Nach seinem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt besteht AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auf einen „ganz klaren Regierungsauftrag“ für seine Partei. Bei einer Wahlnachlese am Montag in Berlin bekräftigte Siegmund gemeinsam mit den Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla, dass er im Magdeburger Landtag Gespräche mit allen Fraktionen oder auch einzelnen Abgeordneten führen werde.
Das Ergebnis seiner Partei in Sachsen-Anhalt sei beispiellos: „Das ist das beste Ergebnis, das eine Partei in Sachsen-Anhalt seit 1990 erreicht hat.“ Der Regierungsauftrag könne „deutlicher kaum sein“, betont der AfD-Politiker.
Zur Frage einer möglichen Kompromissbereitschaft machte Siegmund deutlich, dass sich die AfD „selbst treu bleiben“ werde. Priorität habe es nun, für eine „stabile Mehrheit“ zu sorgen. Eine Minderheitsregierung kommt für Siegmund nicht in Frage. Zugleich betonte er, dass die AfD auch vor Neuwahlen nicht zurückschreckt.
Autor: dts Nachrichtenagentur