Das Wetter in München: Grauer Novembertag mit 3 bis 5 Grad

München erlebt am Mittwoch einen typisch trüben Novembertag: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 3 und 5 Grad, und der Himmel bleibt bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 94 Prozent nahezu vollständig bedeckt. Lediglich rund 18 Minuten Sonnenschein sind drin. Regen fällt keiner — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 3 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 36 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 83 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1027 hPa. Mit einem Taupunkt von durchschnittlich 1,7 Grad liegt die Temperatur nur knapp über der Kondensationsgrenze — Bodennebel ist in Talllagen nicht ausgeschlossen.

Donnerstag bringt etwas mehr Licht

Am Donnerstag ändert sich am Grundcharakter des Wetters wenig, doch es gibt eine kleine Verbesserung: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 79 Prozent zurück, und die Sonnenscheindauer steigt auf immerhin 1,9 Stunden — fast sechsmal so viel wie heute. Die Temperaturen bleiben mit 3 bis 6 Grad auf ähnlichem Niveau, Niederschlag ist bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent weiterhin nicht zu erwarten. Der Wind beruhigt sich spürbar: Statt 36-km/h-Böen sind nur noch Böen bis 22 km/h bei Windspitzen von 11 km/h möglich. Der Luftdruck verharrt bei 1027 hPa, der Taupunkt liegt bei 2 Grad. Einziger Wermutstropfen: Die Sichtweite sinkt im Mittel auf 8 km — trüber Dunst bleibt ein Thema.

Nebel verdichtet sich bis zum Wochenende

Freitag und Samstag setzen den trüben Trend fort, und die Sichtverhältnisse verschlechtern sich dabei deutlich. Am Freitag fallen die Temperaturen auf 2 bis 4 Grad, die Bewölkung liegt bei 95 Prozent, und die Sichtweite sinkt im Mittel auf nur noch 4 km — Hochnebel oder zäher Bodennebel dürften weite Teile der Stadt verhüllen. Trotz 1,3 Stunden möglicher Sonnenscheindauer bleibt die Lage grau. Der Luftdruck gibt leicht auf 1025 hPa nach, der Wind flaut mit Böen bis 17 km/h weiter ab. Am Samstag dann der vorläufige Tiefpunkt: Die Temperaturen stagnieren ganztägig bei 3 Grad, die Bewölkung erreicht 100 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch — und die Sichtweite schrumpft auf gerade einmal 1 km. Der Wind ist mit Böen bis 9 km/h nahezu eingeschlafen, der Luftdruck hält sich bei 1025 hPa. Regen fällt auch an diesen Tagen keiner.

Warm anziehen und Nebelgefahr beachten

Bei Höchstwerten um 5 Grad und fühlt-sich-kälter-Böen von bis zu 36 km/h am heutigen Mittwoch ist warme, windabweisende Kleidung Pflicht — Mütze und Handschuhe gehören unbedingt dazu. Einen Regenschirm können Sie dagegen getrost zuhause lassen, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt die gesamte Woche unter 5 Prozent. Wer am Wochenende mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs ist, sollte die drastisch sinkende Sichtweite auf nur 1 km am Samstag ernst nehmen und besonders im Umland und in Tälern mit Nebel rechnen. Für einen Spaziergang empfiehlt sich am ehesten der Donnerstag, wenn sich die Sonne mit knapp zwei Stunden zumindest kurz zeigt und der Wind weitgehend abflaut.