München zeigt sich am Dienstag von seiner trübsten Seite: Eine geschlossene Wolkendecke mit durchschnittlich 100 Prozent Bewölkung sorgt dafür, dass die Sonne kaum durchdringt — gerade einmal 0,2 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 3 und 5 Grad, trocken bleibt es dabei mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 10 Prozent und 0 mm Niederschlag. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 33 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 77 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1027 Hektopascal — klassisches Herbsthochdruckwetter, das aber kaum Aufheiterungen liefert. Die Sichtweite von durchschnittlich 22 Kilometern ist bei dieser Wetterlage immerhin uneingeschränkt.
Mittwoch bleibt kalt, Wind nimmt zu
Am Mittwoch ändert sich am Grundcharakter des Wetters wenig: Die Temperaturen bleiben mit 3 bis 5 Grad exakt auf dem Niveau des Dienstags, und auch Regen ist mit maximal 10 Prozent Wahrscheinlichkeit und 0 mm Niederschlag praktisch ausgeschlossen. Die Bewölkung lockert im Tagesmittel leicht auf 89 Prozent auf, was immerhin 0,8 Stunden Sonnenschein ermöglicht — viermal mehr als heute. Der Wind frischt auf bis zu 19 km/h auf, Böen erreichen bis zu 35 km/h. Der Luftdruck steigt minimal auf 1028 Hektopascal. Auffällig ist die im Vergleich zu heute etwas eingeschränktere Sichtweite von durchschnittlich 16 Kilometern, was auf beginnende Feuchtigkeitsschichtungen in der Atmosphäre hindeutet.
Nebel am Wochenende kündigt sich an
Am Donnerstag setzt sich die stabile Hochdrucklage mit 1028 Hektopascal fort, die Temperaturen sinken leicht auf 2 bis 5 Grad. Der Wind beruhigt sich deutlich auf maximal 9 km/h, Böen erreichen noch 20 km/h. Mit 2,1 Stunden ist der Donnerstag der sonnenscheinreichste Tag der Woche — die Bewölkung geht auf im Mittel 79 Prozent zurück. Allerdings sinkt die Sichtweite bereits auf durchschnittlich 7 Kilometer, was auf Dunst oder aufziehende Nebelfelder hindeutet. Der Taupunkt liegt bei 1,8 Grad und nähert sich damit der Lufttemperatur. Am Freitag bestätigt sich diese Entwicklung eindrücklich: Bei konstanten 3 Grad und einer mittleren Sichtweite von nur noch 1 Kilometer herrscht ganztägig Nebel, die Sonne kommt auf 0 Stunden, und der Wind flaut auf harmlose 7 km/h ab — bei einem Taupunkt von 2,1 Grad ist die Luft nahezu gesättigt.
Warme Lagen und festes Schuhwerk empfohlen
Bei Tiefsttemperaturen von 2 bis 3 Grad in der Nacht und tagsüber maximal 5 Grad ist warme Kleidung in Schichten die richtige Wahl — Mütze und Handschuhe sollten diese Woche nicht zu Hause bleiben. Wer am Mittwoch mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte die Böen von bis zu 35 km/h im Blick behalten und windexponierte Routen meiden. Für Ausflüge ins Freie bietet sich der Donnerstag als bester Tag der Woche an: etwas mehr Sonne, wenig Wind und kein Regen. Am Freitag hingegen ist bei dichtem Nebel und einer Sichtweite von rund einem Kilometer besondere Vorsicht im Straßenverkehr geboten — frühzeitig Abblendlicht einschalten und Geschwindigkeit anpassen.
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