Das Wetter in Deutschland: Sonniger Herbsttag mit bis zu 8 Grad

Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner freundlichen Seite: Unter dem Einfluss eines kräftigen Hochs mit einem Luftdruck von 1030 Hektopascal bleibt es den ganzen Tag trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal einem Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und 8 Grad, wobei der Wind mit bis zu 22 km/h und Böen von gelegentlich 34 km/h aus der kühleren Jahreszeit grüßt. Immerhin zeigt sich die Sonne beachtliche 6,1 Stunden, die durchschnittliche Bewölkung liegt bei nur 41 Prozent — für Anfang November ein echter Lichtblick. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 91 Prozent allerdings hoch, was den Taupunkt auf 1,5 Grad hebt und morgendlichen Bodenfrost in Bodennähe begünstigt. Die Sichtweite von im Schnitt 16 Kilometern unterstreicht die klare Hochdrucklage.

Freitag bringt mehr Wolken, bleibt trocken

Am Freitag zeigt sich das Wetter etwas verhaltener als heute. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 7 Grad — damit fällt das Maximum um ein Grad kühler aus als am Donnerstag. Die Bewölkung nimmt deutlich zu und erreicht im Tagesmittel 66 Prozent, was die Sonnenscheindauer auf rund 4 Stunden reduziert. Niederschlag bleibt aber auch morgen aus, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent. Der Wind schwächt sich auf bis zu 15 km/h ab, Böen erreichen noch 28 km/h. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 Hektopascal, die Sichtweite geht auf 11 Kilometer zurück. Der Hochdruckeinfluss bleibt zwar bestehen, doch das Wetter wird insgesamt grauer und ruhiger.

Wochenende: Trüb und fast windstill

Das Wochenende setzt den Trend zu mehr Bewölkung und sinkenden Temperaturen konsequent fort. Am Samstag liegen die Werte zwischen 2 und 5 Grad, die Wolkendecke bedeckt im Schnitt 73 Prozent des Himmels und lässt nur noch 2,4 Sonnenstunden zu. Der Wind beruhigt sich weiter auf maximal 13 km/h, der Luftdruck liegt bei 1027 Hektopascal. Regen ist auch samstags nicht zu erwarten. Der Sonntag bringt dann mit Temperaturen zwischen 2 und ebenfalls nur 2 Grad — also kaum Tagesschwankung — den trübsten Tag der Woche: null Sonnenstunden, eine mittlere Bewölkung von 71 Prozent und eine auf 9 Kilometer gesunkene Sichtweite. Der Wind legt nahezu vollständig eine Pause ein, Böen erreichen höchstens 11 km/h, der Luftdruck sinkt leicht auf 1026 Hektopascal. Die Hochdrucklage hält zwar an, verliert aber zusehends an Kraft.

Warm anziehen, Frost morgens einplanen

Bei Tiefstwerten um den Gefrierpunkt empfiehlt sich warme Kleidung in Schichten — eine winddichte Jacke schützt zudem vor den Böen, die heute noch bis zu 34 km/h erreichen können. Da der Taupunkt nahe null Grad liegt und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, sollte man auf glatten Untergrund durch Bodenfrost gefasst sein, besonders in den frühen Morgenstunden. Wer den sonnigsten Tag der Woche nutzen möchte, sollte das heute tun: Mit über 6 Stunden Sonne bietet der Donnerstag das beste Fenster für einen ausgedehnten Herbstspaziergang. Einen Regenschirm braucht in den nächsten vier Tagen niemand.