Ausstellung zu Opfern rechter Gewalt eröffnet – Cuxhaven erinnert an 36 Jahre Gewalt in Niedersachsen

Poster Ausstellungseröffnung "Erinnern heißt Kämpfen" in Cuxhaven

Cuxhaven – Die Polizeiinspektion Cuxhaven eröffnet am 21. September 2026 um 17:00 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses eine Ausstellung über die Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990. „Erinnern heißt Kämpfen!“ lautet das Motto der Schau, die den Opfern Namen und Gesichter gibt und ihre persönlichen Geschichten erzählt.

Die Ausstellung macht deutlich, was hinter Statistiken steht: Menschen, deren Leben durch rechte Gewalt beendet wurde, und Familien, die mit diesem Verlust weiterleben müssen. Sie wird von der Polizeioberkommissarin Britta Schumann begleitet, die als Demokratiepatin der Polizeiinspektion Cuxhaven damit einen Raum für Begegnung, Erinnerung und offenen Austausch schaffen möchte.

Im Anschluss an die Eröffnung hält Prof. Dr. Gerhard Wegner, der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, um etwa 18:00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus – die doppelte deutsche Verantwortung“. Damit verbindet die Veranstaltung die Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt mit dem Schutz jüdischen Lebens und der Verantwortung für die Demokratie.

Die Polizei sieht es als Teil ihres Selbstverständnisses an, Haltung zu zeigen und sich mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Die Ausstellung ist vom 21. September bis zum 9. Oktober 2026 in der Bürgerhalle des Rathauses Cuxhaven zu sehen.

Erstellt wurde die Ausstellung durch die Mobile Beratung Niedersachsen, die Betroffenenberatung Niedersachsen und Distance – Ausstieg Rechts Niedersachsen. Sie wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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