Gleich zwei Menschen in gefährlichen Situationen konnten in der vergangenen Woche gerettet werden – weil Bürgerinnen genau hinschauten und handelten. Die Vorfälle ereigneten sich in Kuppenheim und in Bad Peterstal-Griesbach im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg.
In Kuppenheim schlug eine 77-jährige Frau am Montag Alarm, weil sie sich Sorgen um ihren Nachbarn machte. Der 61-jährige Mann sei gesundheitlich angeschlagen gewesen und habe einen vereinbarten Termin nicht wahrgenommen. Auf Anrufe und das Klingeln an der Tür reagierte er nicht. Da aber feststand, dass er sich zu Hause befinden musste, rückte die Feuerwehr Kuppenheim an und betrat die Wohnung durch ein offenstehendes Fenster. Dort fanden die Einsatzkräfte den Mann in einer medizinischen Notlage. Dank des rechtzeitigen Anrufs seiner Nachbarin konnte er noch rechtzeitig in eine Klinik gebracht werden.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Samstag in Bad Peterstal-Griesbach. Eine 70-jährige Frau bemerkte auf der B28 eine Frau, die zu Fuß unterwegs war und dabei einen verwirrten und geschwächten Eindruck machte. Statt nur die Polizei zu rufen, handelte die 70-Jährige selbst: Sie nahm die Frau in ihr eigenes Auto und fuhr sie direkt zum Polizeirevier Kehl. Dort stellten die Beamten fest, dass die Frau aus einem Heim in Offenburg abgängig war. Wegen ihres geschwächten Zustands wurde sie zunächst in ein Klinikum gebracht.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Thomas Schneider)