Ein Monat, zwei Botschaften: Kurzfristig verschärft sich der Arbeitsmarkt in Schleswig-Flensburg, über das Jahr entspannt er sich.
Im Juli waren 6.210 Menschen im Kreis arbeitslos gemeldet, 250 mehr als im Juni. Die Quote von 5,6 Prozent liegt knapp unter dem Landeswert von Schleswig-Holstein von 5,9 Prozent.
Gegenüber Juli 2025 hat die Zahl der Arbeitslosen um 70 abgenommen, das sind 1,1 Prozent weniger.
Etwa 2.000 der Betroffenen beziehen Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (SGB III), rund 4.000 aus der Grundsicherung (SGB II). Umgerechnet ergibt das Quoten von 2,1 und 3,5 Prozent.
Wie viele Menschen dem Arbeitsmarkt tatsächlich fehlen, zeigt erst die Unterbeschäftigung: 7.270 Personen beziehungsweise 6,5 Prozent. In diese Zahl fließen auch jene ein, die an einer Fördermaßnahme teilnehmen oder kurzzeitig krank sind — und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden.
Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein im Überblick
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Eigene Auswertung digitaldaily.de.
(Martina Berger, Wirtschaftsredaktion digitaldaily)
Dieser Bericht wurde von unserer Redaktion erstellt. Die amtlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit wurden redaktionell geprüft und von einer KI eingefügt.