Der Sonntag präsentiert sich von seiner ungemütlichen Seite: Eine dichte Wolkendecke — im Tagesmittel zu 86 Prozent geschlossen — zieht über Deutschland hinweg und bringt ergiebigen Regen mit sich. Bis zu 13,8 mm Niederschlag fallen bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 81 Prozent, die Temperaturen bleiben dabei zwischen 8 und 12 Grad bescheiden herbstlich. Dazu bläst der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 37 km/h, in Böen sind sogar 67 km/h möglich — genug, um losen Ästen oder schlecht befestigten Gegenständen gefährlich zu werden. Die Sonne kämpft sich lediglich rund zwei Stunden durch das Grau, die Luftfeuchtigkeit liegt im Mittel bei 85 Prozent, der Luftdruck bei moderaten 1002 hPa. Immerhin: Die Sichtweite bleibt mit durchschnittlich 39 km noch akzeptabel.
Montag bringt Windstille und Druckanstieg
Am Montag dreht das Wetter spürbar ins Ruhigere: Der Regen lässt nach — die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 24 Prozent, die gemessene Menge beträgt 0 mm. Der Wind schwächt sich deutlich ab, er erreicht noch bis zu 20 km/h, Böen liegen bei höchstens 35 km/h. Die Temperaturen verändern sich kaum und liegen zwischen 7 und 12 Grad, es bleibt also ähnlich kühl wie heute. Auffällig ist der Druckanstieg auf im Mittel 1016 hPa — ein deutliches Signal für die Beruhigung der Wetterlage. Die Bewölkung bleibt zwar mit durchschnittlich 82 Prozent noch erheblich, doch die Sonne schafft immerhin 2,8 Stunden, die Sichtweite verbessert sich auf 46 km. Der Taupunkt liegt bei 5,1 Grad.
Dienstag wärmer, Mittwoch grau und still
Der Dienstag bringt den deutlichsten Temperatursprung der Woche: Mit 9 bis 16 Grad wird es merklich milder, dazu lockert die Bewölkung auf durchschnittlich 76 Prozent auf und lässt 3,8 Sonnenstunden zu — der sonnigste Tag im gesamten Viertageszeitraum. Vereinzelte Schauer sind bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 29 Prozent und minimal 0,5 mm Niederschlag nicht ganz ausgeschlossen, bleiben aber die Ausnahme. Der Wind weht nur noch mit bis zu 15 km/h, Böen erreichen maximal 26 km/h, der Luftdruck steigt weiter auf 1017 hPa. Am Mittwoch dreht das Wetter erneut um: Die Temperaturen stagnieren bei konstant rund 10 Grad, eine nahezu geschlossene Wolkendecke von 97 Prozent lässt keinen Sonnenstrahl durch, die Sonne scheint null Stunden. Dafür weht kaum noch Wind — maximal 7 km/h, Böen bis 17 km/h — und Regen bleibt bei einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 12 Prozent aus. Die Sichtweite fällt auf 35 km, der Taupunkt liegt bei 8,3 Grad, was in Kombination mit der Wolkendecke auf mögliche Nebelfelder hinweist.
Regenschirm und Sturmjacke für den Sonntag
Für den heutigen Tag gilt: Regenschirm und windfeste Jacke sind unverzichtbar. Die Böen von bis zu 67 km/h können kräftig zupacken, weshalb Vorsicht vor herabfallenden Ästen und Aufenthalte in der Nähe von Bäumen oder Gerüsten gemieden werden sollten. Wer Ausflüge in die Natur plant, verschiebt diese besser auf Dienstag, wenn mildere 16 Grad und fast vier Sonnenstunden den angenehmsten Tag der Woche versprechen. Für den Mittwoch empfiehlt sich trotz Windstille eine wärmende Schicht — der Himmel bleibt komplett bedeckt, Sonne gibt es keine, und die gleichbleibenden 10 Grad fühlen sich bei hoher Luftfeuchte kühler an als sie sind.
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