Ein Auffahrunfall auf der A9 in Thüringen hat am Sonntagnachmittag zu einem Schwerverletzten und sechs Leichtverletzten geführt. Das Unglück ereignete sich gegen 15:55 Uhr zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg in Fahrtrichtung München.
An der Unfallstelle wird die Autobahn von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert, was zu Staubildung führt. Ein Skoda-Fahrer bremste an Kilometer 168,8 verkehrsbedingt bis zum Stillstand. Der dahinter fahrende 19-jährige Ford-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr frontal auf den Skoda auf. Durch den hohen Geschwindigkeitsunterschied schob der Ford den Skoda auf einen davor stehenden BMW. Gleichzeitig streiften beide Fahrzeuge einen Tesla, der auf dem rechten Fahrstreifen stand.
Nach der Kollision kamen alle vier beteiligten Fahrzeuge auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die Insassen des Ford und des Skoda – insgesamt sechs Personen – erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Ein weiterer Insasse aus dem Skoda wurde schwer verletzt und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Die A9 war daraufhin zwei Stunden vollständig und anschließend 45 Minuten teilweise gesperrt.
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