In der Jugendherberge an der Köpenicker Straße in Mitte ist es am Nachmittag des 23. September zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen, bei der 31 Personen verletzt wurden. Eine Gruppe von acht bis zehn Unbekannten betrat gegen 17:45 Uhr die Unterkunft, in der sich eine Schülergruppe aus Nordrhein-Westfalen aufhielt.
Zur Zeit des Überfalls befanden sich etwa 30 Schüler im Alter zwischen 15 und 17 Jahren sowie Lehrkräfte in der Herberge. Die Angreifer klopften auf einem Stockwerk lautstark gegen mehrere Zimmertüren. Als die Jugendlichen öffneten, kam es zu verbalen Streitigkeiten. Anschließend begaben sich die Tatverdächtigen in ein weiteres Stockwerk und wiederholten das Klopfen gegen weitere Türen.
Einer der Unbekannten sprühte daraufhin großflächig mit einem Reizstoffsprühgerät in Richtung der Jugendlichen. Gleichzeitig schubsten und rempelten mehrere Angreifer Schüler an. Als die Gruppe bemerkte, dass die Polizei alarmiert worden war, flüchtete sie aus der Unterkunft.
Bei Ankunft der Polizei klagten 31 Personen über Reizungen der Augen und Atemwege. Zwei Jugendliche wurden durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Eine Fahndung in der Nähe der Herberge verlief ohne Erfolg.
Die Köpenicker Straße war während des Einsatzes zwischen Adalberstraße und Michaelkirchstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Auch der Busverkehr der BVG war betroffen. Die Ermittlungen wegen Bedrohung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung hat die Kriminalpolizei Direktion 5 (City) übernommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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