Der Berliner Zoll hat in einer Kfz-Werkstatt in Neukölln acht Arbeitnehmer ohne gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis entdeckt. Bei der Kontrolle in den Mittagsstunden des gestrigen Tages überprüften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit insgesamt 15 Beschäftigte in dem Betrieb.
Bei acht der angetroffenen Arbeitnehmer handelt es sich um Drittstaatsangehörige, die nicht die erforderlichen Aufenthaltstitel für eine Tätigkeit in Deutschland besaßen. Der 55-jährige Arbeitgeber hatte diese Personen zum Teil bereits über längere Zeit beschäftigt, ohne sie bei der Sozialversicherung anzumelden – auch Krankenkassenmeldungen erfolgten nicht.
Im Anschluss an die Kontrolle durchsuchten die Zöllner die Geschäftsräume des Betriebs und stellten dabei Beweismittel zur illegalen Ausländerbeschäftigung sicher. Der Kontrolle war ein anonymer Hinweis aus der Bevölkerung vorausgegangen.
Das Hauptzollamt Berlin führt gegen den Arbeitgeber Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung. Diese sind noch nicht abgeschlossen.
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