Der Freitag zeigt sich in Deutschland von seiner typisch herbstlichen Seite: Unter einer dichten Wolkendecke mit einer mittleren Bedeckung von 88 Prozent klettern die Temperaturen auf maximal 20 Grad, während das Thermometer in der Nacht zuvor auf 12 Grad gefallen war. Obwohl die Regenwahrscheinlichkeit im Tagesverlauf auf bis zu 70 Prozent ansteigt, bleibt es überwiegend trocken – lediglich bis zu 3,6 mm Niederschlag sind möglich. Der Wind weht mit maximal 9 km/h vergleichsweise sanft, einzelne Böen können bis zu 20 km/h erreichen. Die Sonne kämpft sich immerhin rund 3,7 Stunden durch die Wolken, der Luftdruck liegt stabil bei 1030 hPa und zeigt mit einem Taupunkt von 13,2 Grad eine spürbar feuchte Luftmasse an. Die Sichtweite von 21 km ist dabei erfreulich klar für diesen trüben Herbsttag.
Samstag bringt kaum Regen, aber Nebel
Der Samstag hält das Temperaturniveau stabil: Wieder werden maximal 20 Grad erreicht, die Nacht kühlt mit 10 Grad geringfügig stärker ab als heute. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich hingegen beim Niederschlag – die Regenwahrscheinlichkeit bricht auf gerade einmal 4 Prozent ein, 0 mm Regen sind zu erwarten. Der Luftdruck bleibt mit 1030 hPa konstant hoch, der Wind beruhigt sich sogar noch weiter auf maximal 7 km/h bei Böen bis 13 km/h. Die Bewölkung geht leicht auf 82 Prozent zurück, die Sonnenscheindauer fällt mit 3,1 Stunden jedoch minimal geringer aus als am Freitag. Auffällig ist die auf 10 km gesunkene Sichtweite – ein deutlicher Hinweis auf Hochnebel oder Dunstfelder, die sich besonders in Tälern und Niederungen halten werden.
Sonntag am sonnigsten, Montag trüb und windstill
Das Wochenende schließt mit dem sonnigsten Tag des Zeitraums: Am Sonntag scheint die Sonne rund 4,2 Stunden, die Temperaturen bewegen sich erneut zwischen 10 und 20 Grad. Die Bewölkung bleibt bei 82 Prozent, die Regenwahrscheinlichkeit liegt mit 6 Prozent nahe null, kein Niederschlag ist zu erwarten. Der Luftdruck gibt mit 1029 hPa minimal nach, bleibt aber auf hohem Niveau. Böen bis 19 km/h sind möglich, die Sichtweite steigt wieder auf 15 km. Am Montag ändert sich das Bild merklich: Die Temperaturen stagnieren bei konstant 11 Grad – kein Tag-Nacht-Unterschied mehr – und die Sonne bleibt mit 0 Stunden gänzlich verborgen. Bei nahezu Windstille mit Böen bis nur 7 km/h, einer Bewölkung von 74 Prozent und einem Taupunkt von 9,6 Grad deutet sich Inversionswetterlage an, in der der Hochdruckeinfluss mit 1029 hPa weiter anhält, aber bodennah für hartnäckige Nebelfelder sorgt.
Schirm bereit halten, Lagen schichten
Für den heutigen Freitag empfiehlt sich ein Regenschirm in der Tasche, denn bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 70 Prozent kann es jederzeit zu kurzen Schauern kommen. Da die Temperaturen mit 12 Grad in der Früh noch herbstlich frisch starten und erst am Nachmittag die 20-Grad-Marke erreichen, ist das Zwiebelprinzip ideal: Eine leichte Jacke zur kühleren Morgen- und Abendstunde, die sich tagsüber problemlos verstauen lässt. Zum Wochenende hin darf die Jacke etwas dünner ausfallen, Nebel in Tallage sollte aber besonders auf dem Rad oder zu Fuß im Blick behalten werden. Wer am Sonntag Outdoor-Aktivitäten plant, wählt den richtigen Tag – die meiste Sonne, kaum Wind und keine Regengefahr machen ihn zum besten des langen Wochenendes.
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