Der Samstag präsentiert sich in Deutschland von seiner grauen Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad dominieren dichte Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 89 Prozent das Bild, und die Sonne kämpft sich kaum durch – gerade einmal 0,9 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Mit einer Luftfeuchtigkeit von im Schnitt 98 Prozent liegt der Taupunkt bei 8,5 Grad und damit kaum unter den Temperaturen, was für anhaltend feuchte Luft und Nebelfelder sorgt. Stellenweise können bis zu 1,8 mm Niederschlag fallen, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 56 Prozent – ein Schirm ist also durchaus sinnvoll. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich. Der Luftdruck liegt stabil bei 1022 Hektopascal, die Sichtweite beträgt im Mittel 21 Kilometer.
Sonntag bringt Nebel statt Regen
Am Sonntag bleibt es ähnlich kühl und bedeckt, mit Tiefstwerten um 5 Grad und Höchstwerten von erneut 11 Grad. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt jedoch deutlich auf maximal 14 Prozent, der Niederschlag geht auf 0 mm zurück – trocken bleibt es dennoch nur bedingt, denn die Sichtweite fällt auf im Schnitt 7 Kilometer, was auf ausgedehnte Nebelfelder oder Hochnebel hinweist. Die Bewölkung steigt sogar noch leicht auf 91 Prozent, die Sonnenscheindauer verharrt bei mageren 0,8 Stunden. Der Wind lässt mit maximal 15 km/h und Böen bis 26 km/h etwas nach, der Luftdruck steigt leicht auf 1026 Hektopascal. Im Vergleich zum Samstag ist der Sonntag trockener, aber trüber und minimal kälter.
Hochdruck festigt sich zum Wochenbeginn
Zum Start in die neue Woche setzt sich eine ruhige Hochdrucklage durch. Am Montag steigt der Luftdruck auf 1028 Hektopascal, die Temperaturen klettern auf 7 bis 12 Grad, und mit 2,1 Stunden Sonnenschein ist es der sonnigste Tag der gesamten Vorhersageperiode. Der Wind frischt dabei etwas auf – bis zu 19 km/h, Böen bis 32 km/h sind möglich –, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent. Am Dienstag bleibt es trocken und niederschlagsfrei, allerdings zeigt das Thermometer kaum Spielraum: Tief- und Höchstwert liegen beide bei 7 Grad, die Sonne zeigt sich trotz einer auf 74 Prozent gesunkenen Bewölkung nicht, und der Taupunkt fällt auf 4,9 Grad. Die stabile Hochdrucklage hält die Wetterküche also in Schach, ohne nennenswerte Wärme zu liefern.
Schirm für Samstag, Lagen für den Rest
Wer heute unterwegs ist, sollte einen Regenschirm mitnehmen – mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 56 Prozent und 1,8 mm möglichem Niederschlag ist ein trockener Tag keine Garantie. Für alle vier Tage gilt: Herbstliche Temperaturen von 5 bis maximal 12 Grad verlangen nach warmen Lagen, festen Schuhen und einer winddichten Jacke. Am Sonntag empfiehlt sich besondere Vorsicht im Straßenverkehr, denn die eingeschränkte Sichtweite von durchschnittlich 7 Kilometern deutet auf teils dichten Nebel hin. Wer Montag einen Ausflug plant, wählt den günstigsten Tag der Reihe – mit dem meisten Sonnenschein und trockenem Wetter, auch wenn die Böen bis 32 km/h an exponierten Stellen bemerkbar sein werden.
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