Das Polizeipräsidium Südosthessen hat vergangene Woche acht neue Ehrenamtliche in der Sicherheitsberatung für Senioren ausgebildet. In einer zweitägigen Schulung lernten sie, wie sie Seniorinnen und Senioren vor Betrügern warnen können.
Das Programm existiert bereits seit 2008 und ist landesweit in Hessen verankert. Die Idee dahinter: Menschen ab 50 Jahren werden geschult, um in ihren Wohnorten als Multiplikatoren zu fungieren. Sie sollen das Sicherheitsbewusstsein und das Sicherheitsgefühl von älteren Menschen stärken.
Die neue Sicherheitsberaterin und die sieben Sicherheitsberater kommen aus Seligenstadt, Hanau, Nidderau, Gelnhausen, Bad Soden-Salmünster, Steinau an der Straße und Jossgrund. Sie werden künftig in ihren jeweiligen Wohnorten Vortragsveranstaltungen anbieten und mit Seniorinnen und Senioren ins Gespräch kommen.
Der Schwerpunkt liegt auf zwei Betrugsmaschen: dem Enkeltrick und dem Schockanruf. Die Ehrenamtlichen sollen aufklären, wie Betrüger an der Haustür, im Internet oder am Telefon vorgehen – und wie man sich davor schützt.
Das Polizeipräsidium Südosthessen freut sich über die Unterstützung der neuen Helfer. Wer Interesse an dem Programm hat oder Fragen zur Sicherheitsberatung für Senioren hat, kann sich per E-Mail an praevention.ppsoh@polizei.hessen.de wenden.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Hessen um 1,9 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 49.153 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,2 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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