Das Wetter in Deutschland: Trüb und feucht, aber trocken bis 19 Grad

Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner herbstlichen Seite: Unter einer dichten Wolkendecke — die Bewölkung liegt im Tagesdurchschnitt bei beachtlichen 87 Prozent — klettern die Temperaturen von morgendlichen 12 Grad auf maximal 19 Grad. Regen bleibt dabei weitgehend aus, die Niederschlagswahrscheinlichkeit erreicht zu keinem Zeitpunkt mehr als 6 Prozent, und auch die gemessene Niederschlagsmenge von 2 mm ist vernachlässigbar. Der Wind weht mit bis zu 12 km/h angenehm schwach, gelegentliche Böen können jedoch auf bis zu 31 km/h ansteigen. Lediglich rund 2,8 Sonnenstunden sind zu erwarten — die Sonne kämpft sich nur selten durch das graue Wolkenmeer. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 90 Prozent auf typisch herbstlichem Niveau, der Luftdruck hält sich mit soliden 1031 hPa stabil. Da Taupunkt und Temperatur mit rund 12,6 Grad eng beieinander liegen, ist vereinzelt Nebelbildung am Morgen nicht ausgeschlossen.

Samstag bringt kaum Wind und Auflockerungen

Der Samstag setzt den ruhigen Trend fort und zeigt sich gegenüber dem Freitag sogar etwas freundlicher. Die Temperaturen spannen sich von 10 Grad in der Frühe bis auf 20 Grad am Nachmittag — die Tageshöchstwerte bleiben damit auf gleichem Niveau, während es morgens etwas kühler wird. Der Wind beruhigt sich spürbar auf maximal 7 km/h, Böen überschreiten kaum 13 km/h. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf nahezu null, Niederschlag ist keiner zu erwarten. Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 78 Prozent leicht zurück, die Sonnenscheindauer wächst auf 3,2 Stunden an. Der Luftdruck bleibt mit 1031 hPa stabil, der Taupunkt fällt auf 11,3 Grad. Auffällig ist die im Vergleich zum Freitag deutlich geringere Sichtweite von durchschnittlich nur 10 km — ein Hinweis auf anhaltende Dunst- oder Nebellagen, besonders in Senken und Flusstälern.

Hochdruck hält das Wochenende trocken

Auch Sonntag und Montag stehen ganz im Zeichen stabiler, trockener Herbstluft. Am Sonntag erreichen die Temperaturen erneut bis zu 20 Grad, nachts und frühmorgens kühlt es auf 8 Grad ab — die Spanne zwischen Tief- und Höchstwert wächst damit weiter. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,2 Stunden, die Bewölkung verharrt bei 80 Prozent und der Luftdruck gibt mit 1028 hPa nur minimal nach. Regen ist auch am Sonntag mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 5 Prozent kaum ein Thema. Der Montag hingegen zeigt ein völlig anderes Gesicht: Tief und Höchstwert liegen beide bei 11 Grad, was auf eine durchgehend geschlossene Wolkendecke hindeutet — die Sonne scheint keinen einzigen Moment, die Bewölkung beträgt 76 Prozent. Der Wind schläft fast vollständig ein, mit maximal 4 km/h und Böen bis 7 km/h, der Luftdruck sinkt moderat auf 1027 hPa. Niederschlag bleibt aber auch zum Wochenstart aus.

Jacke einpacken, Abende werden kalt

Wer das sonnigste Zeitfenster des Wochenendes nutzen möchte, sollte den Sonntagnachmittag ins Auge fassen — mit bis zu 4,2 Sonnenstunden ist er der hellste Tag der kommenden Tage. Tagsüber reichen leichte Herbstjacken bei bis zu 20 Grad völlig aus, doch die Morgen und Abende verlangen nach einer wärmeren Schicht: An Sonntag und Montag sinken die Temperaturen auf 8 bis 11 Grad, Nieselregen ist zwar keiner zu erwarten, die hohe Luftfeuchtigkeit lässt sich aber deutlich spüren. Einen Regenschirm muss niemand einpacken — die Regenwahrscheinlichkeiten liegen an allen vier Tagen unter 6 Prozent. Wer morgens mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte angesichts der teils geringen Sichtweiten von nur 10 km und möglicher Nebelfelder besondere Vorsicht walten lassen.