Der Mittwoch präsentiert sich in Deutschland als typischer Herbsttag mit einem breiten Temperaturspektrum: In der Nacht und am frühen Morgen sind es gerade einmal 6 Grad, tagsüber klettert das Thermometer auf milde 15 Grad. Regen braucht dabei kaum jemand zu fürchten — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 7 Prozent, und wenn überhaupt, fällt mit 0,1 Millimetern allenfalls ein Hauch Feuchtigkeit vom Himmel. Der Wind bleibt moderat mit bis zu 15 km/h, einzelne Böen erreichen 28 km/h. Zwar ist der Himmel im Durchschnitt zu 74 Prozent bewölkt, dennoch erkämpft sich die Herbstsonne beachtliche 6,3 Stunden Schein. Auffällig ist die Luftfeuchtigkeit: Sie liegt im Tagesmittel bei 95 Prozent — ein typisches Zeichen für feuchte Herbstluft, die in Bodennähe Dunst und Nebel begünstigt, auch wenn die mittlere Sichtweite mit 24 Kilometern gut ist. Der Luftdruck zeigt sich mit 1029 Hektopascal stabil auf hohem Hochdruckniveau, und der Taupunkt von 8,1 Grad liegt nah an den Morgentiefstwerten — Bodennebel in Tälern ist in den frühen Stunden möglich.
Donnerstag bringt Nebel und weniger Sonne
Am Donnerstag ändert sich die Wetterlage nur wenig, doch einige Werte verschieben sich spürbar. Die Tiefsttemperatur sinkt auf 4 Grad, während der Höchstwert mit 17 Grad sogar etwas wärmer ausfällt als heute. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von gerade einmal 1 Prozent und 0 Millimetern Niederschlag völlig außen vor. Der Wind beruhigt sich deutlich auf nur noch 9 km/h, Böen erreichen maximal 17 km/h — es wird also ruhiger als am Mittwoch. Allerdings trübt eine im Mittel 80-prozentige Bewölkung den Tag stärker ein, die Sonnenscheindauer fällt auf 4,7 Stunden. Kritischer: Die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 12 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 6,8 Grad — Nebelfelder am Morgen sind wahrscheinlich. Der Luftdruck hält sich mit 1028 Hektopascal auf hohem Niveau, das Hoch bleibt damit bestimmend.
Hochdruck schwächelt zum Wochenende hin
Freitag und Samstag setzt sich das trockene Wetter fort, doch das Hochdrucksystem verliert langsam an Kraft. Am Freitag liegen Tief- und Höchstwerte erneut bei 4 und 17 Grad, die Sonne scheint rund 5,4 Stunden bei einer mittleren Bewölkung von 69 Prozent — etwas freundlicher als am Donnerstag. Allerdings steigt die Regenwahrscheinlichkeit auf 12 Prozent, und der Luftdruck fällt auf 1022 Hektopascal; ein erster Hinweis, dass das Hoch seinen Einfluss allmählich abgibt. Am Samstag ist die Wetterentwicklung markant: Die Temperaturen liegen den ganzen Tag konstant bei 12 Grad, was auf eine geschlossene Wolkendecke hindeutet — tatsächlich sind es im Mittel 78 Prozent Bewölkung, und die Sonne zeigt sich gar nicht. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf 19 Prozent, der Luftdruck fällt weiter auf 1021 Hektopascal. Niederschlag fällt zwar noch keiner, doch die Zeichen stehen auf langsam wechselhafter werdendem Wetter.
Zwiebellook und Nebelvorsicht am Morgen
Bei Morgentiefstwerten von 4 bis 6 Grad empfiehlt sich in diesen Tagen unbedingt warme Kleidung für den Start in den Tag — eine Jacke, die man mittags bei bis zu 17 Grad problemlos ausziehen kann, ist ideal. Da die hohe Luftfeuchtigkeit und die niedrigen Taupunkte vor allem in Tallagen und Senken Bodennebel begünstigen, sollten Autofahrerinnen und Autofahrer in den Morgenstunden besonders vorsichtig fahren und Licht einschalten. Für Outdoor-Aktivitäten bieten Mittwoch und Freitag mit jeweils über sechs bzw. fünf Sonnenstunden die besten Fenster der Woche — ein ausgedehnter Herbstspaziergang lohnt sich. Ein Regenschirm ist in diesen Tagen nicht nötig, für Samstag mit seiner geschlossenen Wolkendecke schadet er aber als Vorsichtsmaßnahme in der Tasche nicht.
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