Das Wetter in München: Dichter Nebel und bis zu 14 Grad am Sonntag

München zeigt sich am Sonntag, dem 18. Oktober, von seiner trüben Herbstseite: Die Temperaturen steigen von 9 auf maximal 14 Grad, doch die Sonne bleibt den ganzen Tag über unsichtbar hinter einer fast geschlossenen Wolkendecke — die durchschnittliche Bewölkung liegt bei 95 Prozent, die Sonnenscheindauer bei null Stunden. Trotz einer gemessenen Niederschlagsmenge von 3,1 mm liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei lediglich 1 Prozent, was auf Taunässe und feuchte Luft hindeutet: Die Luftfeuchtigkeit erreicht im Tagesmittel 96 Prozent, der Taupunkt liegt bei 9,6 Grad — damit ist Nebelbildung nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Die Sichtweite beträgt im Schnitt nur 4 Kilometer, was auf Bodennebel oder Hochnebel hinweist. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1021 Hektopascal. Der Wind weht mit bis zu 9 km/h schwach, gelegentliche Böen erreichen 19 km/h — kein stürmischer, aber ein frischer Herbsttag.

Montag bringt mehr Sicht und Auflockerungen

Der Montag zeigt gegenüber dem Sonntag eine deutliche Verbesserung: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 78 Prozent zurück, und immerhin 3 Sonnenstunden sind zu erwarten — ein spürbarer Kontrast zum lichtlosen Sonntag. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 13 Grad, also etwas kühler als heute. Entscheidend ist der Anstieg der Sichtweite auf 12 Kilometer: Der Nebel löst sich auf, der Taupunkt sinkt auf 7,2 Grad, was die Luftfeuchtigkeit merklich entspannt. Der Luftdruck klettert auf 1025 Hektopascal und signalisiert eine sich festigende Hochdrucklage. Der Wind frischt leicht auf bis zu 11 km/h auf, Böen können 24 km/h erreichen. Niederschlag ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent praktisch ausgeschlossen.

Hochdruck verliert zur Wochenmitte an Kraft

Dienstag und Mittwoch zeigen zwei unterschiedliche Gesichter. Der Dienstag startet mit Tiefstwerten von 6 Grad und erreicht bis zu 12 Grad — die kälteste Nacht der Vorhersageperiode. Die Bewölkung liegt bei 73 Prozent, die Sonne scheint rund 2,7 Stunden, die Sichtweite bleibt bei guten 12 Kilometern, und der Luftdruck fällt bereits merklich auf 1015 Hektopascal. Böen bis 20 km/h sind möglich. Am Mittwoch dann ein markanter Einbruch: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei 8 Grad — kein Tagesgang, kein Sonnenanteil, null Stunden Sonnenschein. Die Sichtweite schrumpft wieder auf 4 Kilometer, der Luftdruck sinkt weiter auf 1010 Hektopascal, und der Taupunkt liegt bei 7,5 Grad. Die Hochdruckphase vom Montag ist damit beendet; ein neues Tief nähert sich der Region, auch wenn Regen mit maximal 4 Prozent Wahrscheinlichkeit vorerst ausbleibt.

Zwiebelschichten und festes Schuhwerk empfohlen

Für den Sonntag gilt: Wer nach draußen geht, sollte auf Nebel und nasse Oberflächen vorbereitet sein — festes, wasserdichtes Schuhwerk ist sinnvoll, auch wenn kein direkter Regen fällt. Die feuchte Luft und Temperaturen um 9 Grad am Morgen machen eine Jacke unerlässlich. Zur Wochenmitte, spätestens am Dienstag mit Tiefsttemperaturen von 6 Grad, empfiehlt sich das Zwiebelprinzip: eine wärmende Zwischenschicht unter der Herbstjacke. Ein Regenschirm ist angesichts der sehr geringen Regenwahrscheinlichkeiten in den nächsten Tagen nicht zwingend nötig, schadet aber nicht — wer auf Nummer sicher gehen will, steckt ihn ein. Aktivitäten im Freien lassen sich am besten auf den Montag legen, wenn die Sonne immerhin drei Stunden scheint und die Sicht mit 12 Kilometern am weitesten reicht.