Bayern: Schwere Dürre im Süden, normale Bodenfeuchte im Norden – UFZ-Bericht vom 3. Juni 2026

Die aktuelle UFZ-Dürrekarte zeigt für Bayern eine stark regionale Verteilung der Bodenfeuchte. Während der Süden und Südosten des Freistaats von schwerer Dürre (rote Gebiete) betroffen sind, weisen die nördlichen Regionen normale bis feuchte Bodenverhältnisse auf.

Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Besonders ausgeprägt ist die Trockenheit in den südlichen und südöstlichen Landesteilen, wo der UFZ-Dürremonitor flächendeckend schwere Dürre meldet. Im Gegensatz dazu zeigen sich die Regionen nördlich einer Linie etwa von Würzburg bis Regensburg überwiegend in normalem bis feuchtem Zustand. Zwischen diesen Bereichen erstreckt sich eine Übergangszone mit moderater Dürre und ungewöhnlich trockenen Verhältnissen.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen 18 mm Niederschlag bei einer Durchschnittstemperatur von 17,4°C. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-gleitendes Mittel des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe darstellt und wöchentlich aktualisiert wird, sind kurzfristige Niederschläge noch nicht vollständig erfasst. Der Gesamtboden reagiert deutlich träger auf Wetterveränderungen als die Oberfläche.

Schwere Dürre tritt statistisch etwa alle 20 Jahre auf und kann für die Landwirtschaft in den betroffenen südlichen Gebieten zu spürbaren Belastungen führen. Für die kommenden drei Tage sind weitere 6,7 mm Niederschlag bei Höchsttemperaturen von 21,9°C prognostiziert.

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