Biowetter Deutschland: Kältereize am Vormittag belasten Kreislauf und Atemwege im Süden und Westen

Am 31. Oktober 2026 zeigt sich Deutschland in zwei Zonen. Der Norden und Osten bleiben den ganzen Tag ohne körperliche Belastungen durch das Wetter, Kreislauf, Gelenke und Atemwege reagieren dort ungestört.

Gesundheitslage heute

Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze): niedrig
Stärkste Pollenregion

Schleswig-Holstein · Hasel
Höchster UV-Wert

Nordrhein-Westfalen · 2
Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze)

niedrig
Länder mit hoher Außen-Belastung

0
Länder mit hohem UV

0
Länder mit starker Pollenlage

0
Die Außen-Belastung bündelt Pollen, UV und Hitze — sie beschreibt die Umwelt-Exposition im Freien, unabhängig vom individuellen Befinden (siehe Text).
Stand: 31. Oktober 2026, 09:30 Uhr · Quellen: DWD (Pollen, UV, therm. Belastung), BrightSky

Kältereize am Morgen treffen Herz, Gelenke und Atemwege im Süden und Westen

Im Süden und Westen hingegen erzeugen schwache Kältereize am Vormittag eine geringe Gefährdung für Menschen mit hohem Blutdruck (hyperton: hoher Blutdruck), für Asthmatiker sowie für Personen mit verschleißbedingten Gelenkbeschwerden (degenerativ rheumatisch). Betroffen sind Nordrhein-Westfalen, das südwestliche Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland sowie weite Teile Baden-Württembergs und Bayerns. Am Nachmittag lösen sich diese Belastungen überall wieder auf. Für die Region Baden und Teile Württembergs sowie Frankens und Schwabens meldet die Wetterauswertung am gestrigen Nachmittag und am heutigen Nachmittag sogar positive Einflüsse auf allgemeines Befinden, Kreislauf und Stimmungslage. Wer sich im Freien bewegt, stärkt in belastungsarmen Phasen die Abwehrkräfte — gilt für alle Regionen ohne aktive Gefährdung.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein verzeichnet am 31. Oktober ganztägig keinerlei körperliche Belastungen durch das Wetter. Kreislauf, Gelenke, Atemwege und das allgemeine Befinden bleiben unbeeinträchtigt. Die thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) liegt bei null. Bewegung im Freien ist ohne Einschränkungen möglich.

Hamburg

Auch Hamburg bleibt am gesamten 31. Oktober ohne jede wetterbedingte Belastung. Weder für den Kreislauf in seiner hypotonen (niedriger Blutdruck) noch in seiner hypertonen Form ergeben sich Einschränkungen. Rheumatische Beschwerden und Asthma erfahren keinen Einfluss durch das Wetter. Thermische Belastung besteht keine.

Bremen

Bremen zeigt dasselbe Bild wie die nördlichen Nachbarn: Über den gesamten Tag hinweg sind keine körperlichen Belastungen durch das Wetter feststellbar. Kreislauf, Gelenke und Atemwege bleiben unbelastet. Die Lage bleibt auch für den 1. November stabil ohne Belastungen.

Niedersachsen

Niedersachsen ist nicht einheitlich. Das nördliche Niedersachsen (Küste, Nordwest) sowie der östliche und südliche Landesteil (Hannover, Braunschweig, Heide, Göttingen) bleiben am gesamten 31. Oktober ohne Belastungen — Kreislauf, Gelenke und Atemwege reagieren dort ungestört. Im südwestlichen Niedersachsen (Emsland, Osnabrück, Weser-Ems) hingegen bringen schwache Kältereize am Vormittag eine geringe Gefährdung für hypertone Herz-Kreislaufbeschwerden einschließlich der Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung), für degenerativ rheumatische Beschwerden sowie für Asthma. Dort gilt am Morgen: witterungsgerechte Kleidung tragen, ungewohnte körperliche Aktivitäten im Freien bei Bluthochdruck und Angina pectoris vermeiden. Ab dem Nachmittag entfallen diese Hinweise auch im Südwesten des Landes.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern gehört zur belastungsfreien Nordzone. Über den gesamten 31. Oktober zeigen alle Bereiche — allgemeines Befinden, Kreislauf, Gelenke, Atemwege — keinen Einfluss durch das Wetter. Thermische Belastung liegt nicht vor. Die Lage bleibt auch für den Folgetag stabil.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen startet mit einer Einschränkung in den Tag. Schwache Kältereize am Vormittag des 31. Oktober erzeugen eine geringe Gefährdung für Menschen mit hohem Blutdruck und Angina pectoris, für Asthmatiker sowie für Personen mit degenerativ rheumatischen Beschwerden. Angepasste Kleidung ist im Freien wichtig; ungewohnte Belastungen sollten Risikopersonen am Morgen meiden. Ab dem Nachmittag fällt die thermische Belastung weg, alle Bereiche kehren auf null zurück. Der 1. November bleibt dann ganztägig ohne Belastungen.

Berlin

Berlin verzeichnet am 31. Oktober ganztägig keine körperlichen Belastungen durch das Wetter. Kreislauf, Gelenke, Atemwege und allgemeines Befinden bleiben unbeeinträchtigt. Die Lage entspricht der des gesamten Nordostens und setzt sich stabil in den Folgetag fort.

