Der Sonntag zeigt sich in Deutschland von seiner trüben Herbstseite: Die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 12 Grad, während das Thermometer in der Früh bei 8 Grad verharrt. Zu rund 76 Prozent bedeckter Himmel lässt nur magere 2,3 Stunden Sonnenschein zu. Vereinzelte Regentropfen sind möglich — mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 42 Prozent und einer möglichen Niederschlagsmenge von 1,6 mm sollte man einen Schirm griffbereit haben, auch wenn es überwiegend trocken bleibt. Der Wind weht mit bis zu 20 km/h, in Böen können es kurzzeitig 37 km/h sein. Der Luftdruck liegt bei soliden 1012 hPa, die Sichtweite ist mit durchschnittlich 43 Kilometern ordentlich.
Montag bringt Aufhellung und Temperatursturz in der Nacht
Am Montag zeigt sich das Wetter etwas freundlicher als heute, allerdings mit einem deutlichen Haken: Der Himmel reißt auf — die Bewölkung sinkt auf durchschnittlich 70 Prozent, und mit 3,5 Stunden Sonnenschein scheint spürbar mehr als am Sonntag durch. Der Luftdruck steigt merklich auf 1022 hPa, was auf eine zunehmend stabile Wetterlage hindeutet. Niederschlag ist mit 0 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 14 Prozent so gut wie ausgeschlossen, der Wind flaut auf bis zu 9 km/h ab, Böen erreichen höchstens 19 km/h. Tagsüber werden bis zu 13 Grad erreicht — das entspricht dem heutigen Maximum. Doch die Nacht kühlt auf nur noch 5 Grad ab, was den Temperatursturz nach einem wolkenarmen Tag erklärt. Die Sichtweite ist mit 32 Kilometern etwas eingeschränkter als heute, was auf bodennah aufziehenden Dunst hindeuten kann.
Hochdruckgebiet festigt sich bis Mittwoch
Der Dienstag und Mittwoch stehen klar im Zeichen eines kräftigen Hochdrucksystems: Der Luftdruck steigt am Dienstag auf 1026 hPa und hält sich am Mittwoch stabil bei 1025 hPa. Am Dienstag sinkt die Bewölkung auf rund 67 Prozent — damit gibt es mit 3,9 Stunden Sonnenschein den sonnenreichsten Tag der gesamten Vorhersageperiode. Bei maximal 13 Grad und 0 mm Niederschlag bleibt es trocken, doch die Nacht bringt mit nur 2 Grad erste Bodenfrostnähe mit sich. Auffällig ist die eingeschränkte Sichtweite von durchschnittlich 16 Kilometern — ein klares Zeichen für Nebelbildung in Bodennähe, begünstigt durch den niedrigen Taupunkt von 5,5 Grad. Der Mittwoch präsentiert sich dagegen komplett bedeckt: 81 Prozent mittlere Bewölkung und null Sonnenstunden lassen auf eine dichte Hochnebeldecke schließen, die sich nicht auflöst. Die Temperaturen zeigen sich bei gleichmäßigen 12 Grad nahezu auf einem Niveau, der Taupunkt liegt bei 9 Grad — die Luft fühlt sich spürbar feuchter an.
Zwiebellook empfohlen, Frostschutz nicht vergessen
Für den Sonntag gilt: Eine winddichte Jacke ist Pflicht, denn bei Böen von bis zu 37 km/h und Temperaturen um 10 Grad kann es sich deutlich kühler anfühlen als das Thermometer anzeigt. Ein faltbarer Regenschirm schadet angesichts der nicht ganz auszuschließenden Schauer ebenfalls nicht. In der neuen Woche empfiehlt sich der klassische Zwiebellook — die Mittagsstunden laden mit bis zu 13 Grad zu einem Herbstspaziergang ein, doch Morgen und Abend verlangen nach warmen Schichten. Wer Dienstagfrüh mit dem Auto unterwegs ist, sollte mit Nebel und teils unter 20 Kilometern Sichtweite rechnen und entsprechend früher losfahren. Gartenfreunde sollten im Blick behalten, dass die Temperaturen in der Dienstagnacht auf rund 2 Grad fallen — empfindliche Pflanzen gehören nach drinnen.
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