Das Wetter in München: Grauer Oktobersonntag mit 13 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit

München zeigt sich am Sonntag, dem 18. Oktober, von seiner trüben Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 9 und 13 Grad dominiert eine dichte Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 89 Prozent das Stadtbild. Die Sonne kämpft sich kaum durch — gerade einmal 0,4 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Regen bleibt mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 21 Prozent und einem möglichen Niederschlag von 3,1 mm zwar ein Randthema, doch die Luft fühlt sich mit einer Luftfeuchte von durchschnittlich 97 Prozent und einem Taupunkt von 9,3 Grad — der damit fast identisch mit der Außentemperatur ist — ausgesprochen feucht und klamm an. Dieser geringe Abstand zwischen Temperatur und Taupunkt deutet auf Nebelgefahr vor allem in den Morgen- und Abendstunden hin. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h vergleichsweise moderat, Böen erreichen maximal 20 km/h. Der Luftdruck liegt bei soliden 1021 Hektopascal, die Sichtweite beträgt im Schnitt 9 Kilometer.

Montag bringt etwas mehr Sonne

Der Montag entwickelt sich ähnlich kühl, aber merklich freundlicher als der Sonntag. Mit 8 bis 13 Grad bleibt das Temperaturniveau nahezu identisch, doch die Wolkendecke lichtet sich spürbar: Die durchschnittliche Bewölkung sinkt auf 75 Prozent, und die Sonnenscheindauer steigt deutlich auf 2,8 Stunden. Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent und einem Niederschlag von 0 mm praktisch ausgeschlossen. Der Wind bleibt mit bis zu 11 km/h schwach, die Böen können jedoch auf 24 km/h anziehen. Der Luftdruck steigt leicht auf 1024 Hektopascal und signalisiert eine vorübergehend stabilere Wetterlage. Die Sichtweite verbessert sich auf 11 Kilometer, der Taupunkt liegt bei angenehm trockeneren 7,1 Grad — die drückende Schwüle des Sonntags weicht.

Dienstag freundlich, Mittwoch neblig und trüb

Am Dienstag, dem 20. Oktober, setzt sich die leichte Aufhellung fort: Bei 6 bis 12 Grad und einer auf 68 Prozent gesunkenen Bewölkung sind immerhin 3,3 Stunden Sonnenschein drin — die sonnigsten Momente der gesamten Woche. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 10 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Sichtweite steigt auf 13 Kilometer, der Luftdruck gibt mit 1016 Hektopascal etwas nach, was auf eine sich verändernde Wetterlage hindeutet. Der Mittwoch präsentiert sich dann wieder grauer: Bei einem konstanten Temperaturniveau von 9 Grad und einer Bewölkung von 78 Prozent gibt es laut Vorhersage keinen einzigen Moment Sonnenschein. Der Luftdruck fällt weiter auf 1010 Hektopascal, die Sichtweite sinkt auf nur noch 5 Kilometer — Nebel oder Hochnebel sind wahrscheinlich. Der Wind flaut auf Böen von höchstens 17 km/h ab.

Warme Lagen und festes Schuhwerk empfohlen

Das Wetter dieser Tage verlangt nach klassischer Herbstausrüstung. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 97 Prozent und der klammen Temperaturen um 9 Grad ist eine wasserdichte, winddichte Jacke in Kombination mit wärmenden Lagen darunter die richtige Wahl — auch wenn der Regen vorerst ausfällt, fühlt sich die feuchte Luft deutlich kälter an, als das Thermometer anzeigt. Festes, wasserdichtes Schuhwerk schützt vor der durchnässten Vegetation. Einen Regenschirm muss am Sonntag niemand zwingend einpacken, er kann aber nicht schaden. Wer die sonnigeren Fenster der Woche nutzen möchte, findet am Dienstag die besten Bedingungen für einen Spaziergang oder eine Fahrradtour — mit bis zu 3,3 Stunden Sonne und guter Sicht ist das der freundlichste Tag der Vorschau.