München startet in einen weitgehend trüben Samstag: Die Temperaturen klettern von 11 auf maximal 15 Grad, während eine fast geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 98 Prozent die Sonne nahezu komplett ausblendet — gerade einmal 0,2 Sonnenstunden sind drin. Der Wind weht mit bis zu 9 km/h aus schwachen Richtungen, in Böen sind kurzzeitig 20 km/h möglich. Regen fällt zwar kaum, mit maximal 39 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und nur 0,3 mm möglichem Niederschlag bleibt es überwiegend trocken. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 84 Prozent, der Luftdruck stabil bei 1019 hPa. Die Sichtweite von im Schnitt 35 Kilometern ist trotz der Bewölkung ordentlich, der Taupunkt von 10,5 Grad deutet auf feuchte, aber nicht neblige Luft hin.
Sonntag wird kühler und diesiger
Der Sonntag bringt gegenüber heute einen spürbaren Temperaturrückgang: Das Thermometer erreicht nur noch 9 bis 13 Grad und liegt damit zwei Grad unter dem heutigen Niveau. Die Wolkendecke bleibt mit einem Mittel von 94 Prozent nahezu genauso dicht wie am Samstag, minimal mehr Sonne mit 0,4 Stunden ist theoretisch drin. Der Wind legt leicht zu und erreicht bis zu 11 km/h, in Böen bis 22 km/h. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 31 Prozent bei gleichbleibend geringen 0,3 mm möglichem Niederschlag — also weiterhin trocken. Auffällig ist die Sichtweite, die auf im Schnitt nur noch 10 Kilometer zurückgeht und damit deutlich schlechter als am Samstag ausfällt; der Taupunkt von 9,4 Grad und der leicht gestiegene Luftdruck von 1021 hPa deuten auf zunehmend feuchte, dunstbehangene Luft hin.
Hochdruck bringt Montag echte Auflockerungen
Zum Wochenbeginn zeichnet sich eine merkliche Wetterberuhigung ab. Am Montag steigt der Luftdruck weiter auf 1024 hPa, die Bewölkung geht auf durchschnittlich 76 Prozent zurück, und mit 3,5 Sonnenstunden zeigt sich die Sonne so lange wie an keinem anderen Tag der Vorhersageperiode. Bei 8 bis 13 Grad und einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 4 Prozent fällt kein Niederschlag. Der Wind frischt auf bis zu 13 km/h auf, Böen können 26 km/h erreichen. Der Dienstag bleibt ebenfalls trocken — Regenwahrscheinlichkeit erneut bei lediglich 4 Prozent, kein messbarer Niederschlag — doch die Temperaturen stagnieren bei 7 Grad, und trotz einer auf 45 Prozent gesunkenen mittleren Bewölkung kommen laut Prognose keine direkten Sonnenstunden zustande. Die Sichtweite sinkt auf 7 Kilometer, was auf Dunst oder flachen Nebel in Bodennähe hindeutet. Der Luftdruck fällt leicht auf 1021 hPa, die Hochdrucklage bleibt aber insgesamt bestimmend.
Schichten lohnt sich am ganzen Wochenende
Wer am Wochenende draußen unterwegs ist, sollte auf das Zwiebelprinzip setzen: Die Temperaturen erreichen tagsüber zwar angenehme 13 bis 15 Grad, morgens und abends ist es mit 9 bis 11 Grad jedoch deutlich frischer. Ein leichter wasserdichter Anorak ist empfehlenswert — nicht wegen hoher Regenwahrscheinlichkeit, aber die feuchte Luft bei 84 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und die dichte Bewölkung können trügerisch sein. Einen Regenschirm zwingend mitzunehmen lohnt sich angesichts der Wahrscheinlichkeiten unter 40 Prozent nicht. Wer sportliche Aktivitäten im Freien plant, ist am Montag am besten bedient: Mit 3,5 Sonnenstunden, trockenem Wetter und angenehmen 13 Grad ist das der mit Abstand freundlichste Tag der kommenden Tage.
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