An der 128. Oberschule auf dem Rudolf-Bergander-Ring in Dresden-Strehlen ist es am Mittwoch zu einem Großeinsatz gekommen. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 11:27 Uhr alarmiert, nachdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege klagten.
Das komplette Schulgebäude wurde daraufhin evakuiert. Etwa 440 Personen brachten die Einsatzkräfte ins Freie und führten eine erste Sichtung durch. Wegen der hohen Zahl an Betroffenen wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst – ein Einsatzstichwort, das zusätzliche Rettungskräfte mobilisiert und umliegende Krankenhäuser in Alarmbereitschaft versetzt.
Insgesamt stellten Feuerwehr und Rettungsdienst 101 Personen fest, die unter Symptomen litten. 79 von ihnen konnten nach Untersuchung und Versorgung vor Ort bleiben. 19 Patientinnen und Patienten mit leichten Beschwerden sowie drei weitere mit ausgeprägteren Symptomen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Was die Atemwegsreizungen verursacht hat, bleibt rätselhaft. Die Messungen der Feuerwehr ergaben weder Hinweise auf die Ursache noch auf die Art eines möglicherweise freigesetzten Stoffes.
Rund 140 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Stadtteilfeuerwehren und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Im Bereich Reicker Straße, Rudolf-Bergander-Ring und Hans-Jüchser-Straße kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzmaßnahmen wurden nach Angaben der Feuerwehr in Kürze beendet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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