Biowetter Deutschland: Vormittag bringt positive Impulse im Norden und Osten, Süden mit anhaltender Belastung

Der 10. Oktober 2026 zeigt deutschlandweit ein gespaltenes Bild: Im Norden und Osten wirkt die Wetterlage am Vormittag günstig auf Konzentration und psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, begleitet von geringer Gefährdung für Menschen mit erhöhtem Blutdruck (hyperton: hoher Blutdruck) und für Personen mit degenerativ rheumatischen Beschwerden (verschleißbedingt, z.B. Arthrose).

Gesundheitslage heute

Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze): niedrig
Stärkste Pollenregion

Schleswig-Holstein · Hasel
Höchster UV-Wert

Rheinland-Pfalz · 3
Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze)

niedrig
Länder mit hoher Außen-Belastung

0
Länder mit hohem UV

0
Länder mit starker Pollenlage

0
Die Außen-Belastung bündelt Pollen, UV und Hitze — sie beschreibt die Umwelt-Exposition im Freien, unabhängig vom individuellen Befinden (siehe Text).
Stand: 10. Oktober 2026, 09:30 Uhr · Quellen: DWD (Pollen, UV, therm. Belastung), BrightSky

Süden belastet, Nordküste und NRW ab Nachmittag entlastet

Im Südwesten — Baden und Württemberg sowie weiten Teilen Bayerns — hält die körperliche Belastung durch das Wetter den gesamten Vormittag an und betrifft Kreislauf, Atemwege und Gelenke gleichzeitig; der Nachmittag bringt dort teils Entspannung. Im Nordseeküstenbereich und in Schleswig-Holstein trübt sich die Lage zum Nachmittag wieder ein, während Nordrhein-Westfalen und das südwestliche Niedersachsen bereits den ganzen Tag weitgehend unbelastet bleiben. Ab dem 11. Oktober beruhigt sich die Wetterwirkung bundesweit auf ein niedriges Niveau, für Menschen ohne Vorerkrankungen ist kein nennenswerter Einfluss mehr zu erwarten. Körperliche Aktivität im Freien stärkt an beiden Tagen die Abwehrkräfte; Personen mit Bluthochdruck sollten am Vormittag schonendes Verhalten bevorzugen.

Schleswig-Holstein

Der Vormittag steht in Schleswig-Holstein unter einem positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden: Konzentration, psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und Schlafqualität profitieren von der aktuellen Wetterlage. Gleichzeitig besteht für Menschen mit erhöhtem Blutdruck sowie bei degenerativ rheumatischen Beschwerden eine geringe Gefährdung, weswegen körperliche Schonung und Verzicht auf ungewohnte Anstrengungen sinnvoll sind. Am Nachmittag dreht sich die Wirkung um: Dann kehrt eine geringe Gefährdung für das allgemeine Befinden zurück, die auch Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen), Konzentration, Reizbarkeit sowie beide Kreislaufformen und entzündlich rheumatische Beschwerden (z.B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) einschließt. Für den 11. Oktober ergibt sich kein körperlicher Einfluss durch das Wetter in keiner Kategorie.

Hamburg

Auch Hamburg verzeichnet am Vormittag einen positiven Einfluss auf Konzentration, psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und Schlafqualität. Personen mit Bluthochdruck und solche mit Arthrose-Beschwerden tragen dabei eine geringe Gefährdung, Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung) eingeschlossen. Der Nachmittag bringt für Hamburg — wie in Schleswig-Holstein — eine geringe Gefährdung in nahezu allen Bereichen, darunter Kreislauf in der hypotonen (niedriger Blutdruck) und hypertonen Form, Asthma sowie entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden. Der 11. Oktober bleibt in Hamburg ohne nachweisbaren körperlichen Einfluss durch das Wetter.

Bremen

Bremen folgt dem gleichen Muster wie Hamburg und Schleswig-Holstein: Am Vormittag wirkt die Wetterlage anregend auf Leistungsfähigkeit und Schlafqualität, während Personen mit Bluthochdruck und degenerativen Gelenkbeschwerden eine geringe Gefährdung aufweisen. Zum Nachmittag breitet sich eine geringe Gefährdung auf sämtliche Bereiche aus — Kreislauf (hypotone und hypertone Form), Asthma, entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie das allgemeine Befinden einschließlich Reizbarkeit. Der 11. Oktober zeigt für Bremen keinen körperlichen Einfluss durch das Wetter.

