Berlin: Moderat trockene Böden im Süden bei weiterhin normaler Bodenfeuchte im Norden – 3. Juni 2026

Der aktuelle UFZ-Dürremonitor zeigt für Berlin eine geteilte Bodenfeuchtesituation: Während der nördliche Teil der Hauptstadt weiterhin normale bis leicht feuchte Bodenverhältnisse aufweist, sind die südlichen Bereiche von moderater Trockenheit betroffen. Die vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wöchentlich aktualisierte Karte basiert auf einem 14-Tage-Mittel und zeigt den Zustand des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe.

Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regional zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Der nördliche Teil Berlins weist normale Bodenfeuchteverhältnisse auf, erkennbar an den grünen und blauen Bereichen auf der Karte. Die südlichen Stadtgebiete sind hingegen von orange eingefärbten Zonen geprägt, was nach UFZ-Definition „moderate Dürrе“ entspricht – ein Zustand, der statistisch etwa alle zehn Jahre auftritt.

Die aktuellen Wetterdaten bestätigen die angespannte Situation: In den vergangenen sieben Tagen fielen lediglich 0,5 Millimeter Niederschlag bei einer Durchschnittstemperatur von 17,9°C. Die Höchsttemperatur erreichte 26,3°C. Für die kommenden drei Tage werden jedoch 11,6 Millimeter Niederschlag prognostiziert, was dem träge reagierenden Gesamtboden mittelfristig zugutekommen könnte.

Die moderate Trockenheit in den südlichen Bereichen erfordert verstärkte Aufmerksamkeit für die Bewässerung von Grünflächen und städtischen Bäumen. Die Wasserversorgung der Stadt bleibt jedoch stabil. Landwirtschaftliche Betriebe im Umland sollten ihre Bewässerungsplanung entsprechend anpassen.

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