München startet in einen typisch trüben Novemberfreitag: Die Temperaturen klettern heute nur auf magere 2 bis 4 Grad, und der Himmel bleibt mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 97 Prozent nahezu vollständig geschlossen. Gerade einmal 0,3 Sonnenstunden sind drin — mehr ein kurzes Aufflackern als echter Lichtgenuss. Regen fällt keiner, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 4 Prozent, und der Wind bleibt mit Spitzen von 9 km/h und Böen bis 17 km/h angenehm ruhig. Die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 90 Prozent macht die Kälte spürbar feuchter, als das Thermometer vermuten lässt — der Taupunkt von 2,1 Grad liegt praktisch auf Temperaturniveau, was die schwüle Schwere der Luft erklärt. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1025 hPa, und die Sichtweite ist mit rund 5 Kilometern deutlich eingeschränkt, typisch für Nebel- und Hochnebellagen dieser Jahreszeit.
Samstag bringt etwas mehr Licht und Wärme
Der Samstag entwickelt sich merklich freundlicher als der heutige Freitag. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 8 Grad — damit ist das Maximum fast doppelt so hoch wie heute. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 93 Prozent zurück, und immerhin 1,5 Sonnenstunden sind möglich. Niederschlag bleibt kein Thema, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 16 Prozent, und es fällt kein Millimeter. Der Wind schwächt sich leicht auf Spitzen von 7 km/h ab, Böen erreichen bis zu 15 km/h. Die Sichtweite verbessert sich deutlich auf rund 9 Kilometer, was auf eine Auflösung des Hochnebels hindeutet. Der Luftdruck steigt minimal auf 1026 hPa und signalisiert weiterhin stabile Verhältnisse.
Hochdruck hält das Wochenende trocken
Auch Sonntag und Montag bleibt München im festen Griff der stabilen Hochdrucklage bei unverändertem Luftdruck von 1025 bis 1026 hPa. Am Sonntag sind 3 bis 7 Grad und bis zu 2 Sonnenstunden möglich — der freundlichste Tag des gesamten Zeitraums, mit einer Bewölkung von 84 Prozent und einer Sichtweite von rund 8 Kilometern. Der Wind flaut weiter auf 6 km/h ab, Böen bleiben bei 13 km/h. Der Montag hingegen legt sich wieder fest: Die Temperaturen stagnieren bei 3 Grad, die Sichtweite sinkt auf knapp 2 Kilometer, was auf dichten Nebel oder Hochnebel hindeutet. Trotz 80 Prozent Bewölkung sind keine Sonnenstunden zu erwarten. Niederschlag gibt es an beiden Tagen nicht, die Regenwahrscheinlichkeit liegt jeweils bei maximal 6 beziehungsweise 4 Prozent.
Warm einpacken, Nebel einplanen
Bei Tiefstwerten um 2 Grad und einer Luftfeuchtigkeit, die an die 90 Prozent heranreicht, empfiehlt sich am Freitag warme, wasserdichte Kleidung — Handschuhe und Mütze sind kein Luxus, sondern Pflicht. Wer am Wochenende einen Ausflug plant, sollte den Sonntag bevorzugen: Mit den meisten Sonnenstunden und der besten Fernsicht bietet er das größte Freizeitpotenzial. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten besonders am Montag Vorsicht walten lassen, wenn die Sichtweite auf rund 2 Kilometer absinkt — Nebellicht einschalten und Geschwindigkeit reduzieren ist dann keine Option, sondern Vernunft. Einen Regenschirm können Sie diese Tage beruhigt zu Hause lassen.
Verwandte Themen:
