Am Donnerstagabend gegen 17:35 Uhr haben mehrere Unbekannte einen 97-jährigen Mann in seiner Wohnung in Hamburg-Eimsbüttel überfallen. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen.
Nach den Erkenntnissen des Raubdezernats klingelten zwei augenscheinlich Jugendliche an der Wohnungstür des Seniors in der Waterloostraße. Nachdem dieser die Tür geöffnet hatte, drängten die Unbekannten ihn unvermittelt in die Wohnung, wodurch er stürzte. Die Angreifer durchsuchten daraufhin die Wohnung nach Wertgegenständen, während der 97-Jährige um Hilfe rief.
Nachdem ein Nachbar auf die Situation aufmerksam geworden war, flüchteten die zwei Männer gemeinsam mit einem im Hausflur wartenden Komplizen in Richtung der Eimsbüttler Straße und mutmaßlich weiter zum U-Bahnhof Emilienstraße, von wo aus sie mit einer Bahn stadtauswärts gefahren sein sollen.
Eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr transportierte den 97-Jährigen vorsorglich in ein Krankenhaus.
Die Fahndungsmaßnahmen mit rund einem Dutzend Funkstreifenwagen führten nicht zur Festnahme der Tatverdächtigen. Die drei Männer sollen circa 15 bis 17 Jahre alt sein. Der erste Täter trug eine blaue Hose, eine weiße Oberbekleidung mit Kapuze und weiße Schuhe. Der zweite Täter hatte eine kräftige Statur und war bekleidet mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Jacke, weißen Schuhen und einem schwarzen Basecap. Der dritte Täter hat einen Vollbart und schwarze Haare; er trug eine schwarze Hose, eine blaue Jacke und graue Schuhe.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Raubdelikte in Hamburg um 8,5 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 2.152 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 48,5 Prozent, bundesweit 62,4 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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