Bezirksvertreter Marc Klement hat eine Anfrage (formale Rückfrage an die Verwaltung) zur Ausstattung von Haushalten mit blauen Tonnen gestellt. Diese Behälter dienen in Düsseldorf zur haushaltsnahen Sammlung von Papier und Pappe.
Klement weist darauf hin, dass die Stadt grundsätzlich jedem Haushalt Zugang zu einer blauen Tonne ermöglichen soll. In einer früheren Informationsvorlage (Verwaltungsdokument mit Informationen zu einem Thema) habe die Stadt mitgeteilt, dass sie verpflichtet sei, haushaltsnahe Entsorgungsmöglichkeiten anzubieten – auch für Altpapier in Bereichen, in denen die Anzahl der blauen Tonnen noch nicht ausreichend ist.
Der Bezirksvertreter identifiziert eine Lücke: Im Bereich rund um den Comeniusplatz beziehungsweise in Niederkassel gibt es noch keine flächendeckende Versorgung mit blauen Tonnen. Gleichzeitig regelt die Website der Stadt, dass die Nutzung der blauen Tonne für Wohnungsgrundstücke grundsätzlich verpflichtend ist – sofern die Aufstellung nicht mit unverhältnismäßig hohem baulichen Aufwand verbunden ist.
Klement stellt daher drei Fragen an die Verwaltung: Welche Gründe haben bisher verhindert, dass alle Haushalte im Einzugsbereich des Containerstandortes Comeniusplatz eine blaue Tonne erhalten? Bis wann plant die Verwaltung, diese flächendeckende Ausstattung zu erreichen? Wie viel Prozent der Haushalte im 500-Meter-Radius um diesen Standort verfügen bereits über eine blaue Tonne?
Die Anfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung 4 am 08.07.2026 behandelt.
Maike Hiller, Politikredaktion NRW