Das Wetter in Deutschland: Trüber Dienstag mit maximal 12 Grad und Bodenfrost in der Nacht

Der Dienstag startet in Deutschland mit einem feuchten, grauen Oktobertag. Die Temperaturen klettern gerade einmal auf maximal 12 Grad, während es in der Nacht und am frühen Morgen bei 0 Grad knapp über den Gefrierpunkt geht. Die Bewölkung liegt im Tagesdurchschnitt bei etwa 73 Prozent, und die Sonne zeigt sich kaum — gerade einmal 0,9 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Regen bleibt weitgehend aus, lediglich 0,2 mm Niederschlag sind bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 30 Prozent möglich. Der Wind weht moderat mit bis zu 13 km/h, in Böen können bis zu 22 km/h erreicht werden. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 96 Prozent ausgesprochen hoch, und der Luftdruck liegt stabil bei 1024 hPa. Da der Taupunkt mit 4,7 Grad kaum unter der Lufttemperatur liegt, ist in Tallagen und Senken mit zähem Nebel oder Hochnebel zu rechnen, der sich nur langsam auflöst.

Mittwoch bringt etwas mehr Wärme und Sonne

Der Mittwoch zeigt sich spürbar milder als der heutige Dienstag: Die Höchstwerte steigen auf 15 Grad, während das Minimum bei 6 Grad liegt — die Frostgefahr der Nacht ist damit vorerst gebannt. Die Wolkendecke bleibt mit einem Bedeckungsgrad von durchschnittlich 85 Prozent dicht, jedoch setzt sich die Sonne immerhin 3,8 Stunden durch — ein deutlicher Fortschritt gegenüber heute. Niederschlag bleibt mit 0,5 mm bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 37 Prozent ein Randphänomen. Der Wind frischt leicht auf bis zu 15 km/h auf, in Böen sind 26 km/h möglich. Der Luftdruck steigt weiter auf 1029 hPa an, und die Sichtweite beträgt rund 26 km — insgesamt ein freundlicher werdender Herbsttag mit aufhellenden Tendenzen.

Hochdruckbrücke stabilisiert das Wetter bis Freitag

Donnerstag und Freitag stehen unter dem Einfluss einer stabilen Hochdrucklage, die trockenes Wetter über Deutschland sichert. Am Donnerstag steigen die Temperaturen auf bis zu 16 Grad bei einem Minimum von 3 Grad, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent und kein Millimeter Niederschlag fällt. Mit 4,7 Stunden Sonnenschein ist es der sonnigste Tag der Wetterwoche, wenngleich die Bewölkung im Schnitt bei 82 Prozent verharrt. Der Wind bleibt schwach mit bis zu 9 km/h und Böen bis 17 km/h, der Luftdruck hält sich bei 1028 hPa. Der Freitag präsentiert sich auffallend anders: Die Temperaturen verharren konstant bei 7 Grad, Sonne scheint trotz einer im Vergleich geringeren Bewölkung von 66 Prozent keine einzige Stunde — ein Hinweis auf dichten Hochnebel, der sich bei kaum mehr als 6 km/h Wind und einem Taupunkt von 6,3 Grad kaum auflöst. Der Luftdruck fällt leicht auf 1026 hPa.

Warm anziehen, Schal und Lagen-Prinzip empfohlen

Bei Tiefstwerten von 0 Grad heute Nacht sollten Sie unbedingt warm anziehen — Mütze, Schal und eine wärmende Jacke sind Pflicht. Das Zwiebelschalenmodell ist in dieser Woche generell der richtige Ansatz, denn die Temperaturen schwanken im Tagesverlauf teils um mehr als 13 Grad, wie am Donnerstag zu sehen. Ein Regenschirm ist zwar nicht zwingend notwendig — die Regenwahrscheinlichkeiten bleiben überall unter 40 Prozent —, aber als Vorsichtsmaßnahme an Dienstag und Mittwoch durchaus sinnvoll. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, legt sie am besten auf den Donnerstag, den sonnigsten und wärmsten Tag der Woche. Am Freitag sollten Autofahrer auf mögliche Nebelfelder achten, die bei der herrschenden Hochdrucklage und hoher Luftfeuchtigkeit hartnäckig in Tälern und Niederungen hängen können.