Das Wetter in Deutschland: Goldener Oktober mit bis zu 21 Grad

Deutschland startet in eine ausgesprochen freundliche Oktoberwoche: Am Montag, dem 5. Oktober, klettern die Temperaturen von frischen 4 Grad in der Früh auf angenehme 21 Grad am Nachmittag — ein Temperaturhub, der den Herbst fast vergessen lässt. Der Himmel zeigt sich bei einer durchschnittlichen Bewölkung von nur 36 Prozent überwiegend heiter, und die Sonne scheint beeindruckende 8,2 Stunden lang. Regen ist heute kein Thema: Die Niederschlagsmenge liegt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit bei gerade einmal 1 Prozent. Der Wind bleibt mit maximal 9 km/h und Böen bis 19 km/h ausgesprochen zahm. Ein kräftiges Hochdruckgebiet mit einem Luftdruck von 1026 Hektopascal stützt diese Wetterlage. Die Luftfeuchte liegt im Tagesmittel bei hohen 96 Prozent — ein typisches Herbstphänomen, das sich vor allem morgens als Bodennebel oder feuchte Wiesen bemerkbar macht, tagsüber aber kaum spürbar ist.

Dienstag bleibt mild und sonnig

Auch der Dienstag präsentiert sich von seiner besten Seite und setzt den stabilen Trend nahtlos fort. Die Tiefstwerte steigen im Vergleich zu heute auf 7 Grad, das Tageshoch erreicht erneut 21 Grad. Mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 42 Prozent und abermals 8,2 Sonnenstunden fällt der Tag kaum weniger freundlich aus als der Montag. Niederschlag bleibt mit 0 mm und einer Regenwahrscheinlichkeit von 1 Prozent weiterhin ausgeschlossen. Der Wind lässt mit maximal 6 km/h und Böen bis 13 km/h sogar noch etwas nach. Der Luftdruck gibt leicht auf 1021 Hektopascal nach — ein erster, kaum merklicher Hinweis auf eine sich langsam verändernde Großwetterlage. Die Sichtweite liegt bei sehr guten 16 Kilometern, der Taupunkt bei 8,9 Grad.

Mittwoch wolkiger, Donnerstag bringt Regen

Ab Mittwoch, dem 7. Oktober, kündigt sich ein spürbarer Wandel an. Die Temperaturen bleiben zwar mit 6 bis 21 Grad auf einem ähnlichen Niveau, doch der Himmel füllt sich: Die Bewölkung steigt im Tagesdurchschnitt auf 56 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf 6,3 Stunden. Der Luftdruck fällt deutlich auf 1014 Hektopascal, die Sichtweite geht auf 10 Kilometer zurück — ein Tief nähert sich. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bereits bei 26 Prozent, und tatsächlich sind örtlich bis zu 1,2 mm Niederschlag möglich. Der Donnerstag markiert dann den endgültigen Umschwung: Bei einem nahezu konstanten Temperaturverlauf zwischen 13 Grad in der Früh und 13 Grad am Nachmittag bleibt es den ganzen Tag über bewölkt — die Bedeckung liegt im Schnitt bei 91 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch. Es fällt Regen mit bis zu 0,4 mm, die Wahrscheinlichkeit erreicht 51 Prozent. Der Luftdruck sinkt weiter auf 1008 Hektopascal, der Taupunkt steigt auf 11,3 Grad.

Heute Sonnencreme, ab Mittwoch Schirm einpacken

Für den heutigen Montag und den Dienstag empfiehlt sich leichte Herbstkleidung mit einer wärmeren Jacke für den frühen Morgen — die Tiefstwerte von 4 beziehungsweise 7 Grad erfordern beim Start in den Tag etwas Bedacht. Wer empfindlich auf Sonne reagiert, sollte trotz des herbstlichen Datums Sonnenschutz nicht vergessen: Bei über acht Sonnenstunden ist die UV-Belastung nicht zu unterschätzen. Outdoor-Aktivitäten, Sport im Freien oder ein Ausflug ins Grüne bieten sich in diesen zwei Tagen ideal an. Ab Mittwoch sollte ein Regenschirm griffbereit sein, und spätestens für Donnerstag gehört er fest ins Gepäck — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 51 Prozent und durchgehend bedecktem Himmel ist Nässe wahrscheinlich. Eine wasserabweisende Jacke ist dann die bessere Wahl als der leichte Pullover der Vortage.