Erheblicher Sachschaden ist die Bilanz zweier Verkehrsunfälle, die sich am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A 81 zwischen den Anschlussstellen Engen und Geisingen ereignet haben. Auslöser war starker Regen, der einen Fahrer zur Aufgabe der Kontrolle über sein Fahrzeug zwang.
Gegen 15.15 Uhr verlor ein 43-jähriger Ford-Fahrer aufgrund von starkem Regen und nicht angepasster Geschwindigkeit kurz nach dem Rastplatz Engen die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen kam ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzleitplanke und blieb schließlich auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen stehen. Am Ford entstand ein Sachschaden von über 20.000 Euro. Die beschädigte Schutzplanke wird auf etwa 7.500 Euro Schaden geschätzt.
Der Unfall führte zu einem Rückstau auf der A 81. Ein 54-jähriger Dacia-Fahrer, der sich in diesem Stau befand, nickte nach eigenen Angaben kurzzeitig ein und fuhr infolgedessen auf den Mercedes einer vor ihm fahrenden 41-jährigen Frau auf. Bei dieser Kollision entstand ein Gesamtsachschaden von über 6.000 Euro.
Das Polizeipräsidium Konstanz nutzt die Unfallserie zum Anlass für deutliche Sicherheitswarnung: Bei Starkregen und Aquaplaning sollten Autofahrer sofort vom Gaspedal gehen und die Geschwindigkeit deutlich verringern. Zusätzlich empfiehlt die Polizei, bereits tagsüber das Abblendlicht einzuschalten, einen größeren Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu halten und die Scheibenwischer auf die Sichtverhältnisse abzustimmen. Auch das Fahren in Spurrillen sollte vermieden werden. Regelmäßige Überprüfungen der Reifenprofiltiefe sind essentiell – bei Sommerreifen werden mindestens 3 Millimeter Profiltiefe empfohlen.