenhälfte empfiehlt sich eine wärmende Jacke, Schal und Handschuhe — der Herbst zeigt seine kalte Seite. Heute genügt wegen der relativen Milde ein mittelschwerer Mantel, doch die hohe Luftfeuchte von 90 Prozent lässt die Kühle feuchter anfühlen, als das Thermometer vermuten lässt. Einen Regenschirm muss heute niemand zwingend einpacken, griffbereit schaden tut er aber nicht. Wer am Wochenende früh unterwegs ist, sollte besonders auf glatten Untergrund achten: Bei 4 Grad und Taupunkten knapp über dem Gefrierpunkt kann sich in Bodennähe und nach Nebelnächten stellenweise Reifglätte bilden.