Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Zwischen 2 und 5 Grad bleibt es empfindlich kühl, und die dichte Wolkendecke mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 90 Prozent lässt kaum Licht durch — gerade einmal eine Stunde Sonnenschein ist drin. Immerhin bleibt es trocken; die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, und es fällt kein Niederschlag. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich — spürbar, aber nicht stürmisch. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 91 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1026 hPa. Der Taupunkt von 1,6 Grad liegt nah an der Temperatur, was vor allem morgens Nebelfelder begünstigt; die Sichtweite beträgt im Schnitt 10 Kilometer.
Sonntag bringt Windstille und Nebel
Der Sonntag setzt den grauen Trend fort, bringt aber eine spürbare Veränderung beim Wind: Statt der heutigen Böen bis 30 km/h weht die Luft kaum noch — maximal 6 km/h, Böen bis 11 km/h. Dafür wird es morgens mit einem Tiefstwert von 1 Grad noch etwas frischer als heute, während das Tageshoch auf bis zu 8 Grad klettern kann. Die Bewölkung bleibt mit 92 Prozent nahezu unverändert hoch, die Sonnenscheindauer schrumpft sogar auf nur rund 0,7 Stunden. Regen ist weiterhin kein Thema — die Wahrscheinlichkeit liegt bei höchstens 5 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1025 hPa, der Taupunkt von 2,9 Grad in Verbindung mit der Windstille macht Nebel am Morgen wahrscheinlich; die Sichtweite beträgt erneut 10 Kilometer.
Montag bringt kurz Auflockerung, Dienstag zieht Nebel auf
Zum Wochenbeginn am Montag tut sich zumindest ein kleines Hoffnungszeichen auf: Die Bewölkung lockert auf durchschnittlich 80 Prozent auf, und immerhin rund 2 Stunden Sonne sind möglich — der hellste Tag der gesamten Vorhersageperiode. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 7 Grad, der Wind bläst mit bis zu 9 km/h, Böen bis 15 km/h. Der Luftdruck gibt mit 1021 hPa leicht nach, die Sichtweite sinkt auf 8 Kilometer. Der Dienstag erweist sich dann als der schwierigste Tag der Woche: Mit einem Tiefst- und Höchstwert von jeweils 2 Grad bleibt es ganztägig eisig kalt, und die Sonne zeigt sich kein einziges Mal. Die Sichtweite fällt auf 7 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 1,7 Grad — ein klassisches Inversions- und Nebelwetter. Der Luftdruck sinkt weiter auf 1017 hPa; Regen ist mit maximal 3 Prozent Wahrscheinlichkeit dennoch nicht zu erwarten.
Warm anziehen — Nebel trübt Morgen und Abend
Bei Tiefstwerten von 1 bis 2 Grad ist warme Kleidung über das gesamte Wochenende und in die neue Woche hinein Pflicht: Winterjacke, Mütze und Handschuhe gehören in den nächsten Tagen zum Pflichtprogramm. Da die Taupunkttemperaturen nah an den Lufttemperaturen liegen und der Wind am Sonntag und Dienstag fast völlig einschläft, sollte man morgens besonders auf Nebel gefasst sein — für Autofahrten empfiehlt sich ausreichend Zeit einzuplanen und das Fahrzeug vorab freizukratzen. Wer die wenigen Sonnenstunden am Montag für einen Spaziergang nutzen möchte, sollte das Mittelfenster nicht verpassen. Ein Regenschirm ist bei den geringen Niederschlagswahrscheinlichkeiten überflüssig.
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