Niedersachsen

Niedersachsen gliedert sich an diesem Tag in deutlich unterschiedliche Teilregionen. Der nördliche Küstenbereich verhält sich wie die übrigen Nordseeländer: ein positiver Einfluss am Vormittag auf Konzentration und Leistungsfähigkeit, dazu geringe Gefährdung für Bluthochdruck-Patienten und Arthrose-Betroffene; am Nachmittag dann eine geringe Gefährdung in allen Bereichen inklusive Asthma. Im südwestlichen Niedersachsen (Emsland, Osnabrück, Weser-Ems) hingegen besteht bereits am Vorabend kein Einfluss, der Vormittag bringt den gleichen positiven Impuls wie im Norden, doch der Nachmittag bleibt dort ohne Belastung. Das östliche und südliche Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Heide, Göttingen) zeigt am Vormittag ebenfalls den positiven Einfluss auf Leistung und Schlaf mit geringer Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose, beruhigt sich aber bereits ab dem Nachmittag vollständig. Ab dem 11. Oktober sind in allen Teilen Niedersachsens keine körperlichen Wettereinflüsse mehr verzeichnet.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern startet in den Vormittag des 10. Oktober mit einem positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden, insbesondere auf Konzentrations- und psychisch-geistige Leistungsfähigkeit sowie Schlafqualität. Eine geringe Gefährdung besteht für Personen mit Bluthochdruck (einschließlich Angina-pectoris-Anfälligkeit) und bei degenerativ rheumatischen Beschwerden. Ab dem Nachmittag registriert die Datenlage für Mecklenburg-Vorpommern keinen Einfluss mehr, der 11. Oktober bleibt in allen Bereichen neutral.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen gehört am 10. Oktober zu den am wenigsten belasteten Bundesländern. Der Vormittag bringt einen positiven Einfluss auf Konzentration, psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und Schlafqualität; einzig für Menschen mit Bluthochdruck und Arthrose-Beschwerden besteht eine geringe Gefährdung. Am Nachmittag und durchgehend am 11. Oktober ist in NRW kein körperlicher Einfluss durch das Wetter feststellbar — weder beim allgemeinen Befinden noch beim Kreislauf, bei Atemwegen oder Gelenken.

Berlin

Berlin verzeichnet am Vormittag des 10. Oktober einen positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden mit gesteigerter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie besserer Schlafqualität. Für Personen mit erhöhtem Blutdruck sowie degenerativ rheumatischen Beschwerden gilt eine geringe Gefährdung. Ab dem Nachmittag ist in Berlin kein körperlicher Einfluss durch das Wetter mehr nachweisbar, gleiches gilt für den gesamten 11. Oktober.

Brandenburg

Brandenburg zeigt am Vormittag das gleiche Bild wie Berlin: positiver Einfluss auf Konzentration, Leistung und Schlaf, geringe Gefährdung für Bluthochdruck-Betroffene und Arthrose-Patienten. Zum Nachmittag hin beruhigt sich die Wetterwirkung vollständig, und der 11. Oktober bringt für Brandenburg in keiner Kategorie einen messbaren körperlichen Einfluss.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt unterscheiden sich die beiden Teilregionen am Nachmittag des 10. Oktober. Der nördliche Teil (Magdeburg, Altmark, Börde) folgt dem Muster vieler Ostländer: positiver Einfluss am Vormittag, keine Belastung am Nachmittag. Das südliche Sachsen-Anhalt (Halle, Burgenland, Saalekreis, Mansfeld-Südharz) hingegen behält den positiven Einfluss auf Konzentration und Leistungsfähigkeit auch am Nachmittag bei — mit gleichzeitig geringe Gefährdung für Bluthochdruck-Patienten und bei Arthrose. Am 11. Oktober sind in ganz Sachsen-Anhalt keine körperlichen Wettereinflüsse mehr feststellbar.

