Der Mittwoch präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Novemberseite: Bei Temperaturen zwischen 5 und 7 Grad bleibt es zwar trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 4 Prozent, Niederschlag fällt keiner – doch die Wolkendecke schließt sich mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 92 Prozent nahezu vollständig. Die Sonne kämpft sich lediglich rund eine halbe Stunde durch, mehr ist an diesem Tag nicht drin. Dazu weht der Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 28 km/h, in Böen sogar bis zu 43 km/h, was sich bei den kühlen Temperaturen deutlich bemerkbar macht. Der Luftdruck liegt mit 1032 Hekropascal auf solidem Hochdruckniveau, die relative Luftfeuchte beträgt im Tagesmittel 77 Prozent. Die Sichtweite von durchschnittlich 29 Kilometern ist für einen bedeckten Herbsttag noch ordentlich.
Donnerstag bringt mehr Sonne und weniger Wind
Der Donnerstag entwickelt sich gegenüber dem heutigen Tag spürbar freundlicher. Die Temperaturen bewegen sich mit 3 bis 7 Grad auf ähnlichem Niveau, in der Nacht und am Morgen wird es mit 3 Grad sogar etwas frischer als heute. Doch die entscheidende Verbesserung zeigt sich am Himmel: Die Bewölkung geht auf durchschnittlich 65 Prozent zurück, und die Sonne scheint immerhin 3,6 Stunden – verglichen mit der heutigen halben Stunde ein deutlicher Gewinn. Der Wind lässt ebenfalls nach und erreicht nur noch bis zu 19 km/h, Böen bleiben bei maximal 30 km/h. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent so gut wie ausgeschlossen. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1031 Hektopascal, die Sichtweite sinkt jedoch auf rund 13 Kilometer – ein Hinweis auf aufkommende Dunst- oder Nebelfelder, besonders in den Morgen- und Abendstunden.
Hochdruck hält, Nebel nimmt zu
Auch Freitag und Samstag bleibt es trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt an beiden Tagen bei maximal 3 beziehungsweise 1 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Luftdruck gibt leicht nach, bleibt mit 1028 und 1026 Hektopascal aber auf stabilem Niveau. Am Freitag sind bei 3 bis 7 Grad noch rund 3,4 Sonnenstunden möglich, die Bewölkung liegt ähnlich wie am Donnerstag bei 68 Prozent. Der Wind schwächt sich weiter auf bis zu 17 km/h ab, Böen erreichen maximal 26 km/h. Am Samstag zieht sich die Sonne dann vollständig zurück – bei konstantem Temperaturniveau von 3 Grad und einer Bewölkung von 70 Prozent scheint sie keinen einzigen Moment. Die Sichtweite sinkt bis Samstag auf nur noch 8 Kilometer, was auf dichten Nebel oder Hochnebel hindeutet, der sich über den Tag kaum auflösen dürfte.
Warme Lagen und festes Schuhwerk empfohlen
Wer heute nach draußen geht, sollte die Böen von bis zu 43 km/h nicht unterschätzen – eine winddichte Jacke ist Pflicht. Da die Temperaturen auch tagsüber kaum über 7 Grad steigen, sind warme Kleidungslagen, Mütze und Handschuhe keine Übervorsicht, sondern schlicht notwendig. Zur Wochenmitte hin lohnt sich der Blick nach draußen häufiger: Wenn die Sonne am Donnerstag und Freitag für ein paar Stunden herauskommt, bieten sich kurze Spaziergänge an – das Wetterfenster ist zwar klein, aber real. Für das Wochenende sollte man sich auf trübe, nebelreiche Verhältnisse einstellen; bei einer Sichtweite von nur 8 Kilometern und Dauerbewölkung ist Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit zu empfehlen.
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