München zeigt sich am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, von seiner freundlichsten Herbstseite. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 10 Grad auf angenehme 18 Grad am Nachmittag — für Mitte Oktober ein echter Bonus. Obwohl der Himmel im Tagesschnitt zu 84 Prozent bewölkt ist, setzt sich die Sonne immerhin rund sechs Stunden durch und sorgt für goldenes Oktoberlicht über der Isar. Regen ist trotz einer gemessenen Niederschlagsmenge von 2,6 mm praktisch kein Thema: Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal einem Prozent, die Schauer fallen allenfalls als spurlose Feuchtigkeit aus. Der Wind bleibt mit bis zu 13 km/h moderat, in Böen sind jedoch bis zu 30 km/h möglich — genug, um lose Herbstblätter ordentlich zu wirbeln. Der Luftdruck liegt mit 1029 Hektopascal auf stabilem Hochdruckniveau, die Luftfeuchtigkeit beträgt im Tagesmittel 80 Prozent. Bei einem Taupunkt von 10,4 Grad und einer Sichtweite von durchschnittlich 44 Kilometern ist die Luft für Oktober ungewöhnlich klar.
Donnerstag startet kalt, bleibt trocken
Am Donnerstag, dem 15. Oktober, ändert sich am freundlichen Grundcharakter wenig — doch der Morgen zeigt seine kühlere Seite. Das Thermometer fällt auf 7 Grad, bevor es im Tagesverlauf wieder auf bis zu 18 Grad steigt, also dasselbe Maximum wie am heutigen Mittwoch. Der Unterschied liegt im Wolkenschleier: Mit einer mittleren Bewölkung von 78 Prozent ist der Himmel geringfügig klarer, die Sonnenscheindauer fällt mit knapp fünf Stunden allerdings etwas kürzer aus als heute. Regen ist mit 0 mm Niederschlag und einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 2 Prozent völlig ausgeschlossen. Der Wind legt sich spürbar und erreicht nur noch 6 km/h, Böen bleiben bei harmlosen 13 km/h. Der Luftdruck hält sich mit 1028 Hektopascal stabil auf Hochdruckniveau. Auffällig ist die gesunkene Sichtweite von im Schnitt 19 Kilometern — ein Hinweis auf aufziehenden Dunst oder flachen Nebel in den Tälern rund um München.
Nebel trübt Freitag und Samstag
Freitag und Samstag setzt sich das trockene Wetter fort, doch die Sichtweiten erzählen eine deutliche Geschichte. Am Freitag, dem 16. Oktober, bewegen sich die Temperaturen erneut zwischen 7 und 18 Grad, der Luftdruck sinkt leicht auf 1024 Hektopascal und signalisiert damit eine allmählich nachlassende Hochdruckdominanz. Mit 6,7 Sonnenstunden erreicht der Freitag den sonnigsten Tag der gesamten Vorschau — sofern sich der Morgennebel rechtzeitig lichtet. Die mittlere Sichtweite liegt bei nur 15 Kilometern, der Taupunkt bei 8,7 Grad: klassische Bedingungen für zähen Herbstnebel in den Frühstunden. Am Samstag, dem 17. Oktober, verschlechtert sich die Lage dann merklich: Die Bewölkung steigt auf 92 Prozent, die Sonnenscheindauer fällt auf null Stunden, und die Sichtweite bricht auf durchschnittlich nur noch 4 Kilometer ein — dichter Nebel ist wahrscheinlich. Die Temperaturen stagnieren bei 10 Grad, ohne jeglichen Tagesgang, was auf eine geschlossene Nebeldecke hindeutet, die sich den ganzen Tag hält. Der Luftdruck liegt bei 1022 Hektopascal, Niederschlag bleibt weiterhin aus.
Lagen schichten, Zwiebelprinzip ist Pflicht
Wer den heutigen und morgigen Tag nutzen möchte, sollte das goldene Herbstwetter für einen Ausflug ins Freie nutzen — die Temperaturen von bis zu 18 Grad und die moderaten Winde laden geradezu dazu ein. Wegen des kühlen Morgens mit 7 Grad empfiehlt sich das Zwiebelprinzip: eine wärmere Jacke zum Start, die sich im Laufe des Nachmittags bequem verstauen lässt. Für Freitag gilt dasselbe, allerdings sollte man insbesondere auf dem Rad oder zu Fuß früh morgens mit Nebel rechnen und entsprechend vorsichtig fahren. Am Samstag ist bei Sichtweiten um 4 Kilometer im Straßenverkehr besondere Aufmerksamkeit geboten — Nebelscheinwerfer einschalten und Geschwindigkeit reduzieren. Ein Regenschirm ist an keinem der vier Tage nötig, dafür lohnt sich eine Mütze für die frischen Morgenstunden ab dem Donnerstag.
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