Der Samstag zeigt sich in Deutschland von seiner ungemütlichen Herbstseite: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 91 Prozent bleibt die Sonne mit gerade einmal 1,1 Stunden ein seltener Gast. Die Temperaturen erreichen nur magere 7 bis 11 Grad, dazu fällt Regen mit einer Niederschlagsmenge von 1,5 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 57 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 32 km/h, in Böen sind sogar 58 km/h möglich — das macht den feuchten Tag zusätzlich unbehaglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei 70 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1011 hPa. Die Sichtweite beträgt durchschnittlich 54 km und der Taupunkt liegt bei 4,4 Grad — beides unauffällig für eine typische Herbstwetterlage.
Sonntag bringt kräftigeren Regen
Der Sonntag setzt den nassen Trend fort und verschärft ihn deutlich: Mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 81 Prozent und einer Niederschlagsmenge von 12,7 mm ist Regen kaum zu vermeiden — das ist mehr als achtmal so viel wie am heutigen Samstag. Die Temperaturen steigen geringfügig auf 8 bis 12 Grad und liegen damit minimal über dem Samstagniveau. Die Bewölkung lockert etwas auf einen Mittelwert von 86 Prozent, die Sonnenscheindauer klettert auf 1,8 Stunden. Der Wind bleibt mit bis zu 33 km/h und Böen bis 57 km/h nahezu unverändert kräftig. Der Luftdruck fällt spürbar auf 1002 hPa, was die feuchte, unruhige Wetterlage unterstreicht. Die Sichtweite sinkt leicht auf 51 km, der Taupunkt steigt auf 5,7 Grad.
Montag trocknet ab, Dienstag grau
Zum Wochenbeginn am Montag zeichnet sich eine deutliche Wetterberuhigung ab: Der Niederschlag geht auf kaum messbare 0,1 mm zurück, die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf maximal 25 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 6 und 12 Grad, die Sonne zeigt sich immerhin 2,4 Stunden — der sonnigste Tag der gesamten Periode. Der Luftdruck steigt auf 1016 hPa, was Hochdruckeinfluss signalisiert, und die Böen schwächen sich auf 33 km/h ab. Die Sichtweite liegt bei 45 km, der Taupunkt bei 5,2 Grad. Der Dienstag präsentiert sich dann wieder vollständig bedeckt: Die Bewölkung erreicht im Schnitt 96 Prozent, die Sonnenscheindauer beträgt null Stunden. Bei konstanten 9 Grad den ganzen Tag und einer Regenwahrscheinlichkeit von 34 Prozent bleibt es aber weitgehend trocken, der Niederschlag beschränkt sich auf 0,2 mm. Der Luftdruck steigt weiter auf 1018 hPa, der Wind flaut mit Böen bis nur noch 20 km/h spürbar ab.
Schirm und feste Jacke für das Wochenende
Wer am Wochenende vor die Tür möchte, sollte unbedingt einen stabilen Regenschirm einpacken — die Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 57 Prozent heute und 81 Prozent morgen lässt kaum eine Wahl. Angesichts der Böen von bis zu 58 km/h empfiehlt sich zudem eine winddichte, wasserfeste Jacke; ein Schirm könnte bei solchen Windstärken zur echten Herausforderung werden. Für Ausflüge ins Freie bietet sich am Montag das beste Fenster der kommenden Tage: relativ trocken, etwas Sonne und deutlich ruhigerer Wind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hält Aktivitäten im Freien auf diesen Tag.
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