44-Jähriger rammt Auto und flüchtet vor Polizei bis in die Schweiz

(Symbolbild)

Ein 44-jähriger Mann hat am Sonntagabend in Singen einen Verkehrsunfall verursacht und ist anschließend vor der Polizei geflohen – bis über die Schweizer Grenze. Der Mann soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben.

Gegen 18.45 Uhr fuhr der 44-Jährige mit einem Mercedes auf der Georg-Fischer-Straße Richtung Rielasinger Straße. An der Kreuzung zur Worblinger Straße fuhr er vermutlich mit Absicht einem vorausfahrenden Seat auf. Während die Polizei den Unfall aufnahm, zeigte sich der Mann aggressiv und unkooperativ. Er widersetzte sich vehement den Anweisungen der Polizisten, so dass diese schließlich Pfefferspray gegen ihn einsetzten.

Davon unbeeindruckt beschleunigte der 44-Jährige plötzlich seinen Wagen, stieß dabei mit der geöffneten Fahrertür einen am Auto stehenden Polizisten um und flüchtete von der Unfallstelle. Die Beamten brachen die anschließende Verfolgung ab, um weitere Gefährdungen durch den Flüchtenden zu verhindern.

Der 44-Jährige fuhr bis über die Schweizer Grenze, wo ihn schließlich Beamte der Grenzwacht vorläufig festnahmen. Da er sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, kam er in eine Spezialklinik.

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