Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ruhigen, trockenen Seite. Unter dem Einfluss eines kräftigen Hochdruckgebiets mit 1030 Hektopascal bleibt Niederschlag mit einer Regenwahrscheinlichkeit von gerade einmal 2 Prozent praktisch ausgeschlossen, die Niederschlagsmenge liegt bei 0 Millimetern. Die Temperaturen klettern von frostnahen 2 Grad in der Nacht auf maximal 8 Grad am Nachmittag — für November durchaus passable Werte. Bei einer mittleren Bewölkung von 58 Prozent setzt sich die Sonne immerhin rund vier Stunden durch. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 34 km/h möglich — spürbar, aber noch angenehm. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 86 Prozent, was die Kühle etwas fühlbarer macht; mit einem Taupunkt von knapp 2 Grad und einer Sichtweite von 17 Kilometern bleibt die Luft dabei bemerkenswert klar.
Freitag bringt weniger Sonne und trübere Sicht
Der Freitag setzt den ruhigen Trend fort, kühlt dabei aber minimal ab: Die Höchsttemperatur erreicht nur noch 7 Grad, der Tiefstwert bleibt wie schon heute bei 2 Grad. Niederschlag ist mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 1 Prozent so gut wie ausgeschlossen, 0 Millimeter fallen. Der Wind lässt spürbar nach — maximal 17 km/h, Böen bis 28 km/h — und auch der Luftdruck sinkt leicht auf 1028 Hektopascal. Die Bewölkung nimmt auf durchschnittlich 66 Prozent zu, die Sonnenscheindauer geht auf 3,8 Stunden zurück. Auffällig ist die auf 11 Kilometer gesunkene Sichtweite, was auf zunehmende Dunst- oder Nebelfelder hindeutet. Der Taupunkt von 1,3 Grad signalisiert eine leicht trockenere, aber trübere Atmosphäre als heute.
Wochenende grau und fast windstill
Am Samstag und Sonntag setzt sich das trockene Wetter zwar fort, doch der Charakter des Wetters wandelt sich deutlich. Am Samstag liegen die Temperaturen zwischen 2 und 6 Grad, die Bewölkung steigt auf 74 Prozent, und die Sonne schafft es nur noch 2,3 Stunden durch die Wolkendecke. Der Luftdruck fällt moderat auf 1026 Hektopascal, die Sichtweite beträgt 10 Kilometer, der Wind kommt kaum noch über 13 km/h hinaus, Böen erreichen 22 km/h. Der Sonntag bringt dann den markantesten Einschnitt: Mit einem Temperaturband von exakt 2 bis 2 Grad herrscht ganztägig Dauerfrost nahe null, die Sonne scheint keine einzige Stunde, bei einer Bewölkung von 75 Prozent. Der Wind schläft mit maximal 6 km/h und Böen bis 11 km/h fast vollständig ein, der Luftdruck liegt bei 1025 Hektopascal. Die Sichtweite bleibt bei 10 Kilometern — Nebel ist bei solchen Taupunktwerten um 1 Grad durchaus möglich, besonders in Tallagen und Flussnähe.
Warme Schichten und Handschuhe einpacken
Bei Tiefstwerten um 2 Grad ist warme Kleidung über das gesamte Wochenende Pflicht: Mütze, Handschuhe und ein gefütterter Mantel gehören in den nächsten Tagen zum Pflichtprogramm. Da die Böen heute noch bis zu 34 km/h erreichen, empfiehlt sich im Freien etwas Vorsicht — etwa beim Radfahren oder bei Wanderungen in exponierten Lagen. Ein Regenschirm ist dagegen nicht nötig, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt die gesamte Woche unter 2 Prozent. Wer die etwas bessere Sonnenbilanz des Donnerstags und Freitags für einen Spaziergang nutzen möchte, sollte das frühe Einsetzen der Dämmerung im November einkalkulieren und die helleren Mittagsstunden bevorzugen. Am Sonntag empfiehlt sich bei null Grad und null Sonnenstunden eher ein gemütlicher Innentag.
Verwandte Themen:
