München zeigt sich am Mittwoch von seiner trüben Novemberseite: Die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 6 Grad, der Tiefstwert liegt bei 4 Grad. Der Himmel ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 90 Prozent fast vollständig bedeckt, sodass die Sonne es nur auf magere 0,4 Stunden bringt. Regen fällt dabei kaum — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 3 Prozent, gemessene Niederschlagsmengen sind nicht zu erwarten. Aus Nord bis Nordwest weht der Wind mit Geschwindigkeiten bis 19 km/h, einzelne Böen können jedoch auf bis zu 39 km/h ansteigen. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 80 Prozent, der Luftdruck verharrt auf einem hohen Niveau von 1027 hPa — für November durchaus stabiles Hochdruckwetter, auch wenn die Wolkendecke das kaum erahnen lässt.
Donnerstag bringt etwas mehr Sonne
Am Donnerstag ändert sich am Grundcharakter des Wetters wenig, doch es gibt eine spürbare Verschiebung: Die Temperaturen fallen mit einem Tiefstwert von 3 Grad minimal kühler aus, der Höchstwert bleibt ebenfalls bei 6 Grad. Deutlich angenehmer wird die Windlage — Böen erreichen nur noch bis zu 22 km/h, der mittlere Wind liegt bei maximal 11 km/h. Die Bewölkung lockert im Tagesschnitt auf 76 Prozent auf, was immerhin 2,3 Stunden Sonnenschein ermöglicht — fast sechsmal so viel wie heute. Regen ist weiterhin kein Thema, die Wahrscheinlichkeit bleibt bei 3 Prozent. Der Luftdruck hält stabil bei 1027 hPa. Einzig die Sichtweite gibt mit durchschnittlich 9 Kilometern einen ersten Hinweis auf aufziehendes Dunst- oder Nebelgeschehen in den Niederungen.
Nebel und Dunst nehmen zum Wochenende zu
Der Freitag und der Samstag setzen einen klaren Trend fort: Es wird zunehmend grauer und nebliger, obwohl Regen nach wie vor ausbleibt. Am Freitag liegen die Temperaturen zwischen 2 und 5 Grad, die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 95 Prozent, und die Sonnenscheindauer schrumpft auf knapp eine Stunde zusammen. Besonders auffällig ist die Sichtweite, die mit im Mittel nur 4 Kilometern auf Nebel oder dichten Hochnebel hindeutet. Der Luftdruck gibt leicht auf 1025 hPa nach. Am Samstag spitzt sich die Lage weiter zu: Bei einer konstanten Temperatur von 4 Grad — Tief und Hoch sind identisch — bedecken Wolken den Himmel zu 100 Prozent, die Sonne scheint keine einzige Minute. Die Sichtweite sinkt auf nur noch 2 Kilometer, was auf anhaltende Nebelfelder schließen lässt. Der Wind flaut auf Böen von maximal 9 km/h ab, der Luftdruck bleibt bei 1025 hPa stabil.
Warm anziehen und Nebelfahrten einplanen
Bei Tiefstwerten von 2 bis 4 Grad in den kommenden Tagen sollte die Winterjacke auf keinen Fall im Schrank bleiben — wer morgens das Haus verlässt, braucht warme Lagen, Mütze und Handschuhe. Einen Regenschirm können Sie dagegen getrost zuhause lassen, die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt die gesamte Woche über im einstelligen Prozentbereich. Wer am Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, sollte die sinkenden Sichtweiten ernst nehmen: Bei nur 2 Kilometern am Samstag empfiehlt sich Nebelscheinwerfer und deutlich reduzierte Geschwindigkeit. Für Ausflüge in die Umgebung bietet sich eher der Donnerstag an — der einzige Tag mit nennenswertem Sonnenschein und überschaubarem Wind.
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