37-Jähriger stiehlt im Hamburger Hauptbahnhof und führt Waffen mit sich

Ein 37-jähriger Libyer ist am Hamburger Hauptbahnhof beim Ladendiebstahl erwischt worden und kam anschließend in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten ein Messer und eine Rasierklinge bei ihm.

Am Freitag gegen 9.40 Uhr soll der Mann Waren im Wert von etwa 30 Euro aus einem Drogeriemarkt im Hauptbahnhof gestohlen haben. Ein Ladendetektiv beobachtete, wie der Tatverdächtige unter anderem 18 Getränkedosen in eine Tüte steckte und das Geschäft verließ, ohne die Ware zu bezahlen.

Der Detektiv stellte den Mann hinter dem Ausgang des Geschäfts. Eine bereits vor Ort befindliche Streife der Bundespolizei übernahm den 37-Jährigen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer mit einer Klingenlänge von etwa 7,5 Zentimetern sowie eine Rasierklinge in der Jackentasche des Mannes.

Da der Libyer auch wegen mehrerer Aufenthaltsermittlungen unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung ausgeschrieben war, wurde er dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof gebracht. Ein Amtsarzt stellte fest, dass er gewahrsam- und haftfähig ist.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige über den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg in die Untersuchungshaftanstalt gebracht und dem Haftrichter vorgeführt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen eingeleitet.

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