Aggressive Alkoholisierte, Messerdrohungen und Gullideckel-Diebe: Polizei im Rheingau-Taunus im Dauereinsatz

(Symbolbild)

Im Rheingau-Taunus-Kreis beschäftigte die Polizei in der vergangenen Woche eine Serie von Vorfällen, bei denen aggressive Personen, Bedrohungen und Diebstähle im Mittelpunkt standen.

Alkoholisierter Mann attackiert Polizisten in Idstein

Am Freitag, 4. September, gegen 20:20 Uhr, rückten Polizisten der Station Idstein in die Hauptstraße in Idstein-Wörsdorf aus. Grund war ein stark betrunkener Mann, der hilflos auf der Fahrbahn lag und sich offenbar bei mehreren Stürzen im Gesicht verletzt hatte. Bei Ankunft der Beamten wurde der 58-Jährige sofort hochaggressiv. Er beschimpfte die Polizisten und schlug schließlich mit den Fäusten nach ihnen. Beide Beamte wurden bei der Auseinandersetzung verletzt, konnten den Mann aber festnehmen. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Anschließend kam er zur Ausnüchterung auf eine Polizeistation. Der Mann muss sich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Betrunkener bedroht Passanten am Bahnhof Niedernhausen

Am Samstag, 5. September, gegen 16:30 Uhr, alarmierte der Notruf die Idsteiner Polizei zu einem Einsatz am Bahnhof Niedernhausen. Mehrere Passanten wurden dort von einem Mann mit einem Messer bedroht. Der 54-Jährige aus Wiesbaden ließ sich widerstandslos festnehmen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa drei Promille. Das Einhandmesser, mit dem der Mann die Bedrohungen ausführte, wurde sichergestellt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Strafverfahren wegen der Bedrohungen wurden eingeleitet. Die Polizei bittet weitere mögliche Opfer, sich unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 zu melden.

Mehrere Gullideckel in Schlangenbad ausgehoben

In den frühen Sonntagmorgenstunden des 6. September, gegen 04:00 Uhr, hoben zwei unbekannte junge Männer mehrere Gullideckel im Schlangenbader Ortsteil Obergladbach aus. Betroffen waren mehrere Straßen von einer Bushaltestelle an der Lorcher Straße bis zum Ortskern. Die Tat stellt einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Die Polizei Bad Schwalbach bittet um Hinweise. Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, etwa 20 Jahre alt, sehr dünne Statur, etwa 180 Zentimeter groß. Beide trugen lange, dunkle Hosen und hatten sich ihre T-Shirts um den Kopf gewickelt. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter (06124) 7078-0 entgegen.

400 Liter Diesel aus LKW gestohlen

Zwischen Freitag, 4. September, 17:00 Uhr, und Samstag, 5. September, 08:00 Uhr, entwendeten Täter etwa 400 Liter Diesel aus zwei LKW in der Bad Schwalbacher Reitallee. Die Täter brachen ein Vorhängeschloss eines Tors auf und gelangten so auf das Grundstück, das als Lagerplatz und Abstellplatz für LKW einer ortsansässigen Firma dient. Die Polizei führte umfangreiche Spurensuche und -sicherung durch. Hinweise zu den Tätern oder zu einem möglichen Fahrzeug nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter (06124) 7078-0 entgegen.

Motorradfahrer stürzt und kollidiert mit Schieferwand

Am Samstag, 5. September, gegen 13:00 Uhr, verunglückte ein 41-jähriger Niederländer mit seinem Krad auf der Landesstraße 3033 in Heidenrod-Dickschied-Geroldstein. Der Mann fuhr auf der Wisperstraße von der Riesenmühle kommend in Richtung Geroldstein. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine angrenzende Schieferwand. Er wurde verletzt und in eine naheliegende Klinik gebracht. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

Unfallflucht nach beschädigtem Schiebetor

Am Freitag, 4. September, gegen 07:00 Uhr, beschädigte eine unbekannte Fahrerin oder ein unbekannter Fahrer mit dem Fahrzeug ein Schiebetor einer Grundstückseinfahrt in der Watzhahner Straße in Hohenstein-Born. Offenbar beim Rückwärtsfahren wurde das Tor derart beschädigt, dass es mitsamt Verankerung herausgehoben wurde. Der Fahrer oder die Fahrerin flüchtete vom Unfallort. Der Schaden wird auf etwa 7.000 Euro beziffert. Aufmerksame Zeugen konnten der Polizei Hinweise zum unfallverursachenden Fahrzeug geben. Die Ermittlungen zur Identifizierung des Fahrers oder der Fahrerin laufen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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