Das Wetter in Deutschland: Wolkig und frisch mit Böen bis 54 km/h

Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner wechselhaften Herbstseite: Die Temperaturen klettern von kühlen 10 Grad in der Früh auf maximal 22 Grad am Nachmittag, bleiben damit aber spürbar unter dem langjährigen Septembermittel. Der Himmel zeigt sich mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 81 Prozent überwiegend grau, lediglich rund drei Stunden Sonnenschein kämpfen sich durch die Wolkendecke. Nennenswerten Regen muss man mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 24 Prozent und einer möglichen Niederschlagsmenge von 0,9 mm kaum befürchten — es bleibt weitgehend trocken. Wer nach draußen geht, sollte jedoch den Wind im Blick behalten: Er weht mit bis zu 25 km/h und kann in Böen auf kräftige 54 km/h anspringen. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 81 Prozent, der Luftdruck stabilisiert sich bei soliden 1019 hPa — ein Hinweis auf eine insgesamt ruhige, wenn auch trübe Grundströmung.

Morgen bringt Regen und dichte Wolken

Der Freitag entwickelt sich gegenüber dem Donnerstag deutlich unbeständiger. Die Temperaturen steigen zwar auf 17 bis 24 Grad und damit etwas wärmer als heute, doch die Wolkendecke schließt sich fast vollständig — die mittlere Bewölkung erreicht 96 Prozent, und die Sonne zeigt sich kaum noch, gerade einmal 2,2 Stunden sind möglich. Entscheidend ist der Anstieg der Regenwahrscheinlichkeit auf bis zu 67 Prozent; mit einer Niederschlagsmenge von rund 7,9 mm ist echte Nässe zu erwarten. Die Sichtweite fällt auf durchschnittlich 32 Kilometer und damit deutlich schlechter als heute, der Taupunkt klettert auf 16 Grad — feuchte, schwüle Luft macht sich bemerkbar. Der Luftdruck gibt auf 1013 hPa nach, was die schwächelnde Wetterlage unterstreicht. Der Wind bleibt mit bis zu 28 km/h und Böen bis 52 km/h auf ähnlichem Niveau wie am Donnerstag.

Hochdruck stabilisiert das Wochenende

Zum Wochenende hin dreht das Wetter merklich ins Freundlichere. Der Samstag bringt nach dem regnerischen Freitag bereits Besserung: Bei 13 bis 20 Grad lockert die Bewölkung auf im Mittel 74 Prozent auf, und die Sonne scheint immerhin 5,1 Stunden — der sonnigste Tag der Kurzfristvorschau. Eine Niederschlagsmenge von 2,5 mm ist zwar noch möglich, die Regenwahrscheinlichkeit liegt aber nur noch bei 49 Prozent. Der Wind flaut auf bis zu 24 km/h ab, Böen bleiben unter 45 km/h, und der Luftdruck erholt sich wieder auf 1019 hPa. Der Sonntag setzt den Beruhigungstrend konsequent fort: Der Luftdruck steigt weiter auf 1025 hPa, die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf nahezu null Prozent bei 0 mm Niederschlag, und der Wind schwächt sich auf harmlose 9 km/h mit Böen bis 19 km/h ab. Allerdings bleibt es mit konstant 12 Grad ein ausgesprochen frischer Tag, und trotz 48 Prozent mittlerer Bewölkung zeigt die Sonne sich nicht — eine Inversion oder Hochnebel dürfte für den trüben Charakter verantwortlich sein.

Schirm für Freitag, Jacke fürs ganze Wochenende

Wer heute oder morgen draußen unterwegs ist, sollte die kräftigen Böen ernst nehmen: Mit Spitzen von bis zu 54 km/h am Donnerstag und 52 km/h am Freitag empfiehlt sich Vorsicht bei Fahrradtouren und Arbeiten in der Höhe. Für den Freitag ist ein Regenschirm oder eine wasserdichte Jacke Pflicht — die Regenwahrscheinlichkeit von 67 Prozent und knapp 8 mm Niederschlag machen eine Durchnässung wahrscheinlich. Am Samstag darf man mit etwas mehr Optimismus planen, sollte aber dennoch eine Regenjacke einpacken. Der Sonntag lädt trotz Trockenheit nicht zum Leichtbekleidetsein ein: Bei 12 Grad den ganzen Tag ist eine warme Zwischenschicht oder ein Pullover unverzichtbar. Insgesamt gilt für das gesamte Wochenende: lieber eine Schicht zu viel als zu wenig.