Ein stark alkoholisierter 40-jähriger Wolfsburger hat am Mittwochabend bei dem Schützenfest im Allerpark für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Mann griff Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes an und versuchte später, zwei Polizeibeamte tätlich anzugreifen.
Der 40-Jährige hatte wegen seiner erheblichen Alkoholisierung und weil er immer wieder andere Besucher des Schützenfestes anpöbelte, vom Sicherheitsdienst ein Hausverbot erhalten. Diesem kam er auch nach wiederholter Aufforderung nicht nach. Stattdessen versuchte er mehrfach, zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes anzugreifen. Diese konnten den Schlägen ausweichen und blieben unverletzt.
Als die gerufenen Polizeibeamten eintrafen, führten sie bei dem Wolfsburger einen freiwilligen Atemalkoholtest durch, der 2,53 Promille ergab. Wegen seiner erheblichen Alkoholisierung und seines weiterhin sehr aggressiven Verhaltens erteilte ihm die Polizei einen Platzverweis für das Schützenfest, dem er jedoch nicht nachkam. Da er sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ verhielt, legten sie ihm Handfesseln an und nahmen ihn in Gewahrsam. Er wurde zur Polizeistation in der Heßlinger Straße gebracht.
Auch während der Fahrt zur Station legte der 40-Jährige sein aggressives Verhalten nicht ab und spuckte einem 33-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht. Auf der Polizeistation zeigte er sich weiterhin unkooperativ und versuchte, einen 34-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Dies konnte durch eine Ausweichbewegung des Beamten verhindert werden. Dem 40-Jährigen wurden daraufhin unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt erneut Handfesseln angelegt.
Anschließend wurde er in das Wolfsburger Klinikum gebracht, wo ihm auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig eine Blutprobe entnommen wurde. Danach kam er erneut in Polizeigewahrsam und wurde am Morgen des Folgetages vor Ort entlassen.