Der Montag präsentiert sich in Deutschland grau und frisch: Die Temperaturen liegen zwischen 7 und 11 Grad, bleiben also spürbar unter dem herbstlichen Durchschnitt. Der Himmel ist zu rund drei Vierteln bedeckt — eine Bewölkung von durchschnittlich 74 Prozent lässt nur knapp 2,4 Stunden Sonnenschein zu. Regen fällt jedoch keiner: Die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt zu keiner Tageszeit über 11 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 24 km/h, in Böen sind allerdings bis zu 45 km/h möglich — das ist genug, um losen Herbstblättern kräftig Beine zu machen. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 78 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1017 hPa. Die Sichtweite von 49 Kilometern und ein Taupunkt von knapp 5 Grad liegen in einem unauffälligen Bereich.
Dienstag bringt mehr Sonne und Wärme
Der Dienstag entwickelt sich merklich angenehmer. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 15 Grad — das sind bis zu 4 Grad mehr als heute — und auch die Sonne zeigt sich deutlich großzügiger: 4,7 Stunden Sonnenschein sind möglich, fast doppelt so viel wie am Montag. Die Bewölkung geht leicht auf 72 Prozent zurück, Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 9 Prozent und 0 mm Niederschlag praktisch ausgeschlossen. Der Wind legt sich spürbar: Nur noch bis zu 15 km/h, Böen erreichen höchstens 26 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1018 hPa, die Sichtweite verbessert sich auf 59 Kilometer, und der Taupunkt liegt bei 7,3 Grad — insgesamt ein freundlicher Herbsttag mit stabilem Charakter.
Hochdruck steigt, Nebel trübt den Donnerstag
Mittwoch und Donnerstag stehen im Zeichen eines kräftig aufbauenden Hochdruckgebiets, das am Donnerstag mit 1030 hPa seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Mittwoch startet mit 6 bis 13 Grad, schwachen Winden von maximal 11 km/h (Böen bis 22 km/h) und immerhin 2,8 Stunden Sonne — allerdings bremst eine Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 35 Prozent die Vorfreude etwas, und tatsächlich fällt gebietsweise 1 mm Niederschlag. Die Sichtweite sinkt auf 30 Kilometer, was auf tiefe Wolken oder Dunst hindeutet. Der Donnerstag offenbart dann die klassische Hochdruck-Falle: Die Temperatur verharrt den ganzen Tag bei 6 Grad, kein Wind stört die Stille — Böen erreichen kaum 9 km/h —, und die Sonnenscheindauer beträgt 0 Stunden. Die Sichtweite fällt auf nur noch 19 Kilometer, was auf Nebel oder Hochnebel hinweist, die sich unter dem stabilen Hochdruckrücken festsetzen. Der Taupunkt von 4,7 Grad macht Bodenfrost in der Nacht nicht unwahrscheinlich.
Jacke, Schal und Vorsicht bei Böen
Wer heute unterwegs ist, sollte eine windfeste Jacke einplanen: Die Böen von bis zu 45 km/h können empfindlich sein, besonders im Freien oder auf dem Fahrrad. Ein Schal schadet angesichts von 7 Grad in der Frühe ebenfalls nicht. Für Dienstag darf die Garderobe etwas leichter ausfallen — bis 15 Grad und reichlich Sonne laden zu einem Herbstspaziergang ein. Ab Mittwoch sollte man einen Regenschirm griffbereit halten, auch wenn nur 1 mm Niederschlag erwartet wird. Zum Donnerstag hin empfiehlt sich wieder die volle Herbstausstattung: Bei konstant 6 Grad, möglichem Nebel und Nachtfrostgefahr sind Mütze und Handschuhe keine Übertreibung.
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