Biowetter Deutschland: Süden und Osten unter Wärmebelastung, Norden weitgehend entlastet

Am 7. August 2026 zeigt sich Deutschland in zwei wettergesundheitlich klar unterschiedlichen Hälften: Während der Norden den Tag ohne nennenswerte körperliche Belastungen durch das Wetter beginnt, hält die Wärme in weiten Teilen des Südens, Ostens und der Mitte des Landes die körperliche Belastung — das Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind (thermische Belastung) — auf erhöhtem Niveau. Besonders in Teilen Bayerns und der Region Baden besteht in der zweiten Tageshälfte des Vortages bzw. auch noch in den Folgestunden eine hohe Gefährdung für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden.

Gesundheitslage heute

Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze): hoch
Stärkste Pollenregion

Schleswig-Holstein · Beifuß
Höchster UV-Wert

Baden-Württemberg · 7
Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze)

hoch
Länder mit hoher Außen-Belastung

15
Länder mit hohem UV

7
Länder mit starker Pollenlage

16
Die Außen-Belastung bündelt Pollen, UV und Hitze — sie beschreibt die Umwelt-Exposition im Freien, unabhängig vom individuellen Befinden (siehe Text).
Stand: 7. August 2026, 09:30 Uhr · Quellen: DWD (Pollen, UV, therm. Belastung), BrightSky

Im Tagesverlauf Entlastung, zum Wochenende wieder steigendes Risiko

Der 7. August selbst bringt für die meisten Regionen eine klare Erholung: Die Vormittagsstunden verlaufen bundesweit ohne thermische Belastung und ohne körperliche Gefährdungen. Im Süden und der Mitte wächst die Belastung am Nachmittag jedoch erneut auf geringe bis mäßige Wärmebelastung, verbunden mit geringer Gefährdung für Kreislauf, allgemeines Befinden und entzündlich rheumatische Beschwerden (z. B. Gelenkentzündungen wie Rheuma). Für den Abend des 8. August deutet sich erneut ein flächendeckender Anstieg an — in der badischen Region sogar auf starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung in allen Bereichen. Körperlich empfindliche Menschen sowie ältere Personen und Kinder sollten Aufenthalt im Freien auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen, ausreichend trinken und ungewohnte körperliche Aktivitäten mittags und nachmittags meiden.

Schleswig-Holstein

Der 7. August startet in Schleswig-Holstein ohne thermische Belastung und ohne messbare körperliche Gefährdungen — weder für Kreislauf noch für Atemwege oder Gelenke. Beide Tageshälften verlaufen günstig. Erst am Nachmittag des 8. August steigt die Belastung auf mäßige Wärmebelastung, verbunden mit geringer Gefährdung für das allgemeine Befinden, den Kreislauf in seiner hypotonen (niedriger Blutdruck) wie hypertonen Form (hoher Blutdruck) sowie für entzündlich rheumatische Beschwerden. Körperlich empfindliche Menschen sollten den Nachmittag des 8. August im Blick behalten.

Hamburg

Hamburg präsentiert sich am 7. August in beiden Tageshälften ohne Belastungen und ohne Gefährdungen in allen Bereichen. Die Situation entspricht damit weitgehend jener in Schleswig-Holstein. Mit dem Abend des 8. August setzt auch hier mäßige Wärmebelastung ein, die mit geringer Gefährdung für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden einhergeht. Bis dahin bestehen keine Einschränkungen für körperliche Aktivitäten im Freien.

Bremen

Für Bremen gilt am 7. August dasselbe günstige Bild wie für die norddeutschen Stadtstaaten: keine thermische Belastung, keine Gefährdungen in Kreislauf, Befinden, Atemwegen oder Gelenken. Am Nachmittag des 8. August zieht auch hier mäßige Wärmebelastung auf, mit geringer Gefährdung unter anderem für Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen), Schlafqualität und entzündliche Gelenkbeschwerden. Der Folgeabend erfordert dann erhöhte Aufmerksamkeit für empfindliche Personen.

