Das Wetter in Deutschland: Bewölkt und trocken, bis 15 Grad

Der Dienstag zeigt sich in Deutschland von seiner grauen Seite: Unter einer dichten Wolkendecke von durchschnittlich 85 Prozent bleibt die Sonne den ganzen Tag über unsichtbar, kein einziger Sonnenstrahl erreicht den Boden. Regen fällt dabei nicht — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei kaum messbaren ein Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 9 und 15 Grad, wobei ein nordwestlicher Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h und gelegentlichen Böen von bis zu 34 km/h für eine spürbare Frische sorgt. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1019 Hektopaskal, die Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 79 Prozent — der Taupunkt von 7,8 Grad liegt nah an den Morgentiefstwerten, was dichte Nebelfelder vor allem in Tälern und Senken begünstigt. Die Sichtweite ist mit durchschnittlich 41 Kilometern im offenen Gelände aber noch ordentlich.

Mittwoch bringt Regen und Abkühlung

Der Mittwoch markiert eine spürbare Abkühlung: Die Höchsttemperatur fällt von heute 15 Grad auf nur noch 13 Grad, der Tiefstwert sackt deutlich auf 5 Grad ab. Dazu gesellt sich erstmals seit Tagen echtes Regenrisiko — mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 68 Prozent sind Schauer möglich, und tatsächlich werden im Tagesmittel rund 3,1 mm Niederschlag erwartet. Der Regenschirm gehört also in die Tasche. Immerhin zeigt sich die Sonne kurzzeitig für etwa 2,9 Stunden, die Bewölkung lockert im Tagesmittel auf 76 Prozent auf. Der Wind lässt mit maximal 13 km/h und Böen bis 26 km/h gegenüber heute deutlich nach. Der Luftdruck steigt auf 1025 Hektopaskal, die Sichtweite sinkt jedoch auf durchschnittlich 26 Kilometer — ein erster Hinweis auf aufziehende feuchte Luftmassen.

Hochdruck setzt sich zum Wochenende durch

Am Donnerstag und Freitag festigt sich eine ausgeprägte Hochdrucklage über Deutschland. Der Luftdruck klettert am Donnerstag auf 1031 Hektopaskal und steigt am Freitag weiter auf 1032 Hektopaskal — Hochdruckwetter in Reinform. Die Temperaturen kühlen dabei weiter ab: Donnerstag werden zwischen 3 und 11 Grad erreicht, Freitag bleibt es mit konstant rund 6 Grad ausgesprochen frisch. Der Wind schläft nahezu ein, am Donnerstag sind nur noch 6 km/h mit Böen bis 11 km/h zu verzeichnen, am Freitag sogar nur noch 4 km/h. Die Kehrseite des Hochdrucks zeigt sich in der Sichtweite: Sie fällt am Donnerstag auf 8 Kilometer und am Freitag auf nur noch 6 Kilometer — typische Anzeichen für Nebel und Hochnebelfelder, die sich unter dem stabilen Hochdruckdeckel festsetzen. Sonnenschein gibt es am Donnerstag immerhin für knapp 1,8 Stunden, am Freitag hingegen wieder gar nicht.

Warm anziehen, Schirm für Mittwoch einpacken

Für den heutigen Dienstag empfiehlt sich eine mittelschwere Jacke — die 15 Grad am Nachmittag fühlen sich bei 79 Prozent Luftfeuchtigkeit und Böen von bis zu 34 km/h kühler an, als es das Thermometer vermuten lässt. Wer morgen, Mittwoch, unterwegs ist, sollte unbedingt einen Regenschirm oder eine wasserdichte Jacke mitnehmen, denn bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 68 Prozent ist ein Schauer sehr wahrscheinlich. Zur Wochenmitte hin zieht es die Temperaturen auf Tiefstwerte knapp über dem Gefrierpunkt — wer empfindlich auf Kälte reagiert, sollte ab Donnerstag Winterkleidung aus dem Schrank holen. Autofahrer sollten sich auf Sichtweiten unter 10 Kilometern am Donnerstag und Freitag einstellen und die Geschwindigkeit entsprechend anpassen.