Anhänger reißt ab: Verkehrsunfall auf A 61 bei Hockenheim

(Symbolbild)

Ein Verkehrsunfall mit schwerem Sachschaden hat am Sonntagmorgen auf der Autobahn 61 bei Hockenheim für Behinderungen gesorgt. Ein 36-jähriger Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto-Anhänger-Gespann und verursachte einen Mehrfach-Crash gegen die Leitplanken.

Gegen 7:30 Uhr war der Mann mit seinem Nissan SUV und Anhänger auf der Überleitung vom Autobahndreieck von der A 61 zur A 6 in Richtung Heilbronn unterwegs. Weil er seine Geschwindigkeit nicht der Kurvenfahrt angepasst hatte, begann der Anhänger zu schlingern. Der Fahrer versuchte gegenzusteuern, prallte dabei aber zunächst gegen die linke Leitplanke, dann gegen die rechte. Bei dem Aufprall riss der Anhänger vom Zugfahrzeug ab.

Das Nissan SUV kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen – entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung. Der Anhänger landete mit den Rädern nach oben auf der rechten und linken Fahrspur. Die Ladung und eine Dachbox verteilten sich über die Fahrbahn und das angrenzende Grün.

Die Insassen des Fahrzeugs wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nur die 34-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Sowohl Zugfahrzeug als auch Anhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und der Abschlepparbeiten sperrte die Polizei vorübergehend die rechte Fahrspur und den Standstreifen. Der Verkehr wurde über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Autobahnpolizei Walldorf führt weitere Ermittlungen durch.

Die Polizei nutzt den Unfall für einen Sicherheitshinweis: Fahrzeugführer sollten bei der Beladung von Anhängern auf korrekte Lastenverteilung achten und die zulässigen Gewichte einhalten. Zudem müssen die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen für Auto-Anhänger-Gespanne beachtet werden.

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