Der Sonntag präsentiert sich in München grau und herbstlich frisch: Die Temperaturen klettern lediglich auf 13 Grad, während das Thermometer am Morgen auf 9 Grad fällt. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens 11 Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema, doch der Himmel bleibt mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 82 Prozent überwiegend bedeckt. Immerhin kämpft sich die Sonne für rund 3,1 Stunden durch die Wolkenlücken. Der Wind weht mit bis zu 19 km/h, gelegentliche Böen erreichen dabei 37 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesverlauf im Schnitt bei hohen 91 Prozent, der Luftdruck hält sich stabil bei 1015 hPa — ein klassisches Herbsthoch im Aufbau. Die Sichtweite von durchschnittlich 53 Kilometern ist für diesen trüben Tag ordentlich.
Montag bringt mehr Licht und ruhigeren Wind
Zum Wochenbeginn hin bessert sich die Lage spürbar. Am Montag steigen die Temperaturen auf bis zu 14 Grad — ein Grad mehr als heute —, während die Nacht mit 7 Grad etwas kühler ausfällt als der heutige Morgen. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 61 Prozent zurück, und die Sonne scheint mit 5,4 Stunden deutlich länger als am Sonntag. Regen ist mit einer Maximalwahrscheinlichkeit von nur 4 Prozent praktisch ausgeschlossen. Der Wind beruhigt sich erheblich: Spitzen von 9 km/h und Böen bis 19 km/h sorgen für ein angenehmeres Gefühl als noch heute. Der Luftdruck steigt auf 1022 hPa und signalisiert damit die Festigung einer ruhigen Hochdrucklage. Der Taupunkt fällt auf 5,3 Grad — die Luft trocknet merklich ab.
Hochdruck baut sich bis Dienstag weiter auf
Dienstag und Mittwoch zeigen zwei unterschiedliche Gesichter desselben Hochdrucksystems. Am Dienstag klettert das Quecksilber auf bemerkenswerte 16 Grad, während die Nacht mit 4 Grad empfindlich kalt wird — eine Spanne von 12 Grad, die den typischen Herbstcharakter unterstreicht. Mit 6,6 Sonnenstunden und einer Bewölkung von nur 57 Prozent ist das der sonnigste Tag der Woche. Der Luftdruck steigt weiter auf 1027 hPa, Regen bleibt mit höchstens 12 Prozent Wahrscheinlichkeit fern. Die Sichtweite von 33 Kilometern deutet auf etwas Dunst hin. Der Mittwoch zeigt sich dann wieder verhangener: Ganztags 12 Grad, eine Bewölkung von 94 Prozent und null Sonnenstunden bei einem Luftdruck von 1029 hPa — das Hoch sitzt fest, doch eine Hochnebeldecke schiebt sich über die Stadt. Niederschlag ist auch dann nicht zu erwarten.
Lagen einplanen: Morgen früh zieht es an
Für den heutigen Sonntag empfiehlt sich eine mittlere Jacke oder ein robuster Herbstanorak — bei 91 Prozent Luftfeuchtigkeit und gerade einmal 13 Grad Höchstwert fühlt sich die Kühle spürbar feuchter an, als die Zahlen vermuten lassen. Die Böen bis 37 km/h machen einen Schal sinnvoll. Wer Ausflüge plant, sollte den etwas sonnigeren Nachmittag abwarten. Für Montag und vor allem Dienstag lohnt es sich, die wärmeren Mittagsstunden zu nutzen: Bei bis zu 16 Grad am Dienstag ist noch einmal ein ausgedehnter Spaziergang oder eine Radtour drin. Die Nächte werden jedoch zunehmend frisch bis kalt — am Dienstag sinken die Temperaturen auf 4 Grad, weshalb dicke Jacke und Handschuhe für Frühaufsteher bereits Pflicht sind.
Verwandte Themen:
