Das Wetter in Deutschland: Trüb und kühl zwischen 7 und 12 Grad

Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner grauen Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad dominieren dichte Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 86 Prozent das Bild. Die Sonne kämpft sich lediglich rund 2,6 Stunden durch, vereinzelte Schauer sind mit bis zu 0,4 mm Niederschlag und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 30 Prozent möglich, aber nicht zwingend. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten von bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 41 km/h drin — spürbar, aber noch im harmlosen Bereich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 84 Prozent, was die Kälte etwas feuchter wirken lässt als die Zahlen vermuten. Der Luftdruck beträgt stabile 1016 hPa, der Taupunkt liegt bei 6,1 Grad — Nebel ist daher lokal nicht ausgeschlossen.

Freitag bringt mehr Regen und Wind

Der Freitag setzt den trüben Trend fort und verschlechtert sich dabei spürbar: Die Temperaturen bleiben mit 8 bis 11 Grad nahezu unverändert, doch der Regen tritt deutlicher in den Vordergrund. Mit 2,5 mm Niederschlag und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 47 Prozent ist nasser Asphalt wahrscheinlicher als am heutigen Tag. Die Bewölkung steigt auf im Schnitt 94 Prozent, die Sonne zeigt sich kaum noch — gerade einmal 0,7 Stunden. Der Wind legt leicht zu auf bis zu 24 km/h, Böen erreichen 45 km/h. Der Luftdruck fällt auf 1011 hPa, was den Einfluss eines heranziehenden Tiefdrucksystems signalisiert. Die Sichtweite liegt bei durchschnittlich 36 km, der Taupunkt bei 6,8 Grad.

Tiefdruck hält das Wochenende nass

Das Wochenende bringt keine Besserung: Am Samstag erreicht der Regen mit 4,7 mm seinen vorläufigen Höhepunkt — bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 55 Prozent ist der Schirm keine Option, sondern Pflicht. Die Temperaturen verharren bei 8 bis 11 Grad, die Bewölkung bleibt bei 94 Prozent, die Sonne schafft kaum 0,9 Stunden. Böen bis 46 km/h sorgen für unangenehmen Fahrtwind. Der Luftdruck fällt weiter leicht auf 1010 hPa. Der Sonntag bringt dann eine merkwürdige Wettersituation: Der Himmel ist zu 100 Prozent bedeckt, kein Sonnenstrahl dringt durch — und dennoch bleibt der Regen mit nur 0,1 mm und einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 37 Prozent vergleichsweise zurückhaltend. Die Temperatur stagniert den ganzen Tag bei 8 Grad, der Wind lässt mit Böen bis 35 km/h etwas nach. Die Sichtweite steigt auf immerhin 61 km.

Regenausrüstung und warme Lagen nötig

Für den Donnerstag reicht eine windfeste Jacke mit Kapuze, um die Böen von bis zu 41 km/h und mögliche Schauer gut wegzustecken. Ab Freitag sollte der Regenschirm konsequent dabei sein — spätestens am Samstag mit über 50 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und 4,7 mm Niederschlag ist er unverzichtbar. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte diese möglichst noch auf den heutigen Donnerstag legen, solange kurze Sonnenmomente und trockenere Abschnitte noch möglich sind. Mehrere Schichten Kleidung sind angesichts der feuchten 8 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit wärmer als ein einzelner dicker Pullover. Radfahrer und alle, die auf das Auto verzichten möchten, sollten besonders am Samstag die Böen im Blick behalten.