Niedersachsen

Das niedersächsische Küsten- und Nordwestgebiet sowie der östlich-südliche Landesteil (Hannover, Braunschweig, Heide, Göttingen) verlaufen am Vormittag des 7. August ohne Belastungen. Im Südwesten (Emsland, Osnabrück, Weser-Ems) bringt der Nachmittag bereits schwache Wärmebelastung und geringe Gefährdung für Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck. Gleiches gilt für den östlichen und südlichen Landesteil am Nachmittag. Am Abend des 8. August steigt die Belastung in allen drei Teilregionen auf mäßige Wärmebelastung, mit geringer Gefährdung für Befinden, Kreislauf und entzündliche Gelenkbeschwerden.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern startet ohne Belastungen in den 7. August. Beide Tageshälften bleiben ohne Gefährdungen für Kreislauf, Befinden, Gelenke oder Atemwege. Hinzuweisen ist auf den Vortagesnachmittag: Am 6. August bestand am Nachmittag geringe Gefährdung für den Kreislauf in seiner hypertonen Form sowie für degenerativ rheumatische Beschwerden (verschleißbedingt, z. B. Arthrose) und Asthma. Am Abend des 8. August tritt auch hier mäßige Wärmebelastung auf, verbunden mit geringer Gefährdung für Befinden und Kreislauf in beiden Formen sowie für entzündliche Gelenkbeschwerden.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen verzeichnet am Vormittag des 7. August keine Belastungen. Am Nachmittag setzt schwache Wärmebelastung ein, die mit geringer Gefährdung für Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck einhergeht. Am Abend des 8. August verschärft sich die Lage auf mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Befinden, Kreislauf und entzündliche Gelenkbeschwerden. Aktivitäten im Freien sind am Nachmittag des 8. August zu reduzieren.

Berlin

Berlin verzeichnet am Vormittag des 7. August keine körperlichen Belastungen. Der Nachmittag bringt schwache Wärmebelastung und geringe Gefährdung für den Kreislauf bei niedrigem Blutdruck. Zu beachten ist der Vortagesnachmittag: Am 6. August bestand in Berlin bereits mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Befinden, Kreislauf in beiden Formen, entzündliche und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie Asthma. Am Abend des 8. August kehrt mäßige Wärmebelastung mit geringen Gefährdungen in allen genannten Bereichen zurück.

Brandenburg

Brandenburg zeigt am 7. August morgens eine vollständige Erholung nach dem belasteten Vortagesnachmittag — an dem mäßige Wärmebelastung mit geringen Gefährdungen für Befinden, Kreislauf, Gelenke, degenerativ rheumatische Beschwerden und Asthma vorlagen. Der Nachmittag des 7. August bringt schwache Wärmebelastung und geringe Gefährdung für den hypotonen Kreislauf. Am Abend des 8. August steigt die Belastung erneut auf mäßiges Niveau, mit geringer Gefährdung für Befinden, Kreislauf und entzündliche Gelenkbeschwerden.

Sachsen-Anhalt

Im nördlichen Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Altmark, Börde) entspannt sich die Lage nach einem belasteten Vortagesnachmittag am 7. August zunächst vollständig; am Nachmittag tritt schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für den hypotonen Kreislauf auf. Im südlichen Sachsen-Anhalt (Halle, Burgenland, Saalekreis, Mansfeld-Südharz) hält die Wärmebelastung am Nachmittag des 7. August an — dort besteht mäßige Wärmebelastung und geringe Gefährdung für Kreislauf in beiden Formen, entzündliche Gelenkbeschwerden sowie für Konzentration, Migräneanfälligkeit und Schlafqualität. Am Abend des 8. August steigt die Belastung im gesamten Land erneut auf mäßiges Niveau an.

