Das Wetter in Deutschland: Grauer Herbststart mit 10 bis 21 Grad

Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Die Temperaturen klettern von frischen 10 Grad in der Früh auf maximal 21 Grad am Nachmittag, doch die Sonne bleibt weitgehend Mangelware. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 80 Prozent sind lediglich 2,7 Stunden Sonnenschein drin. Nennenswerte Regenmengen bleiben mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von maximal 25 Prozent und allenfalls 1,1 mm unwahrscheinlich, dennoch kann es vereinzelt leicht nieseln. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 39 km/h möglich. Auffällig ist die sehr hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 95 Prozent — der Taupunkt liegt bei 12,3 Grad, was die Luft trotz moderater Temperaturen schwül-feucht wirken lässt und Nebelfelder begünstigt. Der Luftdruck zeigt sich mit 1019 hPa stabil, die Sichtweite beträgt im Mittel 45 Kilometer.

Freitag bringt Regen und trübe Aussichten

Der Freitag dreht das Bild spürbar: Mit Tiefstwerten von 17 Grad bleibt es in der Nacht deutlich milder als heute, die Höchsttemperatur erreicht 23 Grad. Doch das trügerische Wärmeplus geht mit einer markanten Verschlechterung einher. Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 96 Prozent, die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf bis zu 67 Prozent — und mit 9,4 mm Niederschlag ist flächendeckender Regen zu erwarten. Die Sonnenscheindauer schrumpft auf nur noch 1,7 Stunden. Der Wind legt zu: bis zu 26 km/h sind möglich, Böen erreichen 48 km/h. Der Luftdruck fällt auf 1014 hPa, die Sichtweite sinkt auf 32 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 15,8 Grad. Ein klares Signal, dass ein Tiefdrucksystem die Kontrolle übernimmt.

Wochenende wird freundlicher und trockener

Der Samstag leitet eine Wetterberuhigung ein: Die Temperaturen gehen auf 13 bis 20 Grad zurück, doch mit 5,3 Stunden Sonnenschein und einer auf 75 Prozent gesunkenen mittleren Bewölkung macht sich der freundlichste Tag des Wochenendes bereit. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf 42 Prozent, geringe Mengen von 2,9 mm sind möglich. Der Luftdruck erholt sich auf 1019 hPa, der Wind weht mit bis zu 22 km/h, Böen bis 41 km/h sind noch möglich. Am Sonntag beruhigt sich die Lage weiter: Ein kräftiges Hoch mit 1025 hPa stabilisiert das Wetter, der Wind flaut auf harmlose 7 km/h ab, Böen erreichen maximal 15 km/h. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null — 0 mm Niederschlag werden erwartet. Allerdings bleibt es mit konstant 12 Grad den ganzen Tag über frisch, die Bewölkung beträgt im Schnitt 53 Prozent, und die Sonne zeigt sich nach Datenlage nicht. Ein ruhiger, kühler Herbstsonntag.

Regenschirm für Freitag, Lagen am Samstag nutzen

Wer heute und morgen unterwegs ist, sollte an die hohe Luftfeuchtigkeit denken und eine leichte Jacke griffbereit haben — 10 Grad am Morgen fühlen sich bei 95 Prozent relativer Feuchte empfindlich kühl an. Für den Freitag ist ein Regenschirm Pflicht: Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 67 Prozent und fast 10 mm Niederschlag wird man ohne ihn nass. Böen von bis zu 48 km/h machen zudem einen windfesten Schirm sinnvoll. Der Samstag bietet mit über fünf Stunden Sonne das beste Fenster für Outdoor-Aktivitäten im Freien — jetzt noch mit leichter Regenjacke im Gepäck, denn einzelne Schauer sind nicht ausgeschlossen. Der Sonntag lädt trotz bedecktem Himmel zu ruhigen Spaziergängen ein, allerdings sollte man mit 12 Grad von morgens bis abends wärmere Kleidung einplanen.