Der Dienstag präsentiert sich in Deutschland von seiner unfreundlichsten Seite: Eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 99 Prozent Bewölkung lässt die Temperaturen auf magere 12 bis 19 Grad begrenzt, und kaum mehr als 0,8 Stunden Sonnenschein blitzen durch das trübe Grau. Dazu fällt Regen mit einer Niederschlagsmenge von 4,3 mm, wobei die Regenwahrscheinlichkeit auf bis zu 48 Prozent steigt. Der Wind weht mit bis zu 15 km/h und frischt in Böen auf 28 km/h auf. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesdurchschnitt bei sehr hohen 95 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1012 hPa. Wer nach draußen schaut, sieht immerhin bis zu 39 km weit — auffällig gut für einen so verhangenen Tag, was auf fehlende Nebel- oder Dunstschichten hindeutet. Der Taupunkt von 13,6 Grad liegt nah an der Lufttemperatur, was die spürbare Schwüle erklärt.
Mittwoch bringt mehr Regen und stärkere Böen
Am Mittwoch verschlechtert sich die Lage weiter: Mit bis zu 10 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 55 Prozent wird es der nasseste Tag der Woche. Die Temperaturen steigen zwar leicht auf 16 bis 21 Grad und liegen damit bis zu zwei Grad höher als heute, doch auch die Wolkendecke bleibt mit durchschnittlich 98 Prozent nahezu geschlossen — nur 1,2 Stunden Sonne sind zu erwarten. Der Wind legt spürbar zu: Böen erreichen 35 km/h bei mittleren Windgeschwindigkeiten von bis zu 19 km/h. Der Luftdruck sinkt auf 1008 hPa, und die Sichtweite fällt auf 30 km. Der Taupunkt von 15,4 Grad zeigt an, dass die Luft weiterhin feucht und schwül bleibt — ein trüber, unbeständiger Mittwoch.
Donnerstag lockert auf, Freitag bleibt mild
Zum Donnerstag zeichnet sich eine deutliche Wetterbesserung ab: Die Temperaturen klettern auf 15 bis 23 Grad, und mit 5,4 Stunden scheint endlich wieder nennenswert die Sonne durch die auf 78 Prozent zurückgehende Bewölkung. Obwohl die Regenwahrscheinlichkeit bei bis zu 57 Prozent bleibt und 4,8 mm Niederschlag möglich sind, wird der Tag insgesamt als trocken eingestuft — einzelne Schauer sind nicht ausgeschlossen, aber kein Dauerregen. Der Luftdruck verharrt bei 1008 hPa, der Wind bläst mit bis zu 17 km/h und Böen bis 33 km/h. Der Freitag gestaltet sich dann ruhig und trocken: Bei konstanten 15 Grad, einer Bewölkung von 62 Prozent und faktisch keinem Niederschlag (0 mm, Regenwahrscheinlichkeit nur 2 Prozent) weht der Wind kaum noch — maximal 7 km/h, Böen bis 13 km/h. Sonne ist trotzdem keine verzeichnet, und der Luftdruck steigt leicht auf 1009 hPa.
Regenjacke und Zwischenlage nicht vergessen
Für den heutigen Dienstag und den Mittwoch gilt: Regenschirm oder wasserfeste Jacke sind Pflicht. Da die Regenwahrscheinlichkeit am Mittwoch mit 55 Prozent die kritische Schwelle überschreitet und die Niederschlagsmengen von 10 mm erheblich sind, sollte man Outdoor-Aktivitäten besser auf den Donnerstag verschieben, wenn Temperaturen bis 23 Grad und über fünf Stunden Sonnenschein locken. Angesichts der kühlen Morgenwerte von 12 bis 15 Grad zu Wochenbeginn empfiehlt sich eine Zwischenlage im Zwiebelschalensystem. Am Freitag kann man dagegen entspannt und leicht gekleidet unterwegs sein — Böen über 13 km/h sind nicht zu erwarten, und der trockene, windstille Tag eignet sich gut für Spaziergänge oder Ausflüge ins Freie.
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