Das Wetter in Deutschland: Trockener Herbststart mit 19 Grad

Der Donnerstag zeigt sich von seiner freundlichen Seite: Bei einem stabilen Hochdruckwetter mit einem Luftdruck von 1019 hPa bleibt es den ganzen Tag trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 7 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Temperaturen starten kühl in den Morgen mit 9 Grad und klettern am Nachmittag auf angenehme 19 Grad. Rund 5,8 Stunden Sonnenschein sind drin, bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 59 Prozent wechseln sich also Sonne und Wolken ab. Der Wind bleibt mit bis zu 11 km/h schwach, einzelne Böen erreichen maximal 24 km/h. Die Luftfeuchtigkeit hält sich mit einem Taupunkt von 8 Grad in einem angenehmen Bereich, und auch die Sicht von durchschnittlich 53 Kilometern ist tadellos — ein typisch klarer Herbsttag unter Hochdruckeinfluss.

Freitag bringt mehr Sonne und Wärme

Der Freitag setzt den freundlichen Trend fort und legt sogar noch eine Schippe drauf: Während die Nacht mit 5 Grad merklich kühler ausfällt als heute Morgen, schafft das Thermometer tagsüber erneut 22 Grad — damit wird es der wärmste Tag der Woche. Die Sonne scheint mit 7,1 Stunden deutlich länger als heute, die mittlere Bewölkung geht leicht auf 55 Prozent zurück. Der Luftdruck steigt minimal auf 1020 hPa, Niederschlag ist bei einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 5 Prozent praktisch ausgeschlossen. Der Wind bleibt ähnlich ruhig wie am Donnerstag, mit Spitzen bis 11 km/h und Böen von höchstens 24 km/h. Einzig die Sichtweite fällt mit durchschnittlich 38 Kilometern etwas geringer aus als heute, was auf leichten Dunst in den Morgenstunden hindeuten könnte.

Hochdruck festigt sich zum Wochenende

Am Samstag bleibt die Hochdrucklage mit 1023 hPa stabil, und auch der Sonntag hält diesen Wert. Der Samstag startet mit 10 Grad und erreicht erneut 22 Grad — ähnlich warm wie der Freitag, allerdings mit etwas mehr Bewölkung (67 Prozent) und entsprechend weniger Sonnenstunden (5,3 Stunden). Die Böen schwächen sich auf 22 km/h ab, und Regen ist bei einer Wahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent kein Thema. Der Sonntag bringt dann eine markante Besonderheit: Tief- und Höchsttemperatur liegen gleichauf bei 12 Grad, was auf eine dichte, hartnäckige Hochnebeldecke hindeutet — die Sonnenscheindauer beträgt 0 Stunden. Die Sichtweite sinkt weiter auf 32 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 10,7 Grad, was die Nebelanfälligkeit unterstreicht. Der Wind flaut am Sonntag auf nur noch 4 km/h ab, Böen erreichen gerade einmal 9 km/h.

Leichte Jacke reicht — Nebel am Sonntag einplanen

Für Donnerstag und Freitag empfiehlt sich das klassische Zwiebelprinzip: Morgens ist eine wärmere Jacke bei 9 beziehungsweise 5 Grad sinnvoll, mittags kann man sie gut ablegen. Da die Sonnenstunden beachtlich sind und die UV-Belastung im September noch nicht unterschätzt werden sollte, lohnt sich etwas Sonnenschutz im Gepäck. Wer ein Ausflug oder Gartenarbeit plant, sollte Freitag oder Samstag bevorzugen — beide Tage bieten die wärmsten Temperaturen der Woche. Für den Sonntag gilt dagegen: Mit einer grauen Nebeldecke den ganzen Tag über und Temperaturen, die sich kaum von morgens bis abends bewegen, ist Outdoor-Aktivitäten eher wenig Freude beschieden. Ein Schirm ist zwar nicht nötig, doch wer früh unterwegs ist, sollte auf schlechte Sicht und feuchte Luft eingestellt sein.