Anlagebetrug, Polizeieinsatz und Bankenraub: Polizei warnt vor betrügerischen Maschen im Landkreis Ravensburg

(Symbolbild)

Die Polizei im Landkreis Ravensburg warnt in dieser Woche vor mehreren gezielten Betrügereien, bei denen Kriminelle mit raffinierten Methoden versuchen, Bürger um ihre Ersparnisse zu bringen.

Seniorenraub im Netz – Hausbank verhindert Millionenschaden

Ein 75-Jähriger aus Weingarten ist einem Anlagebetrug nur knapp entgangen. Zunächst war der Senior im Internet auf eine lukrative Geldanlage mit einem Einsatz von nur 250 Euro aufmerksam geworden und überwies diesen Betrag. Anschließend kontaktierte ihn ein vermeintlicher Broker telefonisch und stellte ihm noch höhere Gewinne bei weiteren Anlagen in Aussicht. Als sich später eine vermeintliche Brokerin meldete, gewährte der 75-Jährige dieser Zugriff auf seinen Rechner. Sie versuchte, einen niedrigen fünfstelligen Betrag von seinem Konto abzubuchen – doch die Hausbank des Seniors wurde auf die ungewöhnliche Abbuchung aufmerksam und verhinderte die Überweisung.

Die Polizei ermittelt nun wegen Anlagebetrugs. Die Beamten warnen erneut ausdrücklich vor dieser Masche: Die Betrüger locken ihre Opfer im Internet und in sozialen Medien mit marktunüblich hohen Renditen bei geringem Einsatz an. Sie nutzen dabei oft gefälschte Handelsplattformen und missbrauchen seriöse Unternehmensnamen. Nach einer ersten Einzahlung animieren sie ihre Opfer dazu, weitere, teils hohe Geldbeträge anzulegen. Wollen die Geschädigten später ihr Geld auszahlen lassen, fordern die Betrüger weitere Gebühren oder brechen den Kontakt ab. Das ins Ausland überwiesene Geld ist dann unwiederbringlich verloren. Die Ermittler raten, Angehörige und Bekannte auf diese Betrugsmasche hinzuweisen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bietet auf ihrer Homepage eine Übersicht über seriöse Unternehmen sowie Warnungen vor unseriösen Anbietern.

Telefonbetrüger räumt Konto leer – 12.000 Euro weg

In Bad Waldsee hat eine unbekannte Frau, die sich als Bankmitarbeiterin ausgab, rund 12.000 Euro vom Konto eines 46-Jährigen abgeräumt. Die Betrügerin kontaktierte den Mann telefonisch, gab sich als Angestellte seiner Hausbank aus und brachte ihn dazu, vertrauliche Daten am Telefon preiszugeben. Mit diesen Informationen erlangte sie Zugriff auf sein Konto und tätigte mehrere Überweisungen. Der Polizeiposten Bad Waldsee hat die Ermittlungen aufgenommen und weist darauf hin: Bankmitarbeiter erfragen niemals sensible Daten am Telefon. Seien Sie misstrauisch, auch wenn Ihnen im Display die Telefonnummer Ihrer Hausbank angezeigt wird. Beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie mit den Ihnen bekannten Rufnummern Kontakt mit Ihrem Kundenberater auf. Erstatten Sie im Betrugsfall Anzeige bei der Polizei.

Polizeieinsatz wegen psychischer Krise in Weingarten

Ein 53-Jähriger hat am Donnerstagnachmittag in Weingarten einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen hatten kurz nach 13.30 Uhr die Polizei alarmiert, weil sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand in seiner Dachgeschosswohnung eingeschlossen hatte. Beim Versuch, Kontakt mit ihm aufzunehmen, bedrohte er eine Polizeistreife mit einer augenscheinlichen Schusswaffe. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der umliegenden Polizeireviere, der Verkehrspolizei und der Polizeihundeführer stellten das Gebäude um und sperrten die Straße ab. Der deutlich alkoholisierte 53-Jährige konnte schließlich von den Beamten dazu bewegt werden, unbewaffnet das Haus zu verlassen. Er wurde widerstandslos festgenommen und aufgrund seines psychisch auffälligen Zustands in eine Fachklinik gebracht. In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die sie sicherstellten. Gegen den 53-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt.

Handy am Steuer – Kontrollen im Landkreis

Bei Verkehrskontrollen haben Beamte des Polizeireviers Weingarten am Mittwochvormittag insgesamt sechs Autofahrer erwischt, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon bedient haben. Auf sie kommt ein empfindliches Bußgeld zu. Ein 44-Jähriger muss mit noch schwerwiegenderen Konsequenzen rechnen: Er besitzt keine Fahrerlaubnis. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und zeigten ihn bei der Staatsanwaltschaft an. Die Polizei warnt vor den Gefahren: Wer bei Tempo 50 nur zwei Sekunden auf das Display schaut, ist etwa 30 Meter lang quasi im Blindflug unterwegs und stellt damit eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Straßenverkehr dar.

Brandstiftung beim Waldkindergarten – Polizei sucht Zeugen

Im Bereich des Waldkindergartens in Wangen hat es eine Brandstiftung gegeben. Unbekannte Täter entzündeten zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen auf der Treppe eines Bauwagens im Lehmgrubenweg ein Bekleidungsstück. Die Stufen wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise geriet weder der Bauwagen noch der Wald in Brand. Das Polizeirevier Wangen ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 07522/984-0.

Alkoholverkauf an Jugendliche – Testkäufe offenbaren Missstände

Ernüchternd ist die Bilanz von Testkäufen ausgefallen, die das Polizeirevier Wangen am Mittwoch- und am Donnerstagvormittag zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt durchgeführt hat. Von insgesamt 14 überprüften Betrieben gelang es zwei jugendlichen Testkäufern an 9 Verkaufsstellen im Stadtgebiet, branntweinhaltige Getränke zu erwerben. Auf die Verkäufer kommt nun ein empfindliches Bußgeld zu.

Zigarettendiebstahl in Wolfegg – Beute im Wert von 2.000 Euro

Vier bislang unbekannte Täter haben am Mittwochnachmittag in einem Supermarkt in der Alttanner Straße in Wolfegg auf dreiste Art Zigaretten im Wert von rund 2.000 Euro gestohlen. Gegen 15.30 Uhr lenkten drei der Täter zwei Angestellte ab, während der Vierte am verschlossenen Zigarettenschrank zu schaffen machte und Zigaretten daraus entwendete. Anschließend ergriffen alle vier die Flucht. Ein bislang unbekannter Zeuge gab den Verkäuferinnen an, dass die Täter mutmaßlich mit einem schwarzen BMW mit Lindauer (LI-) Kennzeichen wegfuhren. Der Polizeiposten Vogt bittet den Zeugen sowie weitere Personen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder den Tätern mit südländischem Erscheinungsbild im Alter zwischen 45 und 60 Jahren geben können, sich unter Tel. 07529/97156-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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