Der Freitag präsentiert sich in Deutschland von seiner angenehmen Seite: Bei einem stabilen Luftdruck von 1021 hPa und einer durchschnittlichen Bewölkung von 58 Prozent wechseln sich Sonne und Wolken ab, wobei immerhin 5,6 Stunden Sonnenschein drin sind. Die Temperaturen klettern von frischen 5 Grad in der Nacht auf bis zu 21 Grad am Nachmittag — ein klassischer Herbsttag mit großem Tagesgang. Regen ist heute kein Thema: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 11 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Der Wind weht moderat mit bis zu 16 km/h, in Böen sind bis zu 32 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 70 Prozent, was sich bei den milden Temperaturen angenehm anfühlt.
Samstag bringt mehr Wolken, bleibt trocken
Am Samstag bleibt es zwar ebenfalls trocken — Niederschlag fällt keiner, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt sogar auf lediglich 6 Prozent —, doch der Himmel zeigt sich deutlich bedeckter als heute. Die durchschnittliche Bewölkung steigt auf 82 Prozent, die Sonnenscheindauer fällt auf 3,8 Stunden. Damit einher geht eine spürbar eingeschränkte Sichtweite von im Schnitt 36 Kilometern; der Taupunkt steigt auf 11,2 Grad, was auf feuchter werdende Luft hindeutet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 21 Grad, der Tagesgang fällt also etwas kleiner aus als am Freitag. Der Wind lässt nach und erreicht nur noch 11 km/h, Böen bis 24 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1023 hPa — die Hochdrucklage bleibt vorerst erhalten, gibt aber zum Abend hin allmählich nach.
Sonntag bringt Regen und Temperatursturz
Das Wochenende endet deutlich ungemütlicher: Am Sonntag zieht ein Regenfeld über Deutschland hinweg, das mit 9 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 63 Prozent zu Buche schlägt. Die Wolkendecke schließt sich nahezu vollständig — die Bewölkung liegt bei 95 Prozent, die Sonne zeigt sich kaum mehr als 0,7 Stunden. Die Temperaturen erreichen nur noch 13 bis 18 Grad, die Sichtweite fällt auf 25 Kilometer, der Taupunkt steigt auf 13,1 Grad. Der Wind frischt auf bis zu 15 km/h auf, mit Böen bis 30 km/h. In den Montag hinein kühlt es weiter ab: Das Thermometer bleibt den ganzen Tag bei 15 Grad stagnieren, die Sonne zeigt sich gar nicht mehr, die Bewölkung liegt bei 90 Prozent. Die Sichtweite sinkt auf nur noch 17 Kilometer, der Taupunkt klettert auf 14,3 Grad — Inversion und Dunstbildung sind möglich. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1022 hPa, der Wind ist mit maximal 7 km/h kaum spürbar.
Heute Abend Schichten einplanen, Schirm für Sonntag
Wer den sonnigen Freitag nutzen möchte, sollte den großen Temperaturunterschied zwischen Morgen und Nachmittag im Kopf behalten: Bei 5 Grad in der Frühe empfiehlt sich ein wärmeres Zwischenlayer, das sich tagsüber bei 21 Grad leicht ablegen lässt. Böen bis 32 km/h können am Nachmittag überraschend kräftig sein — wer im Freien unterwegs ist, sollte nichts Leichtes ungesichert liegen lassen. Für Samstag reicht ein leichter Anorak; der Sonntag hingegen verlangt den Regenschirm oder eine wasserfeste Jacke, denn mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 63 Prozent und 9 mm Niederschlag ist nass werden wahrscheinlich. Wer Pläne im Freien hat, sollte diese auf Freitag oder Samstag vorziehen und den Sonntag für drinnen reservieren.
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