Sachsen

Sachsen verzeichnet am Vormittag einen positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden, die Konzentration und die Schlafqualität; eine geringe Gefährdung gilt für Personen mit Bluthochdruck und degenerativ rheumatischen Beschwerden. Dieser positive Einfluss setzt sich — wie im südlichen Sachsen-Anhalt und in Thüringen — auch am Nachmittag fort, wobei die geringe Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose bestehen bleibt. Der 11. Oktober bringt für Sachsen keine körperlichen Einflüsse durch das Wetter.

Thüringen

Thüringen folgt dem gleichen Muster wie Sachsen: Der positive Einfluss auf Konzentration, Leistungsfähigkeit und Schlafqualität erstreckt sich über den gesamten 10. Oktober — Vor- und Nachmittag. Parallel dazu besteht durchgehend eine geringe Gefährdung für Menschen mit erhöhtem Blutdruck einschließlich Angina-pectoris-Anfälligkeit sowie bei degenerativ rheumatischen Beschwerden. Ab dem 11. Oktober ist in Thüringen in keiner Kategorie ein körperlicher Einfluss durch das Wetter mehr erkennbar.

Hessen

Hessen profitiert am Vormittag ebenfalls von einem positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden, Konzentration und Schlafqualität, bei geringer Gefährdung für Bluthochdruck-Betroffene und Arthrose-Patienten. Am Nachmittag bleibt dieser positive Einfluss erhalten, die geringe Gefährdung für den hypertonen Kreislauf und degenerativ rheumatische Beschwerden dauert an. Der 11. Oktober ist für Hessen ohne nachweisbaren körperlichen Einfluss durch das Wetter.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz zeigt am 10. Oktober ein ähnliches Bild wie Hessen: Am Vormittag positiver Einfluss auf Konzentration, Leistung und Schlaf, geringe Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose. Am Nachmittag hält der positive Einfluss an, während die geringe Gefährdung für den hypertonen Kreislauf und degenerativ rheumatische Beschwerden weiter besteht. Ab dem 11. Oktober registriert die Datenlage für Rheinland-Pfalz keinen körperlichen Einfluss durch das Wetter in irgendeiner Kategorie.

Saarland

Das Saarland verhält sich am 10. Oktober weitgehend wie Rheinland-Pfalz: Positiver Einfluss am Vor- und Nachmittag auf Konzentration, Leistungsfähigkeit und Schlafqualität, begleitet von geringer Gefährdung für Menschen mit Bluthochdruck (einschließlich Angina pectoris) sowie bei Arthrose-Beschwerden. Der 11. Oktober bleibt für das Saarland in allen erfassten Bereichen ohne körperlichen Wettereinfluss.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg weicht vom Muster der meisten anderen Bundesländer ab und trägt am Vormittag eine ausgeprägtere körperliche Belastung durch das Wetter. Sowohl im badischen Landesteil (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) als auch in Württemberg (Stuttgart-Raum, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) besteht am Vormittag gleichzeitig eine geringe Gefährdung beim allgemeinen Befinden, beim hypertonen und hypotonen Kreislauf, bei entzündlich und degenerativ rheumatischen Beschwerden sowie bei Asthma. Im badischen Teil bleibt es am Nachmittag neutral; in Württemberg hingegen dreht die Wetterwirkung am Nachmittag ins Positive — mit positivem Einfluss auf Konzentration und Schlaf, bei geringer Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose. Der 11. Oktober bringt für ganz Baden-Württemberg keine messbaren körperlichen Einflüsse durch das Wetter.

Bayern

Bayern zeigt am Vormittag landesweit eine geringe Gefährdung in allen Bereichen — allgemeines Befinden, hypotoner und hypertoner Kreislauf, entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie Asthma — in allen drei Teilregionen (Franken, Östliches Oberfranken/Oberpfalz/Niederbayern sowie Schwaben und Oberbayern). Der Nachmittag bringt regional unterschiedliche Verläufe: In Franken wechselt die Wetterwirkung auf einen positiven Einfluss bei geringer Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose; in Östlichem Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern sowie in Schwaben und Oberbayern tritt am Nachmittag kein körperlicher Einfluss mehr auf. Ab dem 11. Oktober sind in ganz Bayern in keiner Kategorie körperliche Einflüsse durch das Wetter verzeichnet.

Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 10.10.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.