Auffahrunfall auf der A5: Vier Verletzte am Ohmtaldreieck

(Symbolbild)

Ein Auffahrunfall auf der Autobahn 5 hat am Sonntagmittag vier Menschen verletzt. Das Unglück ereignete sich gegen 14.27 Uhr bei Kilometer 410, unmittelbar hinter dem Ohmtaldreieck in Fahrtrichtung Frankfurt am Main.

Ein 85-jähriger Fahrer aus Hannover war mit seinem Pkw auf der A5 unterwegs. Auf der Fahrbahn Richtung Frankfurt hatte sich ein Stau gebildet. Der Senior erkannte die Stausituation nicht rechtzeitig und fuhr trotz Bremsung auf ein Fahrzeug aus Braunschweig auf, das am Ende des Staus stand.

Bei dem Aufprall wurden alle vier Insassen – zwei aus dem Fahrzeug aus Braunschweig und zwei aus dem auffahrenden Wagen aus Hannover – verletzt. Drei der Verletzten kamen nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle ins Krankenhaus Lich. Die schwerverletzte Beifahrerin des auffahrenden Fahrzeugs wurde in das Universitätsklinikum Gießen gebracht.

Bundespolizisten, die sich auf dem Rückweg aus Erfurt befanden, sicherten die Unfallstelle ab. Die Räumungsarbeiten übernahmen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Maulbach. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die A5 etwa 45 Minuten komplett. Dadurch entstand ein Rückstau von jeweils rund 3 Kilometern auf der A5 und der A49. Der Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.

» Weitere Polizeimeldungen aus Hessen