München startet in einen trüben Herbstsamstag: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 14 Grad, während eine nahezu geschlossene Wolkendecke mit durchschnittlich 99 Prozent Bewölkung die Stadt fest im Griff hat. Die Sonnenscheindauer bleibt mit mageren 0,4 Stunden kaum der Rede wert. Leichter Regen ist möglich — mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von bis zu 59 Prozent und einer möglichen Regenmenge von 1,9 mm sollte man nicht unvorbereitet aus dem Haus gehen. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h, in Böen sind bis zu 22 km/h drin. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei feuchten 83 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1020 hPa. Mit einem Taupunkt von 10,1 Grad und einer Sichtweite von 36 Kilometern bleibt die Luft trotz des grauen Himmels klar genug — Nebel ist kein Thema.
Sonntag bringt Abkühlung und Nebel
Der Sonntag setzt den trüben Trend fort, wird dabei aber spürbar kühler: Die Temperaturen fallen auf 9 bis 13 Grad, also rund zwei Grad weniger als heute. Die Bewölkung bleibt mit 96 Prozent nahezu unverändert dicht, und auch die Sonnenscheindauer stagniert bei 0,4 Stunden. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 47 Prozent, die mögliche Niederschlagsmenge auf 0,7 mm — etwas Entspannung also auf der Regenfront. Wind und Böen bleiben mit bis zu 11 beziehungsweise 22 km/h konstant. Auffällig ist hingegen die Sichtweite: Sie bricht auf nur noch 11 Kilometer ein, was bei einem Taupunkt von 9 Grad auf Nebelfelder oder zähen Hochnebel hindeutet — vor allem in den Morgenstunden.
Hochdruck gewinnt ab Montag die Oberhand
Zum Wochenbeginn dreht das Wetter auf Besserung: Am Montag lockert die Wolkendecke auf durchschnittlich 72 Prozent auf, und immerhin 3,3 Sonnenstunden sind drin — der erste nennenswerte Sonnenschein seit Tagen. Die Temperaturen liegen bei 8 bis 13 Grad, der Luftdruck steigt auf 1024 hPa, und die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf kaum noch relevante 5 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Böen erreichen bis zu 24 km/h. Die Sichtweite ist mit 10 Kilometern allerdings noch eingeschränkt, was auf zähen Dunst oder Restbewölkung in Bodennähe hindeutet. Der Dienstag präsentiert sich dann mit 8 Grad sowohl als Tief- als auch als Höchsttemperatur ausgesprochen flach — die Luft bleibt ruhig bei Böen bis 19 km/h, der Luftdruck hält sich bei 1022 hPa, und bei 57 Prozent Bewölkung und null Sonnenstunden sowie einer reduzierten Sichtweite von nur 7 Kilometern ist Hochnebel wahrscheinlich. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 3 Prozent so gut wie ausgeschlossen.
Schirm einpacken, Lagen übereinander anziehen
Für den heutigen Samstag empfiehlt sich ein kompakter Regenschirm — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 59 Prozent ist ein nasser Schauer jederzeit möglich. Wer raus möchte, zieht am besten mehrere Lagen übereinander an: Die Temperaturen sind mit maximal 14 Grad für Mitte Oktober zwar nicht ungewöhnlich, die hohe Luftfeuchtigkeit von 83 Prozent lässt die Kühle aber deutlich feuchter wahrnehmen. Für Sonntag gilt dasselbe, zusätzlich sollten Autofahrer und Radler im Berufsverkehr die eingeschränkte Sichtweite im Hinterkopf behalten. Wer einen Ausflug plant, wartet besser bis Montag — dann sind die Chancen auf ein paar Sonnenstunden am größten.
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