München zeigt sich am Dienstag, dem 3. November 2026, von seiner trübsten Seite: Eine geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 98 Prozent lässt so gut wie kein Licht durch — gerade einmal 0,1 Sonnenstunden sind zu erwarten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und 5 Grad, bleiben damit knapp über dem Gefrierpunkt, aber winterlich frisch. Regen ist kaum zu befürchten: Die Niederschlagsmenge liegt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit bei maximal 5 Prozent. Aus Nordwest weht ein mäßiger Wind mit Spitzen bis zu 22 km/h, in Böen sind kurzzeitig bis zu 41 km/h möglich — das sollte man auf dem Rad im Hinterkopf behalten. Der Luftdruck liegt stabil bei 1027 hPa, die Luftfeuchtigkeit im Tagesdurchschnitt bei 79 Prozent. Die Sichtweite ist mit rund 25 Kilometern gut.
Mittwoch bleibt grau, Böen lassen nach
Auch am Mittwoch, dem 4. November, ändert sich an der grauen Grundstimmung wenig, doch es gibt marginale Auflockerungen: Die Bewölkung geht im Schnitt auf 89 Prozent zurück, und mit 0,9 Sonnenstunden zeigt sich die Sonne wenigstens für kurze Momente. Thermometrisch bleibt es nahezu unverändert mit 3 bis 5 Grad — also ein Hauch kälter am Morgen als heute. Niederschlag fällt weiterhin keiner, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 8 Prozent. Der Wind flaut gegenüber Dienstag spürbar ab: Die Spitzengeschwindigkeit sinkt auf 19 km/h, Böen erreichen nur noch 33 km/h. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1027 hPa. Die Sichtweite fällt mit durchschnittlich 18 Kilometern etwas geringer aus als am Vortag, was auf leicht zunehmende Feuchte hindeutet — der Taupunkt liegt bei 1,3 Grad.
Hochdruck hält, Nebel kriecht heran
Donnerstag und Freitag zeigen, wohin die Reise unter der stabilen Hochdrucklage — der Luftdruck verharrt bei 1028 hPa — führt: Zunächst entspannt sich die Lage am Donnerstag etwas. Bei 2 bis 5 Grad und einer auf 79 Prozent gesunkenen Bewölkung sind immerhin 1,7 Sonnenstunden drin. Der Wind legt sich auf maximal 9 km/h, Böen bleiben unter 20 km/h. Allerdings trübt sich die Sicht auf durchschnittlich 8 Kilometer ein — ein frühes Zeichen für die Nebelbildung, die am Freitag ihren Höhepunkt erreicht. Dann sinkt die Sichtweite auf nur noch 1 Kilometer, die Temperaturen stagnieren tagüber bei glatten 3 Grad, es scheint keine Minute die Sonne und der Wind ist mit maximal 7 km/h kaum spürbar. Der Nebel, der sich in solchen Hochdrucklagen typischerweise in Bodennähe festsetzt, dürfte sich ganztägig halten — Regen ist auch dann nicht zu erwarten.
Warme Schichten und Licht mitnehmen
Bei Tiefstwerten um 2 bis 3 Grad empfiehlt sich für die gesamte Woche ein winterfestes Outfit: Thermobase, eine gefütterte Jacke und Handschuhe sind kein Luxus, sondern Pflicht. Für Dienstag lohnt eine windfeste Jacke zusätzlich, da die Böen bis 41 km/h auf ungeschützten Strecken spürbar sind. Ab Freitag, wenn der Nebel München einhüllt, sollten Autofahrer und Radfahrer mit deutlich reduzierter Sicht von rund einem Kilometer rechnen — also unbedingt Licht einschalten und Geschwindigkeit anpassen. Für Freiluftaktivitäten bietet sich eher der Donnerstag an, wenn kurze Sonnenfenster und der schwache Wind die angenehmsten Bedingungen der Woche bieten.
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