Großkontrolle in der Eifel: Polizei überprüft 200 Personen und 100 Fahrzeuge

(Symbolbild)

Bei einer großangelegten Kontrollaktion am Freitagabend haben Polizei und weitere Behörden in der Eifel rund 200 Personen und fast 100 Fahrzeuge überprüft. Der Einsatz erstreckte sich über mehrere Stunden und verschiedene Standorte in Prüm, Jünkerath und Gerolstein.

An der gemeinsamen Aktion beteiligten sich Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektionen Prüm und Daun, die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Trier, Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie die Bundespolizeiinspektion Trier. Unterstützt wurden sie von Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung Gerolstein und den Jugendämtern der Kreisverwaltungen Vulkaneifelkreis und Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Im öffentlichen Raum konzentrierten sich die Kontrollen gezielt auf Parkanlagen, Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, Bahnhöfe und Spielotheken. Die Polizei wollte durch ihre sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken und je nach Feststellungen präventive oder repressive Maßnahmen ergreifen.

Anschließend verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen auf die Autobahn A60 und die Bundesstraße B51. An zwei ausgewählten Kontrollstellen nahmen sie alle Autofahrer genauer unter die Lupe. Bei der Kontrollstelle auf der Autobahn im Bereich Steinebrück unterstützten auch Beamte der belgischen Polizei – Polizeizone Eifel – sowie die Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Trier. Die Kontrollstelle an der B51 wurde zur Sicherheit aller Beteiligten und des Verkehrsflusses von Mitarbeitern der Straßenmeisterei Prüm mit entsprechender Beschilderung abgesichert.

Die Bilanz der Kontrollaktion: Gegen zwei Autofahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, außerdem sprachen die Beamten diverse Verwarnungen im Verkehrsbereich aus. Schwerwiegender waren fünf Straftaten: Drei Personen fuhren ohne Führerschein, eine weitere verstieß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und eine Person wird wegen Kennzeichenmissbrauchs angezeigt.

Bei den Jugendschutzkontrollen stellten die Behörden vier Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz fest. Insgesamt erteilten sie sechs Platzverweise an verschiedene Personen.

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