Sachsen

Sachsen startet ohne Belastungen in den Vormittag des 7. August. Am Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung geringe Gefährdung für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden — das allgemeine Befinden ist mit geringer Gefährdung für Konzentration, Schlaf und Migräneanfälligkeit eingeschränkt. Auch der Abend des 8. August zeigt mäßige Wärmebelastung mit gleichartigem Gefährdungsprofil. Körperlich empfindliche Personen halten sich nachmittags in kühlen Räumen auf und achten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Thüringen

Thüringen verzeichnet am Vormittag des 7. August keine körperlichen Belastungen. Der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Befinden, beide Kreislaufformen und entzündliche Gelenkbeschwerden — identisch mit der Lage in Sachsen und dem südlichen Sachsen-Anhalt. Am Abend des 8. August setzt sich dieses Muster fort. Der Vortagesnachmittag war in Thüringen ebenfalls durch mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Kreislauf, Befinden, Gelenke und Atemwege geprägt.

Hessen

Hessen zeigt am 7. August morgens keine Belastungen; der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung und geringe Gefährdung für Kreislauf in beiden Ausprägungen, für entzündliche Gelenkbeschwerden sowie für Konzentration, Schlaf und Migräneanfälligkeit. Dieser nachmittägliche Belastungsanstieg spiegelt die Situation der Mitteldeutschen Länder wider. Am 8. August wiederholt sich das Muster am Abend, mit geringer Gefährdung in allen genannten Bereichen bei mäßiger Wärmebelastung. Intensive Freizeitaktivitäten in der Mittagszeit sollten an beiden Tagen vermieden werden.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz startet am 7. August ohne Belastungen in den Vormittag. Der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung, kombiniert mit geringer Gefährdung für Befinden, Kreislauf in beiden Formen und entzündliche Gelenkbeschwerden. Der 6. August hatte im Vortagesnachmittag bereits mäßige Wärmebelastung mit geringen Gefährdungen in allen Bereichen einschließlich Asthma und degenerativ rheumatischen Beschwerden gezeigt. Auch am Abend des 8. August besteht mäßige Wärmebelastung mit dem beschriebenen Gefährdungsprofil.

Saarland

Das Saarland verzeichnet am Vormittag des 7. August keine körperlichen Belastungen. Nachmittags setzt mäßige Wärmebelastung ein, die geringe Gefährdungen für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden erzeugt — darunter Migräneanfälligkeit und verminderte Schlafqualität. Am Abend des 8. August wiederholt sich die Situation. Der Vortagesnachmittag war mit mäßiger Wärmebelastung und geringen Gefährdungen in allen Bereichen einschließlich Asthma belastet.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg zeigt ein deutlich gespaltenes Bild. Im badischen Landesteil (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) und im württembergischen Gebiet (Stuttgart-Raum, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) verlaufen die Vormittagsstunden des 7. August ohne Belastungen; der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden. Besonders zu beachten ist der Abend des 8. August für den badischen Landesteil: Dort steigt die thermische Belastung auf stark, verbunden mit hoher Gefährdung für das allgemeine Befinden, den Kreislauf in beiden Formen und entzündliche Gelenkbeschwerden — bei geringer Gefährdung für Asthma. In Württemberg bleibt die Lage am 8. August auf geringerem Gefährdungsniveau. Ältere Menschen und Kinder benötigen im badischen Raum am 8. August erhöhte Fürsorge; intensive Aktivitäten im Freien sind mittags und nachmittags zu unterlassen, und es empfiehlt sich leichte Kost sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Bayern

Bayern verzeichnet die stärksten Belastungen des Tages. Im östlichen Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern herrschte am Vortagesnachmittag (6. August) starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung in allen Bereichen — Befinden, Kreislauf in beiden Formen, entzündliche Gelenkbeschwerden sowie geringe Gefährdung für Arthrose und Asthma. Schwaben und Oberbayern zeigten am Vortagesnachmittag mäßige Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck. Am 7. August erholen sich alle bayerischen Teilregionen am Vormittag vollständig; der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Kreislauf, Befinden und entzündliche Gelenkbeschwerden. In Franken (Unter-, Mittel-, westliches Oberfranken) gilt dies ebenfalls für den Nachmittag und Abend. Am 8. August abends setzt erneut mäßige Wärmebelastung mit geringen Gefährdungen ein; körperlich empfindliche Personen, ältere Menschen und Kinder sollten ungewohnte Aktivitäten in der Tagesmitte konsequent meiden und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Biowetterdaten für Deutschland, Stand 07.08.2026.

Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 07.08.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.