Ein 64-jähriger Autofahrer aus Trossingen ist innerhalb von 24 Stunden zweimal in den Fokus der Polizei geraten – erst wegen Trunkenheit am Steuer, dann weil er ohne Fahrerlaubnis weiterfuhr. Die Ermittler beschlagnahmten sein Auto, um schlimmere Unfälle zu verhindern.
Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen auffällig fahrenden VW auf dem Parkplatz eines Drogeriemarktes in der Straße «In Grubäcker» in Trossingen. Der Fahrer fuhr mehrfach gegen den Randstein. Der Zeuge hielt den Mann an und verhinderte damit vermutlich, dass sich der betrunkene Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr brachte.
Bei der Kontrolle rochen die Polizisten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest zeigte etwa 2,2 Promille. Der 64-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein aushändigen. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt.
Am Mittwochmorgen erkundigte sich der Mann bei der Polizei nach seinem Auto. Die Beamten wiesen ihn ausdrücklich darauf hin, dass sein Führerschein einbehalten worden war und er bis auf Weiteres nicht fahren dürfe. Trotzdem handelten sie die Fahrzeugschlüssel aus. Gegen 10.00 Uhr trafen sie den 64-Jährigen dann erneut fahrend in seinem VW an.
Die Polizisten beschlagnahmten daraufhin den Fahrzeugschlüssel, um weitere Fahrten zu verhindern. Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
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