Das Wetter in Deutschland: Grau und kühl mit 2 bis 7 Grad

Der Mittwoch präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Bei Temperaturen zwischen 2 und 7 Grad bleibt es zwar trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 5 Prozent, Niederschlag fällt keiner – doch die Wolkendecke ist mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 88 Prozent nahezu geschlossen. Die Sonne kämpft sich kaum durch, lediglich rund eine halbe Stunde Sonnenscheindauer ist zu erwarten. Der Wind weht mit bis zu 23 km/h, in Böen sind bis zu 38 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 70 Prozent, der Luftdruck mit 1033 Hektopascal auf stabilem Hochdruckniveau – ein Zeichen für die ruhige, wenn auch graue Wetterlage.

Donnerstag bringt mehr Sonne und Auflockerungen

Am Donnerstag ändert sich am Temperaturniveau kaum etwas: Erneut werden 2 bis 7 Grad erreicht, die Wetterlage bleibt trocken mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent. Der entscheidende Unterschied zum heutigen Tag liegt jedoch am Himmel: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 64 Prozent zurück, was immerhin 3,4 Stunden Sonnenscheindauer ermöglicht – fast siebenmal mehr als am Mittwoch. Der Wind schwächt sich auf bis zu 17 km/h ab, Böen erreichen maximal 30 km/h. Der Luftdruck liegt bei 1031 Hektopascal, die Sichtweite bei 12 Kilometern – etwas eingeschränkter als heute, was auf leichte Dunst- oder Nebelfelder in der ruhigeren Luft hindeuten kann.

Frost droht in der Nacht zum Freitag

Freitag und Samstag setzen den ruhigen, trockenen Trend fort, doch die Temperaturen sinken weiter. Am Freitag werden nur noch 1 bis 6 Grad erreicht, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei vernachlässigbaren 1 Prozent, und mit 3,7 Stunden Sonnenscheindauer bleibt es der sonnigste Tag der Woche. Die Sichtweite fällt auf 10 Kilometer, der Luftdruck auf 1028 Hektopascal. Am Samstag stagnieren die Temperaturen bei konstant 3 Grad – Tief- und Höchstwert sind identisch, was auf anhaltenden Nebel oder Hochnebel hindeutet, der sich den ganzen Tag nicht auflöst: Sonnenscheindauer null Stunden, Bewölkung 70 Prozent, Sichtweite nur noch 9 Kilometer. Der Luftdruck fällt leicht auf 1026 Hektopascal, bleibt aber im Hochdruckbereich. Der Wind weht am Samstag mit bis zu 11 km/h kaum noch merklich.

Warm anziehen, Schichten helfen jetzt am meisten

Bei Tiefstwerten von 1 bis 3 Grad – teils nahe dem Gefrierpunkt – sollte die Kleiderwahl in dieser Woche nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Ein warmer Wintermantel, Handschuhe und eine Mütze sind Pflicht. Wer am Freitag oder Donnerstag nach draußen möchte, wählt den richtigen Moment – diese Tage bieten mit über drei Stunden Sonne das beste Zeitfenster für Spaziergänge oder Outdoor-Aktivitäten. Einen Regenschirm kann man getrost zu Hause lassen, die Niederschlagswahrscheinlichkeiten sind an allen vier Tagen minimal. Autofahrer sollten besonders morgens auf Reif und eingeschränkte Sichtverhältnisse achten, vor allem am Samstag, wenn die Sicht auf unter 10 Kilometer sinkt.