Das Wetter in Deutschland: Grauer Sonntag mit 8 bis 12 Grad

Der Sonntag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Eine fast geschlossene Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 97 Prozent lässt kaum Licht durch — die Sonnenscheindauer beträgt gerade einmal 0,2 Stunden. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 und 12 Grad, bleiben damit für Mitte Oktober aber im saisonalen Rahmen. Regen fällt trotz des dichten Graus keiner, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 17 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, einzelne Böen erreichen 32 km/h. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 90 Prozent sehr hoch, was die kühle Luft spürbar feucht und schwer wirken lässt — der Taupunkt liegt bei 8,2 Grad und damit nahezu auf Lufttemperaturniveau, Nebelbildung ist daher nicht ausgeschlossen. Der Luftdruck hält sich mit 1025 Hektopascal auf stabilem Niveau, die Sichtweite beträgt 25 Kilometer.

Montag bringt leicht sinkende Temperaturen

Am Montag setzt sich das trockene, aber bedeckte Wetter fort — allerdings mit leichten Veränderungen gegenüber dem Sonntag. Die Temperaturen gehen etwas zurück und erreichen nur noch 6 bis 11 Grad, wobei der Luftdruck auf 1029 Hektopascal weiter ansteigt und damit auf ein stabiles Hochdruckfeld hindeutet. Die Bewölkung lockert ein wenig auf, im Tagesdurchschnitt sind es 91 Prozent — immer noch viel, aber die Sonnenscheindauer steigt immerhin auf 1,4 Stunden. Niederschlag ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von nur 4 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Der Wind bleibt mit Spitzen von 19 km/h und Böen bis 32 km/h ähnlich wie am Vortag. Auffällig ist die reduzierte Sichtweite von durchschnittlich 10 Kilometern — der gesunkene Taupunkt auf 6,5 Grad deutet auf trockenere Luft in der Höhe hin, bodennaher Dunst bleibt dennoch möglich.

Dienstag lichtet sich die Wolkendecke merklich

Zum Dienstag und Mittwoch zeichnet sich eine spürbare Wetterberuhigung und zunehmende Aufhellung ab. Am Dienstag sinkt die Bewölkung auf durchschnittlich 67 Prozent, und mit 3,1 Stunden Sonnenschein ist es der hellste Tag der gesamten Periode. Die Temperaturen erreichen maximal 10 Grad bei einem Tiefstwert von 4 Grad — es wird also merklich frischer. Der Luftdruck fällt auf 1019 Hektopascal, bleibt aber im stabilen Bereich, Niederschlag ist mit 6 Prozent Wahrscheinlichkeit kaum ein Thema. Am Mittwoch dann ein ungewöhnliches Bild: Hoch- und Tiefstwert liegen nahezu identisch bei 4 Grad, was auf einen kaum wechselnden, sehr kalten Tagesgang hinweist. Der Luftdruck fällt weiter auf 1013 Hektopascal, die Bewölkung beträgt im Schnitt 61 Prozent, trotzdem werden keine Sonnenstunden registriert — Hochnebel dürfte sich zäh halten. Der Wind schwächt sich mit maximal 9 km/h und Böen bis 17 km/h deutlich ab, die Sichtweite liegt bei 10 Kilometern.

Warm anziehen — Herbstkälte zieht sich durch die Woche

Bei Tiefstwerten von 4 Grad ab Dienstag und einem ganzen Tag auf gleichbleibend 4 Grad am Mittwoch ist warme Kleidung in den kommenden Tagen Pflicht: Eine gefütterte Jacke, Schal und Handschuhe gehören ab sofort ins Gepäck. Die hohe Luftfeuchtigkeit von heute macht die gefühlte Kälte zusätzlich intensiver, deshalb empfehlen sich Lagen aus atmungsaktiven Materialien. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, ist am Dienstag am besten beraten — mit über drei Stunden Sonnenschein ist das der klarste Tag der Woche. Auf einen Regenschirm kann angesichts der durchgehend sehr geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten vorerst verzichtet werden.