Der Freitag präsentiert sich in Deutschland unfreundlicher als die Jahreszeit erwarten lässt: Dichte Wolken — die Bedeckung liegt im Tagesschnitt bei 97 Prozent — drücken auf die Stimmung, und die Sonne kämpft sich gerade einmal 3,6 Stunden durch das Grau. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 18 und 24 Grad, wobei die hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 87 Prozent die Wärme schwül und drückend wirken lässt — der Taupunkt liegt bei 17,3 Grad und damit auffällig nahe an den Lufttemperaturen, was auf feuchtigkeitsgesättigte Luft hindeutet. Regen fällt kaum: Nur rund 2 mm Niederschlag sind möglich, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 30 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 39 km/h drin. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1010 hPa, die Sichtweite ist mit 50 km gut.
Samstag bringt mehr Sonne und trockene Luft
Der Samstag macht vieles besser: Die Wolkendecke lichtet sich spürbar auf einen Bedeckungsgrad von 74 Prozent, und die Sonne scheint mit 7,1 Stunden doppelt so lang wie heute. Die Temperaturen erreichen tagsüber erneut bis zu 24 Grad, kühlen nachts aber deutlicher auf 14 Grad ab — die Nächte werden also frischer. Entscheidend ist der Rückgang der Schwüle: Der Taupunkt fällt auf 12,7 Grad, die Luft fühlt sich merklich angenehmer an. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 14 Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema. Der Wind bleibt mit bis zu 22 km/h und Böen bis 39 km/h konstant, der Luftdruck steigt leicht auf 1013 hPa, die Sichtweite hält bei 50 km.
Wochenende bleibt freundlich, Montag bringt Nebel
Der Sonntag setzt den freundlichen Trend fort: Bei 16 bis 23 Grad und 5,2 Stunden Sonnenschein bleibt es weitgehend trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 24 Prozent, mögliche Mengen von 1,2 mm fallen kaum ins Gewicht. Der Wind frischt mit Böen bis zu 43 km/h etwas stärker auf als an den Vortagen. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1013 hPa, die Sichtweite steigt leicht auf 55 km. Der Montag hingegen schlägt eine ganz andere Richtung ein: Bei nahezu konstant 15 Grad — Tief- und Höchstwert liegen identisch — kommt keine Sonne durch, die Bewölkung liegt bei 83 Prozent und die Sonne scheint 0 Stunden. Der Wind flaut auf nur 6 km/h ab, mit Böen bis maximal 15 km/h. In Verbindung mit einem Taupunkt von 13 Grad und dem weiterhin stabilen Luftdruck von 1014 hPa deuten diese Signale auf Hochnebel oder Frühnebel hin — klassisches Spätsommergrau.
Leichte Jacke für den Abend einpacken
Wer heute trotz des bedeckten Himmels nach draußen geht, sollte die schwüle Luft nicht unterschätzen: Bei 87 Prozent Luftfeuchtigkeit und 24 Grad fühlt sich körperliche Anstrengung anstrengender an als gewöhnlich — ausreichend Trinken ist Pflicht. Für den Abend und die Nacht zu Samstag empfiehlt sich eine leichte Jacke, denn die Temperaturen fallen auf 14 Grad. Am Wochenende lohnen Ausflüge ins Freie, besonders der Samstag mit über sieben Sonnenstunden ist ideal für Aktivitäten im Freien. Da die Böen am Sonntag bis zu 43 km/h erreichen können, sollte man beim Radfahren oder Wandern in exponierten Lagen etwas vorsichtiger planen. Für Montag empfiehlt es sich, morgens etwas mehr Zeit einzuplanen — Nebel auf Straßen und Wegen ist gut möglich.
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