Der Samstag zeigt sich in Deutschland von seiner unbeständigen Herbstseite: Die Temperaturen klettern auf maximal 15 Grad, kühlen nachts und morgens auf 10 Grad ab, und die Luft bleibt mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent spürbar feucht. Der Taupunkt liegt bei 8,2 Grad — kaum unter den Tagestemperaturen, was die feuchte, schwülig-milde Herbstatmosphäre erklärt. Regen fällt mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 37 Prozent nur vereinzelt; vereinzelte Schauer bringen im Tagesverlauf rund 0,7 mm Niederschlag. Deutlich unangenehmer als die Feuchte ist der Wind: Mit Geschwindigkeiten von bis zu 28 km/h und kräftigen Böen, die stellenweise 57 km/h erreichen, macht sich der Wind deutlich bemerkbar. Die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei 79 Prozent, lässt aber immerhin 3,6 Stunden Sonne durch. Der Luftdruck beträgt ruhige 1010 hPa, die Sichtweite liegt bei soliden 46 km.
Sonntag bringt Regen und Abkühlung
Der Sonntag fällt merklich kühler und nasser aus als der Samstag. Die Temperaturen erreichen nur noch maximal 12 Grad, die Tiefstwerte sinken auf 8 Grad — ein Rückgang von rund 3 Grad gegenüber heute. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 57 Prozent und 3,4 mm Niederschlag ist echte Regenkleidung angesagt. Der Wind lässt mit bis zu 20 km/h und Böen von 39 km/h gegenüber dem Samstag deutlich nach, bleibt aber spürbar. Die durchschnittliche Bewölkung liegt bei 76 Prozent, die Sonne zeigt sich nur noch 2,2 Stunden. Der Luftdruck steigt leicht auf 1012 hPa, die Sichtweite sinkt durch den Regen auf 38 km, der Taupunkt liegt bei 6,1 Grad.
Hochdruck übernimmt ab Montag
Ab Montag dreht das Wetter grundlegend: Ein kräftiges Hoch schiebt sich über Deutschland und sorgt für trockene, ruhige Verhältnisse. Am Montag steigt der Luftdruck bereits auf 1022 hPa, die Temperaturen schwanken zwischen 5 und 13 Grad, Regen bleibt mit 0 mm und einer Wahrscheinlichkeit von maximal 17 Prozent praktisch ausgeschlossen. Bei 3,5 Stunden Sonnenschein und nur noch schwachem Wind von 9 km/h — Böen bis 20 km/h — beruhigt sich das Wetter deutlich. Die Sichtweite liegt bei 32 km. Am Dienstag setzt sich das Hochdruckwetter mit einem Luftdruck von 1027 hPa weiter durch: Die Temperatur verharrt bei stabilen 5 Grad, der Wind flaut auf 4 km/h ab, Böen bleiben unter 7 km/h. Die Bewölkung geht auf 51 Prozent zurück, direkte Sonnenstunden sind bei einem Taupunkt von 4,5 Grad und eingeschränkter Sicht von 21 km — ein Hinweis auf Hochnebel oder Dunst — jedoch nicht garantiert.
Windschutz heute, Schirm morgen mitnehmen
Für den heutigen Samstag empfiehlt sich eine windfeste Jacke: Die Böen von bis zu 57 km/h sind kräftig genug, um Schirme umzustülpen und auf dem Fahrrad unangenehm zu werden. Morgen, am Sonntag, sollte der Regenschirm unbedingt dabei sein — die Regenwahrscheinlichkeit überschreitet die 50-Prozent-Marke und 3,4 mm Niederschlag sind für einen Herbsttag eine handfeste Menge. Zur Wochenmitte hin lohnt es sich, auf wärmere Kleidungsschichten zu setzen: Die Tiefstwerte fallen am Montag und Dienstag auf 5 Grad, und bei möglichem Hochnebel und kaum Wind kann die gefühlte Kälte täuschen. Wer die ruhigen Bedingungen ab Montag für einen Herbstspaziergang nutzen möchte, sollte die Mittagsstunden wählen — dann ist die Chance auf etwas Sonne am größten.
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