Bei einem Auffahrunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen auf der A5 bei Gemünden sind am Freitag zwei Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 12:50 Uhr auf der Autobahn in Richtung Frankfurt, unmittelbar nach der Zusammenführung von A5 und A49 hinter einer Kuppe.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein 19-jähriger Fahrer eines Dacia Duster ein Stauende übersehen und kollidierte frontal mit den zwei vor ihm fahrenden Fahrzeugen. Dadurch wurde eine Kettenreaktion ausgelöst, bei der die weiteren beteiligten Autos aufeinander geschoben wurden. Der Unfall ereignete sich vollständig auf der linken von vier Fahrspuren.
Alle zehn Fahrzeuginsassen konnten ihre Autos selbstständig verlassen. Zwei Personen wurden zur Abklärung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Da die Sachlage zunächst unklar war, wurde ein entsprechendes Aufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle geschickt. Neben einer Funkstreife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld waren die freiwillige Feuerwehr Alsfeld, zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.
Die A5 musste in Richtung Frankfurt für etwa 1,5 Stunden vollgesperrt werden. Trotz einer Rundfunkwarnmeldung mit Umleitungsempfehlung ab der Anschlussstelle Alsfeld-West bildete sich ein etwa neun Kilometer langer Rückstau.
Der Gesamtschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf knapp 60.000 Euro.