Brandenburg

Brandenburg bleibt wie Berlin am gesamten 31. Oktober ohne jede wetterbedingte Belastung. In keinem der erfassten Bereiche — Kreislauf, Rheuma, Asthma, Befinden — ergibt sich ein negativer Einfluss. Auch thermische Belastung besteht nicht. Der Folgetag zeigt dasselbe Bild.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist am 31. Oktober zweigeteilt. Das nördliche Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Altmark, Börde) bleibt ganztägig belastungsfrei und hält diese Lage auch am 1. November. Im südlichen Sachsen-Anhalt (Halle, Burgenland, Saalekreis, Mansfeld-Südharz) dagegen bringen schwache Kältereize am Vormittag des 1. November eine geringe Gefährdung für hypertone Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris, für Asthma sowie für degenerativ rheumatische Beschwerden — relevant für die Planung des Folgetages. Am 31. Oktober selbst besteht im südlichen Teil keinerlei Belastung.

Sachsen

Sachsen zeigt am 31. Oktober ein gleichmäßig belastungsfreies Bild. Kreislauf in beiden Formen, Gelenke und Atemwege bleiben ohne Einfluss durch das Wetter, thermische Belastung liegt nicht vor. Für den Vormittag des 1. November kündigen sich jedoch schwache Kältereize an, die dann eine geringe Gefährdung für hypertone Kreislaufbeschwerden einschließlich Angina pectoris, für Asthma und für degenerativ rheumatische Beschwerden mit sich bringen. Wer für Sonntag plant, sollte das berücksichtigen.

Thüringen

Thüringen bleibt am 31. Oktober ganztägig ohne wetterbedingte Belastungen — für Kreislauf, Gelenke und Atemwege ergibt sich kein negativer Einfluss. Ähnlich wie in Sachsen kündigt sich aber auch hier für den Vormittag des 1. November ein Wechsel an: Schwache Kältereize bringen dann eine geringe Gefährdung für hypertone Herz-Kreislaufbeschwerden, Angina pectoris, Asthma und degenerativ rheumatische Beschwerden. Angepasste Kleidung und Zurückhaltung bei ungewohnten Aktivitäten im Freien sind für diesen Morgen angezeigt.

Hessen

Hessen gehört am 31. Oktober zu den stärker betroffenen Ländern. Bereits am Vormittag erzeugen schwache Kältereize eine geringe Gefährdung für hypertone Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris, für Asthma sowie für degenerativ rheumatische Beschwerden. Der Nachmittag bringt Entlastung. Am Folgetag (1. November, Vormittag) wiederholt sich dieses Muster: erneut schwache Kältereize mit denselben Gefährdungslagen. Betroffene Personen sollten an beiden Tagen morgens auf wärmendes Schuhwerk und Kleidung achten und ungewohnte Belastungen im Freien meiden.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz zeigt dieselbe Struktur wie Hessen. Schwache Kältereize am Vormittag des 31. Oktober bedingen eine geringe Gefährdung für hypertonen Kreislauf und Angina pectoris, für Asthma sowie für degenerativ rheumatische Beschwerden; der Nachmittag bleibt belastungsfrei. Am Vormittag des 1. November tritt die Situation erneut auf. Risikopersonen sollten an beiden Tagen morgens auf angepasste Kleidung achten und körperliche Anstrengungen im Freien moderat halten.

Saarland

Das Saarland folgt dem gleichen Verlauf wie Rheinland-Pfalz und Hessen. Schwache Kältereize am Morgen des 31. Oktober bringen geringe Gefährdungen für hohen Blutdruck, Angina pectoris, Asthma und verschleißbedingte Gelenkbeschwerden. Ab dem Nachmittag entfallen diese Einschränkungen. Am 1. November wiederholt sich am Vormittag dieselbe Lage, der Nachmittag bleibt wieder belastungsfrei.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg zeigt regional unterschiedliche, aber strukturell ähnliche Verläufe. Für den badischen Teil (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) meldet die Wetterauswertung am gestrigen und heutigen Nachmittag jeweils positive Einflüsse auf das allgemeine Befinden, auf Kreislauf in hypotoner und hypertoner Form sowie auf Stimmung, Schmerzempfindlichkeit, Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) und Schlafqualität — ein im Bundesvergleich seltener Befund. Am Vormittag des 31. Oktober hingegen bringen schwache Kältereize auch hier eine geringe Gefährdung für hypertonen Kreislauf, Angina pectoris, Asthma und degenerativ rheumatische Beschwerden. Württemberg (Stuttgart, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) verzeichnet am gestrigen Nachmittag ebenfalls positive Einflüsse auf Kreislauf und Befinden, am heutigen Vormittag aber dieselben schwachen Kältereize mit geringer Gefährdung wie Baden. Für den 1. November gilt in beiden Teilregionen: erneut schwache Kältereize am Vormittag mit denselben Gefährdungslagen, ab Nachmittag Entlastung.

Bayern

Bayern ist am 31. Oktober dreigeteilt. In Franken (Unter-, Mittel-, westliches Oberfranken) sowie in Schwaben und Oberbayern (inkl. Alpenrand) meldet die Wetterauswertung für den gestrigen Nachmittag positive Einflüsse auf allgemeines Befinden, hypotonen und hypertonen Kreislauf — darunter Stimmung, Schmerzempfindlichkeit und Schlafqualität. Am Vormittag des 31. Oktober bringen schwache Kältereize in allen drei bayerischen Regionen eine geringe Gefährdung für hypertone Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris, für Asthma sowie für degenerativ rheumatische Beschwerden. Östliches Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern verzeichnen diesen Effekt ohne die vorangegangenen positiven Einflüsse. Ab dem Nachmittag des 31. Oktober entfallen die Belastungen bayernweit. Am 1. November wiederholen sich in allen bayerischen Regionen am Vormittag schwache Kältereize mit denselben geringen Gefährdungslagen; der Nachmittag bleibt dann erneut belastungsfrei.

Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 31.10.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.