Berlin startet Präventionskampagne gegen Taschendiebstahl im öffentlichen Nahverkehr

(Symbolbild)

In zwei Wochen im Juli informieren Bundespolizei, Landespolizei Berlin, BVG, Deutsche Bahn und S-Bahn Berlin gemeinsam an vier großen Berliner Bahnhöfen über Kriminalprävention und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr. Die Netzwerkpartner Prävention im ÖPNV werden an den Bahnhöfen Potsdamer Platz, Lichtenberg, Südkreuz und Friedrichstraße Interessierte beraten.

Die Infoveranstaltungen finden an folgenden Terminen statt: Donnerstag, 2. Juli, am Bahnhof Potsdamer Platz; Freitag, 3. Juli, am Bahnhof Lichtenberg; Montag, 6. Juli, am Bahnhof Südkreuz; sowie Dienstag, 7. Juli, am Bahnhof Friedrichstraße (Dorothea-Schlegel-Platz). An jedem Termin stehen Fachleute von 12 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Der Fokus liegt auf zwei zentralen Themen: den Behörden zufolge sollen Fahrgäste lernen, wie Zivilcourage im ÖPNV funktioniert und wie sie sich wirksam gegen Taschendiebe schützen können – besonders in der Sommer- und Urlaubssaison, wenn viele Menschen mit Reisegepäck unterwegs sind. Unterstützt wird die Präventionsaktion von Fachleuten der Gewaltschutzambulanz der Charité Berlin sowie von Mitarbeitern der Opferhilfe Berlin e.V., die über Hilfsangebote für Gewaltopfer informieren.

Die Präventionskampagne ist Teil der regelmäßigen Sicherheitsinitiative der Netzwerkpartner. Angesichts der hohen Auslastung des Berliner ÖPNV haben sich BVG, Deutsche Bahn, S-Bahn Berlin, Bundespolizei und Polizei Berlin zum Ziel gesetzt, Fahrgäste kontinuierlich über Sicherheitsthemen zu informieren und zu sensibilisieren.

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